Endlich Nichtraucher?

Auf dem Weg zu einem besseren Leben!

Viele die mich persönlich kennen, kennen mich eigentlich nicht ohne meinen Zigaretten. Ich war immer eine leidenschaftliche, begeisterte Raucherin.

Seit nun mehr knapp 40 Jahren sind Zigaretten meine täglichen Begleiter. Ob unterwegs, bei einem Glas Wein oder einer Tasse Kaffee. Da darf und durfte die obligatorische Zigarette niemals fehlen.

Ich könnte nun anbringen, ich kenne es nicht anders und es wurde mir schon als Kind so vorgelebt. Könnte ich. Will ich aber gar nicht auch wenn meine Kindheitserinnerungen darauf basieren das ich öfters meinen Vater Zigaretten aus dem Automaten geholt habe oder, wenn wir beim Einkaufen waren ich aufpassen musste an welcher Hand ich mich bei ihm festhielt, weil er immer eine Zigarette in der Hand hielt.

Auch mein Großvater mütterlicherseits war Raucher und so saßen die Erwachsenen immer unter dem wunderschönen Nussbaum im Garten und haben dort ihre Zigaretten geraucht während ich spielte.

So verwunderte es auch nicht, dass meine Eltern kein Problem damit hatten das ich auch irgendwann zur Zigarette griff und ja, sie erlaubten es mir daheim zu rauchen mit den Worten „Es ist uns lieber du rauchst daheim als auf der Straße“.

Wenn die Sucht dein Leben bestimmt

Irgendwann kommt aber der Zeitpunkt an dem die Sucht dein Leben bestimmt. Keine Zigaretten mehr im Haus? Mühsam hat man da nach passenden Kleingeld gesucht um sich beim Automaten welche zu holen (nein mit EC-Card etc. bezahlen gab es früher nicht)

Manches Mal auch ist man auch mitten in der stockdunklen Nacht los um sich diese Glimmstengel zu besorgen.

Meist kaufte man sich freitags eine ganze Stange Zigaretten um dann ja keine Engpässe übers Wochenende zu haben.

Und wie alle Süchte ist es auch bei der Nikotinsucht unaufhörlich die Tendenz das der Verbrauch sich steigert.

Es gab Zeiten da habe ich tatsächlich zwei Packungen am Tag geraucht, 40 Stück! 40 verdammte Zigaretten.

Raucherentwöhnung, Online-Hypnose, Taubertalperser, Wenn sich die Einstellung ändert

Aber irgendwann kam der Punkt an dem ich gewisse Sachen nicht mehr mochte. Angefangen vom kalten Rauch in der Wohnung und den gelben Wänden – nee, alles stank nach Zigaretten.

Okay, ab den Zeitpunkt rauchte ich nicht mehr in der Wohnung, sondern ging dafür raus auf den Balkon / Terrasse. Tatsächlich ist nichts ekeliger als volle Aschenbecher auf dem Wohnzimmertisch und der Geruch vom Nikotin an den Wänden und Vorhängen.

Ich hatte hier mein ganz spezielles Ritual entwickelt. Nach der Arbeit heimkommen, den Kaffee mit einer Zigarette auf dem Balkon genießen und „heim- und runterkommen“.

Tagaus. Tagein das gleiche Ritual.

Egal ob es stürmt, schneit oder die Sonne runterbrennt – es wurde ausschließlich draußen geraucht. Auch wenn ich unterwegs war und dabei eine Zigarette geraucht habe versenkte ich meine Kippen entweder in den öffentlichen dafür vorgesehenen Mülleimern oder ich hatte einen Taschenaschenbecher mit dabei. Eine überaus praktische Erfindung.

Kaum etwas ist schädlicher für die Umwelt als achtlos weggeworfene Kippen. Von der eventuellen Brandgefahr im Hochsommer durch unachtsam weggeworfene Zigaretten wollen wir erst gar nicht reden.

