Die Katze bleibt das Lieblingsheimtier der Deutschen

Heute bekommt ihr mal ein wenig Zahlengedöns von mir präsentiert von dem ich mir denke, das dies für die Leser meines Blogs doch auch von Interesse sein könnte. Schon alleine um zu wissen warum die Industrie im Bereich Heimtierhaltung so massiv agiert.
Warum immer mehr Anbieter auf den Markt drängen und warum hier an allen Ecken und Enden um Kunden gekämpft wird.

Zahlen und Fakten – Die Katze bleibt das Lieblingsheimtier der Deutschen

Am 19.4.2016 veröffentlichte der Zoologische Zentralverband mit Sitz in Wiesbaden die aktuell ermittelten Zahlen über die Heimtierhaltung in Deutschland.

Nach Ermittlung des Zentralverbandes ist Katze ist Deutschlands Heimtier Nummer eins: Insgesamt leben 12,9 Mio. Samtpfoten in 22 Prozent der Haushalte in Deutschland. An zweiter Stelle folgen 7,9 Mio. Hunde in 16 Prozent der Haushalte, an Position drei 5,1 Mio. Kleintiere in 6 Prozent der Haushalte.

Infografik_Heimtiere_in_Deutschland_2015_HHMehr Heimtiere in Single- und Zweipersonenhaushalten

Heimtiere werden insbesondere in kleineren Haushalten gehalten: 29 Prozent der Heimtiere leben in Einpersonenhaushalten (2014: 27 Prozent) und 38 Prozent der Heimtiere in Zweipersonenhaushalten (2014: 36 Prozent). Die übrigen 33 Prozent der Heimtiere befinden sich in Haushalten mit drei Personen und mehr. Die konstante Zahl der Heimtiere in Deutschland zeigt einmal mehr, dass bei den Deutschen Hunde, Katzen und andere Heimtiere als Mitbewohner und Begleiter nach wie vor sehr geschätzt sind.

Umsatzplus von mehr als zwei Prozent – Heimtierpopulation weiter auf hohem Niveau

Mit einem Umsatzplus von 2,2 Prozent erzielte die deutsche Heimtierbranche 2015 im Fach- und Lebensmitteleinzelhandel einen Gesamtumsatz von 4,11 Mrd. Euro. Hinzu kamen 450 Mio. Euro über den Online-Markt. Somit hält die Branche das hohe Umsatzniveau der Vorjahre und entwickelt sich weiterhin positiv.

Der Umsatz mit „Heimtier-Fertignahrung“ im Fach- und Lebensmitteleinzelhandel übertraf das Ergebnis aus dem Jahr 2014 mit 3.157 Mio. Euro um 2,9 Prozent. Im Segment „Bedarfsartikel und Zubehör“ blieb der Umsatz mit 953 Mio. Euro weitgehend stabil (minus 0,3 Prozent).

Markt für Katzenfutter übertrifft erneut Vorjahresergebnis

Der Katzenfuttermarkt legte im Vergleich zu 2014 um 2,6 Prozent zu und erzielte im Fach- und Lebensmitteleinzelhandel einen Umsatz von 1.610 Mio. Euro. Dabei löste das Segment „Feuchtfutter“ den Bereich „Snacks“ als Wachstumstreiber ab: Der Umsatz mit Feuchtfutter stieg um 4,2 Prozent auf 1.075 Mio. Euro an, der Umsatz mit Snacks wuchs um 0,4 Prozent auf 239 Mio. Euro. Leichte Rückläufe musste hingegen der Bereich „Trockenfutter“ hinnehmen. Mit minus 1,0 Prozent und einem Umsatz von 296 Mio. Euro verlor das Segment jedoch deutlich weniger als noch im Jahr 2014. „Der deutliche Zuwachs beim Feuchtfutter ist unserer Einschätzung nach unter anderem darauf zurückzuführen, dass Katzenhalter in diesem Bereich zunehmend zu Einzelportionsgrößen greifen“, sagt Georg Müller, Vorsitzender des Industrieverbands Heimtierbedarf (IVH) e.V. „Diesen Trend haben wir bereits im Vorjahr beobachtet und wir gehen davon aus, dass er weiter anhalten wird.“

Infografik_Heimtiere_in_Deutschland_2015_Umsatz

Bedarfsartikel und Zubehör weitgehend stabil

Nach einem deutlichen Umsatzplus im Jahr 2014 blieb der Gesamtumsatz im Markt für „Bedarfsartikel und Zubehör“ mit 953 Mio. Euro auch 2015 weitgehend stabil (minus 0,3 Prozent). Den größten Umsatzanteil hat dabei nach wie vor die Katzenstreu: 2015 wuchs das Segment im stationären Handel um 1,5 Prozent auf 269 Mio. Euro. Der Umsatz mit Katzenzubehör stieg deutlich an (185 Mio. Euro, plus 2,2 Prozent).

Vertriebswege: Fachhandel bleibt stärkster Absatzweg für Bedarfsartikel und Zubehör

Mit einem Umsatz von 767 Mio. Euro und einem Umsatzanteil von 80 Prozent blieb der Fachhandel auch im Jahr 2015 der wichtigste Absatzweg für Bedarfsartikel und Zubehör, während sich der Lebensmitteleinzelhandel (einschließlich Drogeriemärkten und Discountern) als Hauptabsatzweg für Heimtier-Fertignahrung behauptete (Umsatz: 2.067 Mio. Euro, Umsatzanteil: 65 Prozent).

Online-Handel als relevanter Vertriebsweg bestätigt

Schätzungen von Experten aus Industrie und Handel bestätigen wie schon in den Vorjahren: Das Internet gewinnt auch für Heimtierprodukte zunehmend an Bedeutung. 2015 betrug das Umsatzvolumen circa 450 Mio. Euro. Differenzierte, tierartenspezifische Daten zum Online-Markt sind derzeit noch nicht verfügbar.

Heimtierpopulation unverändert auf hohem Niveau

Im vergangenen Jahr lebten in Deutschland 30 Millionen Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Vögel. Hinzu kamen zahlreiche Zierfische und Terrarientiere. Insgesamt gab es in 43 Prozent aller Haushalte in Deutschland Heimtiere. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Erhebung, die IVH und ZZF beim Marktforschungsinstitut Skopos in Auftrag gegeben hatten.

Das Umsatzplus des Heimtiermarktes zeigt einmal mehr, dass die Liebe zu den tierischen Begleitern hierzulande nach wie vor ungebrochen ist.

Quelle: http://www.zzf.de


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