Finanzieller Zuschuss für Katzenbesitzer

Deutsche Tierheime bieten jedes Jahr mehr als 130.000 Katzen Obdach und Pflege. Vielen von den Katzen, die ins Tierheim kommen, sind unterernährt und kaum dazu in der Lage, für ihren Nachwuchs zu sorgen.

Die Katzen im Mai haben oft ein besonders schweres Leben. Viele von ihnen kommen erst gar nicht in ein Tierheim. Sie werden ertränkt, erschlagen oder überfahren. Grund dafür ist die Überpopulation an Katzen im Frühling.

Bild046Um zu verhindern, dass es zu einer Überpopulation von Katzen kommt, werden Maßnahmen, wie Sterilisation und Kastration ergriffen
Bundesweit ergreifen nun auch immer mehr Gemeinden und Landkreise Maßnahmen um dieser Überpopulation Herr zu werden. So gibt es bereits in über 244  Gemeinden (Stand April 2014) bereits eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht.

Nun hat sich auch die Gemeinde Dörverden in Niedersachsen zu dieser Maßnahme entschlossen.

Zuschuss für Katzenbesitzer

In seiner jüngsten Gemeinderatssitzung wurde eine Verordnung zur Kastrations- und Kennzeichnungspflicht von frei lebenden Katzen beschlossen. Jeder Katzenhalter muss ab dem 1. Juli 2014 seine Katze durch einen Tierarzt kastrieren lassen, wenn sie sich im Freien aufhält. Für die ersten 30 Katzen-Kastrationen, die seit der Bekanntmachung der Verordnung am 9. April erfolgt sind, zahlt die Gemeinde einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 20 Euro. Dafür sei die Vorlage der Tierarztrechnung und die Angabe des Namens, des Wohnortes sowie der Kontonummer erforderlich, hieß es von der Gemeinde. Weitere Infos gibt es bei Karin Banse unter 0 42 34 / 3 99 31 und Sylvia Rohrberg unter 0 42 34 / 3 99 10.