Als ich das erste Mal dann auf der Autobahn mitbekam wie ein Mittelstreifen brannte aufgrund einer Zigarette, die aus dem Autofenster geworfen wurde – nun was soll ich sagen, ich habe auch hier einen entsprechenden Aschenbecher. In pink natürlich, was sonst :-)

Es ist genug! Es reicht!

Doch irgendwann ist einfach der Punkt gekommen an dem es reicht!

Ich möchte einfach nicht mehr mein Leben vom Nikotin bestimmt haben. Nicht nur für mich, sondern auch für mein Umfeld. Das Passivrauchen für die unsere heißgeliebten Katzen ebenso schädlich ist wie für die Menschen die uns lieben habe ich bereits in einem anderen Beitrag ausreichend thematisiert.

Es ist genug!

Selbstverständlich habe ich schon mehrfach versucht aufzuhören, mit mehr oder weniger guten bzw. schlechten Erfolg. Wäre es bereits erfolgreich gewesen würde ich diesen Beitrag ja nicht schreiben:-)

Nein, es reicht echt irgendwann einmal.

Und so habe ich schon auf verschiedene Art und Weise versucht dem Glimmstengel Adieu zu sagen.

Nikotinkaugummis schmecken absolut bäh, waren also für mich keine Alternative und die Nikotinpflaster haben auch nur eine mäßig durchschlagende Wirkung gezeigt.  

Zumal es auch Großteils eine reine Kopfsache ist. Vom Nikotin selber ist man sehr rasch entwöhnt, spätestens nach 7 Tagen sollte dies aus dem Körper raus sein.

ABER die Gewohnheit.

Hier gilt es diese tägliche Routine zu durchbrechen. Wenn man aus dem Büro rausgeht und in die Produktion läuft war immer eine Zigarette mein Begleiter, morgens nach dem Kaffee die erste Zigarette oder abends die letzte vor dem zu Bett gehen.

Nichtraucher, Taubertalperser, Passivrauchen

Unliebsame Begleiterscheinungen beim Nikotinentzug

Was bei mir auch ein massives Problem darstellt, das ich bei jedem Versuch von den Zigaretten wegkommen zeigte – ich bin dann unheimlich gereizt und ekelig. Auch zu meinem Mann und das hat er einfach nicht verdient, da er tatsächlich das Beste ist, das mir jemals wiederfahren ist.

Damit mein Mann meiner „Gereiztheit“ nicht zum Opfer fällt plante ich das Rauchen aufzugeben in einer Zeit, in der er auf Geschäftsreise wäre. Guter Plan meinerseits, da wäre er quasi aus dem „Schussfeld“ und ich hätte ein paar Tage schon mal Vorlauf um mich zu entwöhnen.

Tja nur dann kam Corona und demzufolge sämtliche Reisestopps. Das war’s dann wohl mit Geschäftsreisen nach China oder sonst wohin.

Nun war guter Rat teuer …

Raucherentwöhnung mit Hypnose

Vor Jahren, als ich schon einmal versuchte mich „rauchfrei“ zu bekommen hatte ich eine Hypnose-Sitzung hier bei uns in der Region und ich war danach tatsächlich ein Jahr lang rauchfrei bis ich dann so dämlich war wieder zur Zigarette zu greifen.

Ja auch Nikotinsucht wird immer eine Sucht bleiben, dass muss einem ganz klar und bewusst sein.

Okay, dort wo ich damals war wurde nicht mehr praktiziert und alles andere erschien mir als zu weit entfernt und nun ich fand sehr viele Gründe nicht dorthin zu fahren zumal ich Corona bedingt sowieso fremde Menschen / Orte meide. Selbst das wöchentliche Einkaufen für den Haushalt ist für mich ein wahrer Spießrutenlauf also was tun ….

Online-Raucherentwöhnung mit Hypnose

Der Zufall wollte es wohl, dass ich auf die liebe Pia Wagener aufmerksam wurde. Pia Wagner ist Mutter zweier Jungs und hat eine weitere Ausbildung im Bereich der Hypnosetechniken absolviert

Bei ihr vor Ort kann man einige Kurse buchen wie z.B.

