Hurra – jetzt endlich auch in Brandenburg

Hurra, nun ist endlich die erste Stadt schon in Brandenburg soweit und führt die Katzenkastrationsverordnung ein.

Ab Frühjahr 2014 dürfen in Luckenwalde nur noch kastrierte und mit einem Chip versehene Katzen vor die Haustüre.

Wer sich nicht daran hält riskiert nicht nur ein saftiges Bußgeld sondern auch sein Schmusetier.

 Kastrationsverordnung nun auch in Brandenburg

Wenn das Ordnungsamt eine nicht kastrierte und gechipte Katze aufgreift, müssen die Halter mit einem Bußgeld rechnen. Wird der Halter nicht ausfindig gemacht, kommt das Tier ins Tierheim und wird weitervermittelt.

AufnahmestopEinige Luckenwalder sind natürlich empört und meinen „man greife in seine Persönlichkeitsrechte ein“ denn es soll doch jeden selbst überlassen sein ob er nun sein Tier kastriert oder nicht.

Dass sich das heißgeliebte Tier aber draußen vor der Tür tagtäglich mit Rivalen auseinandersetzen muss, Gefahr läuft sich eine tödliche Krankheit einzufangen oder aber im Hormondussel Gefahren vergisst und Autos übersieht/überhört….. nun vielleicht sollten manche weniger an ihre Persönlichkeitsrechte als an das Wohl ihrer geliebten Fellnase denken.

In 250 deutschen Städten gibt es die Kastrations-Pflicht schon. Luckenwalde ist der Vorreiter in Brandenburg. Claudia Böhme (53) vom „Projekt Kitty“: „Die Zahl der Straßenkatzen hat sich hier gegenüber dem Vorjahr verdoppelt. Die Tiere leiden an Hunger und Krankheiten, vermehren sich unkontrolliert. Ihr Nachwuchs wird vergiftet, erschlagen, ertränkt.“

Christoph Guhlke (34): „Ich bin strikt dagegen, dass die Stadt in unsere Persönlichkeitsrechte eingreift. Wir wollen selbst entscheiden, ob unsere Katzen rausdürfen oder nicht. Auch ohne Kastration. Die Tiere gehören zu unserem Hof, fangen Mäuse und Ratten.“

Diesem Herrn Guhlke sollte man das Infoblatt für die bayr. Landwirte ans Herz legen, auch kastrierte Katzen fangen Mäuse und Ratten und sie haben den gewaltigen Vorteil dass sie auch standorttreu sind.

Brandenburgs Umweltministerium will jetzt auch Katzen-Verordnungen für weitere Kreise und Städte prüfen.

Ein guter Schritt in die richtige Richtung!!!

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