Mit Speck fängt man Mäuse und mit Katzen neue Kunden

Mit Speck fängt man Mäuse und mit Katzen neue Kunden

In Russland wirbt derzeit eine Bank mit besonderen Hauskrediten: Wer schnell genug ist, erhält eine echte Katze dazu. Die Tiere sollen beim Einzug Glück bringen. Die Kunden müssen vorab schriftlich garantieren, sie gut zu behandeln – und sie wieder abzugeben.

Bei der russischen Sberbank gibt es zum Hauskredit noch eine Katze dazu – zumindest leihweise. Die ersten 30 Kunden des größten russischen Kreditinstituts können zwischen zehn verschiedenen Katzen wählen, wie es auf der Internetseite der Bank heißt.

Nach russischer Tradition bringt eine Katze Eigentümern Glück, wenn sie als erste durch die Eingangstür eines neuen Hauses oder einer neuen Wohnung geht.

Interessenten haben die Wahl zwischen einer haarlosen Sphinxkatze namens Kusja, der Siamkatze Iriska und mehreren anderen Katzenarten. Die Auswahl kann auf der Website www.kotoservice.ru getroffen werden, das Angebot ist auf die Region um Moskau beschränkt.

Katzen sind in Russland beliebte Haustiere

Nach Angaben der Bank wurden die Katzen „speziell trainiert“ und nehmen für zwei Stunden an der Einweihungsparty teil. Wer sich auf das bis Dezember geltende Angebot einlassen möchte, muss schriftlich garantieren, dass er das Tier gut behandelt und die Bank nicht für mögliche Schäden verantwortlich macht.

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Der russische Präsident Dimitri Medwedew twitterte erstmals den Namen seines Katers. Der Vierbeiner hört auf den Namen „Dorofey“ Und ist ein blauäugiger Kater der Neva-Maskquarade-Rasse mit einer seltenen hellgrauen Färbung. Diese Rasse ist bekannt für ihren ruhigen und freundlichen Charakter. „Dorofeys“ Zuhause ist die Präsidentenresidenz Gorki bei Moskau.

Katzen sind in Russland beliebte Haustiere. Ministerpräsident Dimitri Medwedew hat Katzenfreunde mit Twitter-Nachrichten über seine langhaarige Katze Dorofrei für sich eingenommen.

Großbank bemüht sich um einen Imagewechsel

Die staatliche, noch aus der Sowjetzeit stammende Großbank Sberbank bemüht sich derzeit um einen Imagewechsel. Von der Europäischen Union wurde sie im Zuge des Ukraine-Konflikts auf die Sanktionsliste gesetzt.

Quelle: focus / Sberbank