Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben,

wenn es dem Nachbarn nicht gefällt – alternativ wenn man dem Veterinäramt für die Beine rollt – so geschehen in einem schweizer Kanton.

Weil seine Katze viel zu dick sei, hat das kantonale Veterinäramt einen Tierhalter per Verfügung zur Einhaltung eines Diätprogramms verdonnert. Er muss seine Katze jeden Monat wiegen lassen und 180 Franken zahlen.

Eine besorgte Nachbarin hat sich beim zuständigen Veterinäramt gemeldet weil der Kater Büebeli, eine Beule auf der Stirn hatte und aus der Nase blutete. Unangemeldet kam das Veterinäramt zu Besuch um sich über diesen Missstand zu informieren.  Fotos von Futternäpfen, Katzenklos und Wasserbehältern wurden dem Bericht beigelegt und das Wohnumfeld beschrieben: «Dreizimmerwohnung mit Balkon. Die Katzen haben täglich Freigang.» Auch der Gesundheitszustand der Tiere wurde protokolliert. Der Kater mache einen vitalen Eindruck, vermerkt das Protokoll. Die zwölfjährige Katze Meiteli dagegen sei stark übergewichtig und werde offensichtlich auch von Nachbarn gefüttert. Der Tierhalter gebe jeden Tag 100 Gramm Futter.

Man hätte es ja eigentlich mit ein paar guten Diättips bewenden lassen können aber nee, das wäre ja zu wenig gewesen. Meiteli muss auf ihre alten Tage noch abnehmen, mit 7,6 kg sei sie doch adipös J

Der Tierhalter wurde nun dazu verdonnert, die Katze auf Diät zu setzen, sie einmal monatlich wiegen zu lassen. Mittlerweile hat Meiteli nur noch 6,9 kg – das Veterinäramt wird bald zufrieden sein mit ihr…

http://www.nzz.ch/aktuell/zuerich/stadt_region/katzen-diaet-angeordnet-1.18047770

www.zooplus.de - Mein Haustiershop

Kommentar verfassen