  • Entspannt statt ausgebrannt
  • Mit Leichtigkeit zum Wohlfühlgewicht

Und viele andere.

Aber da war da ja noch Corona……

Ja Corona macht es ungleich schwerer sowohl für Anbieter als auch Teilnehmer und so gibt es bei Pia Wagener die Möglichkeit den einen oder anderen Kurs als Online-Programm zu wählen.

Finde ich jetzt unabhängig von Corona total sympathisch. Denn diese Corona-Geschichte außer Acht gelassen, manches funktioniert einfach nur wenn eine gewisse Sympathie und ein gewisses Vertrauen vorhanden ist.

Ich glaube nicht das ich mich von einem Menschen hypnotisieren lassen möchte der mir von Grunde an total unsympathisch ist und wenn er dann noch eine Stimme hat zum Davonlaufen – ehrlich, das wird nichts.

Also frischgewagt ist halbgewonnen und ich habe mir die Online-Raucherentwöhnung vergönnt und runtergeladen.

Hier könnt ihr euch bei Pia Wagener mal umsehen was sie sonst noch so anbietet.

Was ich schon mal für mich feststellen kann, Pia ist nicht nur ungemein sympathisch, sondern auch ihre Stimme hat eine wundervolle Klangfarbe und man lauscht gerne ihren Texten.

Da lauscht man gespannt und entspannt.

Ja man entspannt tatsächlich fand ich unheimlich faszinierend für mich. Und war doch eine überraschende Erkenntnis.

Nein, ich würde mich heute und jetzt dadurch noch nicht als Nichtraucher bezeichnen aber ich bin dank Pia auf einen guten Weg dahin und vielleicht schaffe ich es dieses Mal längerfristig dem Glimmstengel Adieu zu sagen.

Raucherentwöhnung, Online-Hypnose, Taubertalperser,Habt ihr auch schon versucht aufzuhören vom Rauchen oder andere Probleme versucht zu lösen?

Hattet ihr schon mal eine Hypnosesitzung?

Weiterführender Link

 + Pia Wagener


4 Gedanken zu „Endlich Nichtraucher?

  • 10. Oktober 2020 um 16:51
    Permalink

    Prima, dass Du aufhören willst ! Weiter so! Abgesehen von dem ganzen Geld, was die Sucht kostet, gibt es für mich keinen einizigen Grund für das Rauchen.

    Antwort
  • 10. Oktober 2020 um 17:04
    Permalink

    Hoi,
    Rauchen ist heutzutage überhaupt nicht mehr gesellschaftsfähig.
    Ich gehe mal davon aus ,dass viele Menschen überhaupt nur deswegen damals
    mit dem Rauchen begannen, weil es eben dazu gehörte. Der soziale Druck war stark um mit zu machen, mit zu rauchen in der Gruppe, in der Schule , auf der Arbeit oder wo auch immer. Überall eigentlich, oder?
    Dieser Druck fällt heutzutage jetzt zum Glück weg! Stärker noch.. Raucher werden hier in den NL , ‚ganz subtil‘ schräg angeguckt; nach all den Anti-Raucher-Kampagnen hier ist das auch verständlich.
    Das half mir jedoch sehr beim ‚Abkicken‘, ich fühlte mich indirekt/direkt unterstützt .Natürlich auch dadurch, dass ich nunmehr nicht ständig mit dem Rauch von anderen Rauchern umnebelt wurde, also passiv mit rauchen musste und folglich nicht in Versuchung kam.

