Looking back at Shanghai– Taubertalperser

Shanghai – ich habe euch nun mitgenommen gehabt auf meine Reise nach Shanghai. Eine Reise die für mich etwas Besonderes war.

Es wurde hier für mich ein kleiner Traum wahr und ich konnte viel sehen, erleben aber auch über mich lernen. Eine Reise, für die meine Freundinnen mir den Start ermöglichten und die ich indirekt auch mitgenommen hatte.

Eine Reise auf einen fernen Kontinent, zu einer fremden Kultur, einer anderen Lebensweise und auch anderer Betrachtungsweisen als wir es hier in Deutschland gewohnt sind.

Die Sache mit dem Datenschutz in Shanghai

Shanghai, Taubertalperser, China, Park, TravelWährend wir uns hier in Deutschland Gedanken über Datenschutz machen, die DSGVO in aller Munde ist gibt es dies in dem Sinne in China nicht. Hier läuft nichts ohne staatlicher Kontrolle. Anstatt Google oder Facebook wird hier WeChat genutzt und dies massiv. Sei es Autoanmeldung, Bezahlung von Strom, Wasser oder gar die Brötchen beim Bäcker nebenan – alles ist mit Wechat möglich und alle wissen, dass der Staat mitliest und ….. es ist ihnen egal, weil es funktioniert.

Infrastruktur, Städte- und Verkehrsplanung hier passiert nichts zufällig. Wir brauchen eine Straße, dann bauen wir sie und dies in Rekordgeschwindigkeit. Meist existieren die Straßen schon bevor die Wohnblöcke hingestellt werden.

China ist anders, viel anders. Ich habe in keiner europäischen Stadt so viele Telefonzellen gesehen wie in China. Telefonzellen mit WiFi wohlgemerkt.

Und ich habe die Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft der Chinesen in Shanghai kennengelernt. „Feel welcome in Shanghai“ klingt mir noch immer in den Ohren. Ein Satz so kurz und simpel aber ich hörte in oft und er gab mir das Gefühl auch wirklich als Tourist willkommen zu sein.

Auch wenn bei der Einreise ich an einen Beamten geriet, der in harschen Militärton seine Leute inklusive der Einreisenden im Griff hatte, so dass man, obwohl man niemals bei der Bundeswehr war, freiwillig gedanklich salutierte wurde man überall mit der asiatischen Freundlichkeit empfangen.

Shanghai, Taubertalperser, China, Park, TravelSich selber ein wenig rausnehmen

Ich habe mit den Chinesen im Volkspark getanzt und gelacht. Ich habe gelernt besser mit Stäbchen zu essen und wie man manche Speisen zu sich nimmt (nicht alles so selbstverständlich siehe meinen Beitrag zum Hello Kitty Restaurant)

Ich habe rückblickend viel gelernt in der kurzen Zeit, nicht nur über das Land und die Leute, sondern auch über mich selber. Lächeln gilt in China als höflich aber es erleichtert einiges wesentlich. Die unzähligen Parks bieten einem die Möglichkeit sich selber von der Hektik des Alltages zu „entschleunigen“ – ich wusste bis zu meiner Reise gar nicht, dass es dieses Wort überhaupt gibt aber ich habe ganz schnell gelernt wie man dies ganz schnell einsetzt und profitiere heute noch davon.

Abseits bekannter Pfade

Shanghai, Taubertalperser, China, Park, TravelManches würde ich mir aus heutiger Sicht auch nicht mehr ansehen wollen, nicht weil es nicht interessant wäre, sondern weil es bereits von Touristen dermaßen überlaufen ist, dass man sich hier echt die Frage stellt – ist dies noch das China was man sehen will? Wie z.B. den Yu-Garden.

Architektonisch sicherlich ein Traum aber die „fliegenden“ Händler, diese extreme Kommerzialisierung fand nun nicht unbedingt meine Begeisterung. Lieber würde ich hier mehr in die abseits gelegenen Straßen und Wege gehen wie ich es bei meinem Besuch des Pflanzen- und Heimtiermarktes gemacht habe.

Ich hätte da sicherlich mit der Metro wieder zur nächsten Sehenswürdigkeit oder zum Hotel fahren können aber ich habe mich lieber zu Fuß aufgemacht die Stadt zu erkunden und ich habe hier viel mehr gesehen als in diversen Reiseführer zu finden ist.

Eine gute Straßenkarte in der Hand, gute Schuhe an den Füßen und schon stehen einem alle Wege offen diese äußerst interessante Stadt zu erkunden.

Verbesserungswürdiger Umwelt- und Tierschutz

Shanghai, Taubertalperser, Märkte, TiermarktIhr merkt schon ich bin begeistert von meiner Reise auch wenn ich viele Dinge gesehen habe, die mir absolut nicht gefielen. In Bezug auf Tierschutz oder auch Umweltschutz ist hier noch sehr, sehr viel zu tun – 6 Wochen alte Kätzchen haben nicht in einem Käfig zum Verkauf angeboten zu werden. Da sollten sie noch bei ihrer Mutter sein.

Aber auch die Berge an Plastikmüll, die hier in Shanghai produziert werden und wurden sind nicht gerade klein. Da sind wir in der Hinsicht echte „Waisenknaben“, dummerweise aber nicht nur in der Richtung.
Denn während sich die Amis und Russen noch um die „Weltherrschaft“ streiten, Handelskriege beginnen wollen und sich gegenseitig damit brüsten die „dicksten Eier“ zu haben, hat uns China in vielen Bereichen schon längst überholt und wir täten ganz gut daran uns da ein Scheibchen abzuschneiden.

Noch einmal Shanghai?

Und man kann äußerst viel in Shanghai lernen nicht nur über diese Stadt und ihre Bevölkerung, sondern auch über sich selber.

Und so ist für mich ziemlich sicher, ich werde noch einmal nach Shanghai fliegen. Nicht heute, nicht morgen aber sicher in absehbarer Zeit. Denn es gibt noch soviel zu sehen, zu erleben und entdecken und es würde mich freuen, wenn ihr mich dann wieder „begleitet“

Wenn es heißt „Die Taubertalperser on tour“ 😊


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.