Homöopathisches Impfen

Eine sinnvolle Alternative?

Die herkömmlichen Impfungen sind ein Segen, den ein jeder Tierhalter und das sei hier ausdrücklich festgehalten seiner Katze nicht vorenthalten sollten

= die Methode ist einfach und sicher wirksam, jedoch nicht ohne „aber“

In welchen Fällen ist es sinnvoll, auf die homöopathische Alternative auszuweichen bzw. umzusteigen?

  • Wenn Impfschäden zu befürchten oder bereits einmal aufgetreten sind, wie etwa ein Impf-Sarkom oder andere Nebenwirkungen (Fieber, allergischer Schock).
  • Bei Katzen, die aufgrund einer Immunschwäche bzw. Autoimmunerkrankung nicht geimpft werden dürfen.
  • Bei Senioren, um ihnen die oft stressige Fahrt zum Tierarzt zu ersparen und die Immunwirkung vorangeganger Impfungen aufrechtzuerhalten.
  • Letzteres gilt auch für erwachsene, reine Stubentiger, deren Impfintervalle ausgedehnt werden können, weil sie keinerlei Infektionsdruck ausgesetzt sind.
  • Als (auch zusätzlichen) Schutz, wenn in einem Haushalt mit mehreren Katzen eine Epidemie ausgebrochen oder zu erwarten ist.
  • Um kleine Kätzchen sicherheitshalber zu immunisieren, die zu jung sind, zu krank sind oder eben nicht gesund genug für eine herkömmliche Impfung
  • oder um Jungtiere präventiv zu schützen, wenn sie im gleichen Haushalt mit einem Virusträger bzw. Ausscheider leben.

Schlucken statt pieksen – weitere Vorteile

Durch eine Behandlung mit homöopathischen Arzneien sind jegliche Nebenwirkungen ausgeschlossen.

Dennoch kann es beim homöopathischen Impfen zu einer Reaktion kommen, ähnlich der so genannten „Erstverschlechterung“ am Beginn einer Therapie.

Kann = muss nicht.

Wenn also überhaupt, fällt sie so leicht aus, dass wir sie entweder gar nicht bemerken oder geht vorbei, bevor Besorgnis aufkommen könnte.

Ein weiterer, sehr wesentlicher Vorteil besteht darin, dass Kitten schon ab der ersten Lebenswoche geimpft werden können.

Zunächst mal, weil die Immunisierung oral erfolgt – kein Veterinär der Welt würde einen solchen Winzling eine Injektion reindonnern, eine Messerspitze Pulver hingegen kann ganz leicht auf die Zunge platziert werden.

Zum anderen, weil es dabei zu keinen störenden Wechselwirkungen mit den von der Mutter stammenden Antikörpern (über die Milch oder Plazenta) kommt.

Der Oralen Impfung wird ein soliderer Schutz nachgesagt, da sämtliche

Abwehrmechanismen, auch die Mandeln und lymphatischen Organe des Körpers mobilisiert und mit jeder weiteren Dosis verstärkt werden.

Was einer „natürlichen Abwehr“ entspricht, ähnlich einer Infektion, die unbemerkt verläuft, weil der Organismus selbst damit fertig und in Folge immun wird.

Bei der herkömmlichen Methode wird ein Antigen unter die Haut gespritzt, welches nach unterschiedlicher Dauer, je nach Impfstoff, das Immunsystem als Fremdkörper identifiziert und Antikörper bildet, welche über die Blutgefäße im gesamten Körper verteilt werden – also nicht alle Bestandteile des Abwehrsystems eingeschaltet werden..

Was zwar nicht bedeutet, dass eine konventionelle Injektion weniger wirksam wäre, jedoch

das Risiko von heftigen Abwehrreaktionen = Nebenwirkungen vergrößert.

Homöopathie hinterlässt keine chemischen Rückstände im Körper.

Die Arzneimittelprüfung wird an gesunden menschlichen Probanden durchgeführt.

Laborversuche an Tieren sind dadurch überflüssig.

Das alternative Impfprogramm

Beachten Sie bitte, dass dieser Schutz keinerlei Gültigkeit gegenüber dem Gesetzgeber hat, d.h. weder für einen Grenzübertritt noch zur Teilnahme an einer Ausstellung ausreicht.

Zu den nachfolgenden Angabe sei vermerkt, dass der Homöopath keine eiserne Regel kennt, diese Methode bedarf generell einer individuellen Abstimmung.

Variante 1

  • Katzenschnupfenkomplex
    SINUSITIS-Nosode D 200
    = ab der vierten Lebenswoche zwei Mal eine Gabe im Abstand von vier Wochen, danach eine Wiederholung alle sechs Monate
  • Katzenseuche
    DIPHTERINUM-Nosode D 200
    = gleichermaßen wie vor verabreicht.
  • Feline infektiöse Peritonitis (FIP)
    HERPES SIMPLEX-Nosode D 200
    = gleichermaßen wie vor, Wiederholung jedoch alle vier Monate
  • Leukose
    CARCINOMINUM Krebs-Nosode D 1000
    = ab der achten Lebenswoche alle vier Monate eine Gabe
  • Tollwut
    SCARLATINUM Scharlach-Nosode D 200
    = ab der achten Lebenswoche zwei Mal im Abstand von vier Wochen, Wiederholung alle sechs Monate

 

Ist ein Muttertier bereits immunisiert, wird bei den Kitten generell zwei Wochen später mit der Grundimmunisierung begonnen.

Im Klartext entsprechen die beiden ersten Gaben einer Grundimmunisierung, wie von den Injektionen her bekannt, und die Wiederholung nach vier bzw. sechs Monaten der so genannten Auffrischung.

Letztere sind jeweils als Einzelgabe und in der Regel lebenslang zu verstehen. Die Schutzwirkung setzt in dem Moment ein, in dem die Katze die Arznei geschluckt hat, allerdings logischerweise nur zu einem geringen Maß, da sich der Organismus ja zunächst damit auseinandersetzen muss.

Dem vollen Infektionsdruck hält sie erst drei Tage nach der zweiten Gabe stand.

Variante 2

Ein anderes Impf-Schema wird erforderlich, wenn der Infektionsdruck im Umfeld aufgrund einer Epidemie oder eines Virusausscheiders bereits gegeben oder die zur Impfung vorgesehene Katze bereits erkrankt ist.

Die Mittel bleiben unverändert, nur die Dosierung variiert.

  • Eine Gabe morgens und abends drei Tage lang
  • danach eine Gabe pro Woche, vier Wochen lang
  • danach eine Gabe pro Monat sechs Monate lang.

 

In der Regel kann übrigens jede Nosode, die bereits einmal mit Erfolg angewendet wurde, neuerlich eingesetzt werden.

Sollte die gewünschte Wirkung nicht erzielt worden sein, empfiehlt sich der Einsatz bzw. Wechsel zu einer so genannten Autonosode.

Nosoden (von griechisch nosos für ‚Krankheit‘) sind homöopathisch aufbereitete Mittel, die aus „krankem“ oder pathologischem Material wie Blut, Eiter, Krankheitserregern oder Krebszellen hergestellt werden

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