    Es hat ungefähr ein halbes Jahr gedauert, in dem ich mich mental auf den völligen Verzicht auf Zigaretten vorbereitet hatte, mich informiert und ‚kampfbereit‘ gemacht hatte. Ich hatte mir einen
    schönen Stichtag/erster Tag ohne Zigarette gewählt und habe an diesem Tag Alles was mit Zigaretten zu tun hatte weg geschmissen. Sogar Feuerzeuge.
    Danach begann der große Hausputz, bis-hin zum Decke streichen und Tapezieren um auch die letzten Gerüche von kalter Asche zu beseitigen . Symbolische Akte um meinen Entschluss zu zelebrieren, einen langen Schlussstrich zu ziehen und um mich abzulenken.
    Seit 15 Jahren rauche ich nicht mehr und verspürte all die Zeit (so gut wie) nie eine Versuchung zur Zigarette zu greifen.
    Ich denke mal, dass jeder Ex-Raucher da so seine ureigene Strategie verfolgt hat die zum Erfolg führte.
    Mein Mann zum Beispiel hatte Keine. Er meinte nur: Ich hab einfach nicht mehr geraucht , fertig.

    Antwort
  • 10. Oktober 2020 um 17:10
    Permalink

    Hoi,
    Rauchen ist heutzutage überhaupt nicht mehr gesellschaftsfähig.
    Ich gehe mal davon aus ,dass viele Menschen überhaupt nur deswegen damals
    mit dem Rauchen begannen, weil es eben dazu gehörte. Der soziale Druck war stark um mit zu machen, mit zu rauchen in der Gruppe, in der Schule , auf der Arbeit oder wo auch immer. Überall eigentlich, oder?
    Dieser Druck fällt heutzutage jetzt zum Glück weg! Stärker noch.. Raucher werden hier in den NL , ‚ganz subtil‘ schräg angeguckt; nach all den Anti-Raucher-Kampagnen hier ist das auch verständlich.
    Das half mir jedoch sehr beim ‚Abkicken‘, ich fühlte mich indirekt/direkt unterstützt .Natürlich auch dadurch, dass ich nunmehr nicht ständig mit dem Rauch von anderen Rauchern umnebelt wurde, also passiv mit rauchen musste und folglich nicht in Versuchung kam.

    Es hat ungefähr ein halbes Jahr gedauert, in dem ich mich mental auf den völligen Verzicht auf Zigaretten vorbereitet hatte, mich informiert und ‚kampfbereit‘ gemacht hatte. Ich hatte mir einen
    schönen Stichtag/erster Tag ohne Zigarette gewählt und habe an diesem Tag Alles was mit Zigaretten zu tun hatte weg geschmissen. Sogar Feuerzeuge.
    Danach begann der große Hausputz, bis-hin zum Decke streichen und Tapezieren um auch die letzten Gerüche von kalter Asche zu beseitigen . Symbolische Akte um meinen Entschluss zu zelebrieren, einen langen Schlussstrich zu ziehen und um mich abzulenken.
    Seit 15 Jahren rauche ich nicht mehr und verspürte all die Zeit (so gut wie) nie eine Versuchung zur Zigarette zu greifen.
    Ich denke mal, dass jeder Ex-Raucher da so seine ureigene Strategie verfolgt hat die zum Erfolg führte.
    Mein Mann zum Beispiel hatte Keine. Er meinte nur: Ich hab einfach nicht mehr geraucht , fertig.

    Antwort
  • 19. Oktober 2020 um 23:25
    Permalink

    Ich komme auch aus einer Raucherfamilie und Zeit, früher war das ja auch überall total normal. In Kneipen, Restaurants, im Auto…Bin jetzt 40 und habe seit der Schule geraucht, über 25 Jahre kann man sagen. Die letzten Jahre weniger und die letzten 10 Jahre auch nicht mehr drinnen. Zwischendurch hatte ich auch mal ein Rauchfreies Jahr und dummerweise wieder angefangen. Jetzt bin ich seit Januar Rauchfrei (Laser Akkupressur) und es wird immer besser, wobei es immer wieder Momente gibt wo ich unglaublich Lust drauf habe. Aber dann denke ich wieder Tage gar nicht dran und bin froh nicht mehr im Regen zum Automaten laufen zu müssen um eine zu rauchen. :P

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