Virtuelles Katzenbordell hat eröffnet!

Heute mal etwas amüsanteres auch wenn der Hintergrund leider nicht so wirklich lustig ist.

Rote Fenster und eindeutige Geräusche – In Brüssel haben Tierschützer ein virtuelles Bordell für Katzen eröffnet. Mit der Aktion wollen sie die Halter von Katzen dazu aufrufen, ihre Tiere kastrieren zu lassenn, sagt Michel Vandenbosch von der Tierschutzorganisation GAIA.

O-TON MICHEL VANDENBOSCH, TIERSCHÜTZER

Katzen vermehren sich wie Karnickel. Mit Kaninchen gehen wir respektvoll um, aber nicht mit den Katzen. Zehntausende landen jedes Jahr in Tierheimen und jede vierte von diesen Katzen wird eingeschläfert. Das ist eine Tragödie.

Die Tierschutzorganisation forderte außerdem neue Gesetze, die die Halter zur Kastration der Katzen verpflichten. Die belgischen Tierheime stoßen schon lange an ihre Grenzen. Es gibt viel weniger Plätze als benötigt werden. Katzen können bis zu zweimal pro Jahr Junge bekommen.

Katzenbordell
Katzenbordell

Aber nicht nur in Belgien sind diese Umstände mittlerweile dramatisch. Hier in Deutschland leben geschätzte 2 Millionen verwilderte Hauskatzen, die sich ungehindert vermehren können. Viele Tierschützer stoßen mittlerweile an ihre körperlichen aber auch finanzielle Grenzen bei dem Versuch diese Tiere einzufangen und kastrieren zu lassen.
In einigen Landkreisen gibt es zwar bereits eine Kastrationspflicht aber die kommt teilweise bereits in einigen Regionen zu spät, davon abgesehen ist sie leider noch nicht flächendeckend.

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