Mystic River – das Drama nimmt kein Ende

Mystic River – das Drama nimmt kein Ende

Und eine Warnung an alle Maine Coon-Züchter Bereits Ende Januar berichtete ich von den katastrophalen und unhaltbaren Zuständen in der Katzenzucht Mystic River und den dazugehörenden Prozess, der Frau Meurer am 21. Januar 2014 gemacht wurde.

Doch worum ging es in den Prozess?

Katze aus der aufgelösten Zucht von Sylvia Meurer / Mystic River Maine Coons
Katze aus der aufgelösten Zucht von Sylvia Meurer / Mystic River Maine Coons

Die Katzenzucht Mystic River als Person Sylvia Meurer wurde seitens Veterinäramts und unter Protest der Züchterin, geräumt und die Zucht aufgelöst. Die über 40 Tiere litten nicht nur unter einem massiven Giardien- und Milbenbefall, viele waren auch dehydriert und mussten umgehend tierärztlich behandelt werden.

Fassungslosigkeit machte sich breit und viele Züchter, die vertrauensvoll ihre Katzen der Dame überlassen hatten konnten bei dem Prozess, der noch weitere grausliche Details ans Tageslicht brachte kaum ihre Tränen zurückhalten.

Es wurde hier ein relativ mildes Urteil gefällt weil sich Frau Meurer nach langem Zureden als geständig gab. Der Oberstaatsanwalt hatte hier eine mehrmonatige Freiheitsstrafe und lebenslanges Tierhalteverbot gefordert gehabt. Im Endeffekt bekam sie ein zweijähriges Tierhalteverbot sowie eine Geldstrafe von 3.500 Euro.

Wer nun aber denkt, dass die Dame mit dem relativ milden Urteil zufrieden gewesen wäre der irrt. Sie hat entsprechende Rechtsmittel eingelegt und diese abscheuliche Sache wird noch einmal aufgerollt werden. Und wer nun denkt, hier endet dieses Drama – weit gefehlt.

Schlauerweise wohnt diese Familie nun nicht mehr in Eschweiler, wo die Räumung der Katzenzucht stattfand sondern an einen anderen Ort. Die Familie hält weiterhin Tiere und die Katzenzucht wurde laut den zuständigen Veterinärämtern auf den Namen des Ehemannes von Frau Sylvia Meurer registriert.

Mir liegt hier eine schriftliche Bestätigung einer Zeugin vor, ich erlaube mir dies im Originaltext zu zitieren, da ich diese Abscheulichkeit nicht in eigene Worte packen kann

Frau Meurer hat mir in einem persönlichen Gespräch und auch mehrfach am Telefon immer wieder erzählt, dass sie niemals die Katzentoiletten säubert, für dieses sei ausschließlich ihr Mann zuständig. Gleiches gilt für Erbrochenes oder weitere Ausscheidungen der Katzen in der Wohnung, auch alles, was so Originalton Frau Meurer, ekelig ist, muss er machen, Ohren säubern, Katzen baden wenn durch Durchfall verschmutzt usw. Auch hat Herr Meurer einmal die Aussage getätigt, dass er es leid sei, morgens ständig tote Kitten in der Wohnung zu finden und entsorgen zu müssen.

Dass sich die zwei nun auf der Suche nach _neuen_ Katzen für ihre Zucht befinden muss hier wohl nicht extra angeführt werden.

Leider entzieht es sich meinen momentanen Kenntnisstand wann diese Berufungsverhandlung sein wird, werde aber umgehend darüber berichten.

Ich möchte nur alle Maine Coon Züchter bitten ein wachsames Auge zu haben und zum Schutz ihrer Tiere sehr sorgsam mit der Auswahl der neuen Kittenbesitzer zu sein.

Wer sich den vorherigen Beitrag zu dieser Zuchtauflösung durchlesen mag und den dazugehörenden Zeitungsartikel wird hier fündig.