Stadtradt will jagenden Hund auf streunende Hauskatzen loslassen….

Illertissen – Seit längerer Zeit hängt in Illtertissen im Im Wohngebiet an Waldhornweg und Silbersteig hängt der Tiersegen gewaltig schief und und der Schuldige ist schnell ausgemacht, es ist der Illertisser Stadtrat Dieter Baur.

Ohne Titel17Mit einem Schild warnt er die Besitzer von freilaufenden Hauskatzen das diese Schaden nehmen können falls sie eine Pfote auf sein Grundstück setzen sollten da er den Hund eines Bekannten frei um das Haus im Waldhornweg laufen lassen will.

Ihre Katze kann künftig Schaden nehmen

Dieser Hund besitze einen ausgeprägten Jagdtrieb. „Ihre Hauskatze kann also künftig beim Betreten des Grundstücks Schaden nehmen“, können Passanten auf einem Schild lesen, das Baur am Zaun seines Grundstücks aufgehängt hat. Tierfreunde, denen das Schild aufgefallen war, sind entsetzt. Sie halten die Drohung des Stadtrates für herzlos und die Gründe der Kampfansage für lächerlich.

Aus Angst vor dem Fuchsbandwurm, Tollwut und zum Schutz der Vögel will Baur laut der Beschriftung auf seinem Schild keine Katzen auf dem Grundstück dulden.

Auf Nachfrage stellt sich heraus, dass es dem Stadtrat vor allem um den Gemüseanbau geht. „Wollen Sie mit Katzenkot verunreinigte und ständig verscharrte Gemüsebeete in Ihrem Garten haben“, fragt er zurück.

Baur hat das Haus, das zuvor von seiner Schwester mit 8 Katzen bewohnt wurde, aus einer Erbengemeinschaft heraus ersteigert. Baur will das alte Haus am Ende ganz abreißen lassen und das Grundstück weitgehend als Gemüsegarten nutzen.

Der sehr umweltbewusste und naturverbundene Stadtrat will sich so weit wie möglich selbst versorgen. Nur Katzen mag er gar nicht. Mehrere Kubikmeter Mutterboden hat er austauschen lassen, um den „Katzendreck“ loszuwerden. Dabei war er, als die Kinder klein waren, selbst Katzenhalter. Aber: „Es war nur eine. Die Leute übertreiben heute ihre Tierliebe, wenn sie zwei, drei oder vier Katzen halten, die dann durch Nachbars Gärten streunen“, sagt er.

In diesem Punkt klaffen die Meinungen in dem Wohnviertel weit auseinander. Es gebe auch Nachbarn, die seine Einstellung teilten, so Baur. Die Mehrzahl weiß er aber sehr wohl gegen sich. Und die finden seine Methoden abscheulich.

Der Katzenkrieg im Viertel hält sich schon einige Jahre. Wenn dort Stubentiger verschwinden, steht Baur unter Verdacht die er aber strikt von sich weist. Es gab zwar auch schon mal Krach wegen einer in einer Lebendfalle festgehaltenen Katze aber er beteuert Tierschutzgesetze zu achten.

Laut Baur könnten ihm aber schon Dinge einfallen, an die der Gesetzgeber nicht gedacht habe und er suche keinen Streit aber diesen aus dem Weg gehen werde er auch nicht.

Na Prost Mahlzeit kann ich da nur sagen oder wie heißt es so schön „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben wenn der böse Nachbar es nicht will“.

Es gäbe sehr wohl einige vernünftige Möglichkeit Katzen von diversen Gemüsebeeten fern zu halten, man müsste nur mal das Gespräch suchen und „gemeinsam“ an einer Lösung arbeiten so dass alle zufrieden sind.

Xantara Katzenfutter

Kommentar verfassen