Taubertalperser – 2020, kann das weg?

Jahresrückblick 2020

Jedes Jahr um diese Zeit lasse ich einmal das Jahr Revue passieren, blicke zurück aber auch nach vorne.

Wer hätte sich letztes Jahr um diese Zeit träumen lassen, dass das Jahr 2020 alles Bisherige in den Schatten stellt.

Ob nun immer zum negativen oder aber auch diesem Jahr etwas Positives zum abgewinnen war erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Alles auf Anfang

Was haben wir den Silvesterabend daheim mit unseren Katzen genossen, wir waren optimistisch und voller Zukunftspläne – naja eigentlich war das ganze Jahr schon fast komplett verplant.

Aber wir freuten uns auf das was da alles kommen sollte – nur, dass was Anderes kam als gedacht, damit hatte nun keiner gerechnet.

Bereits im Januar erfuhr man über diverse Kanäle vom Ausbruch einer Krankheit in China. Nichts Genaues wusste man, sie zeigte sich in unterschiedlichen Symptomen und es erkrankten sehr viele daran und es gab auch Todesopfer zu beklagen.

Der Ausbruch der Krankheit konnte in Wuhan lokalisiert werden. Besorgt sah man nach China aber es war weit weg und so machte sich kaum einer darüber Gedanken.

Bis es zum Lockdown in Wuhan kam – alles geschlossen, keiner durfte mehr raus – die Straßen, sonst ein Gewusel von Menschen menschenleer.

Auch da dachte man noch nicht großartig nach. China ist ja weit weg. Sehr weit weg. Doch manches Mal näher als man denkt und so hatten wir auch in Deutschland sehr bald den ersten Infizierten.

Ich konnte Ende Februar noch nach Wien fahren um mich bei der Haustiermesse umzusehen und kaum war ich zurück in Deutschland kam es schon zum schrittweisen herunterfahren des gesellschaftlichen Lebens.

Manches was früher wie selbstverständlich erschien war nun verboten – Messen, Konzerte und vieles mehr.

Corona, CoVid19, Pandemie, GlückWir haben eine Pandemie!

Die Menschen waren verunsichert, irrational und unheimlich unlogisch.

Anders sind mir diverse Hamsterkäufe nicht zu erklären gewesen. Klopapier! Man hat allen Ernstes Klopapier gehamstert.

Okay auch Mehl, Hefe, Nudeln und Seife aber über diese Klopapiernummer werde ich persönlich lange nicht hinwegkommen.

Als ich bemerkte wie die Leute immer mehr durchdrehen und diverse Hygieneprodukte, Desinfektionsmittel sowie Masken aus Kliniken etc. klauten begann ich Masken zu nähen. Das war mein persönliches Mantra, meine Ablenkung und sie wurden von diversen sozialen Einrichtungen mehr als dankbar angenommen.

Kein Wunder – es gab keine Mundnasenbedeckungen auf dem Markt.

Selbst Nachschublieferungen an Krankenhäuser wurden abgefangen und geklaut. Absolut unbegreiflich.

Aber egal, nach knapp 600 Masken war ich dann persönlich echt durch und auch mein Stoffvorrat ging massivste zur Neige.

Aber egal, ich hatte mich ganz gut abgelenkt und zugleich etwas Gutes getan ohne lange nachzufragen.

Helfen, wenn möglich, Hilfe, wenn gebraucht.

Ich konnte dieses Jahr doch einiges Gutes bewirken und dem einen oder anderen dadurch ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Und es war uns ist ein gutes Gefühl.

MundmaskenDer Sommer mit Corona

Es fiel dieses Jahr ja einiges ins Wasser, nicht nur das verschiedene Veranstaltungen ausgefallen sind, war es dieses Jahr mit dem Reisen auch nicht so prickelnd.

Wohin wollte man auch reisen? In Länder mit hohen Corona-Fallzahlen? In ein Land, das nicht so ein tolles Gesundheitssystem hat wie wir in Deutschland?

Es war schwierig, sehr schwierig sogar.

Ich habe die Zeit genutzt um meine Eltern in Wien zu besuchen. Mit Mundschutz habe ich dann auch noch einen Streifzug durch Wien gemacht um euch das eine oder andere zu zeigen wie den Naschmarkt oder auch meinen Lieblings-Schokoladendealer :-)

Auch habe ich an einen Workshop bei der Firma Niemetz teilgenommen und solltet ihr jemals nach Österreich kommen, versucht mal diese kleinen Köstlichkeiten ihr werdet nicht enttäuscht sein, versprochen!

Aber wir haben auch viele Ausflüge in der Region unternommen und hier die nähere Umgebung etwas mehr erkundet. Es gibt bei uns so viele sehenswerte Sachen zu entdecken, da ist es ganz gut, dass man dieses Jahr nicht so in die Ferne reist und die Heimat näher kennen lernt.

Auch bei uns im Garten gab es einiges zu entdecken und ich muss für mich selber feststellen, dass ich dieses Jahr wesentlich entspannter bin als die Jahre zuvor obwohl ich enorm viel um die Ohren hatte.

Heindl Schokomaronen, TaubertalperserUnd trotzdem geht es weiter ….

Bedingt durch die „Ruhe“ ohne Messen und Ausstellungen hatte ich doch die Möglichkeit den einen oder anderen Beitrag zu verfassen, der mir schon lange am Herzen liegt.

So gibt es neben vielen neuen Info-Beiträgen wie z.B. das Fressverhalten der Katzen viele nützliche Informationen rund um den Sommerurlaub mit oder ohne Katze. Und ganz neu in diesem Jahr ist der Katzenfeiertags-Kalender mit vielen Informationen zu den jeweiligen Tagen.

Einige Tage sind schon entsprechend verlinkt, weitere kommen im Laufe des nächsten Jahres hinzu.

Auch konnte ich diverse Katzenfuttertests durchführen sowie einige Produktvorstellungen. Zwar nicht so viele wie die Jahre zuvor aber im Herbst ging es mit neuen Nassfuttersorten tatsächlich Schlag auf Schlag. Und dann gab es noch das eine oder andere interessante Buch, dass ich euch vorstellen konnte.

Ein klein wenig spoilern

So wie ihr, hoffen wir natürlich auch das wir diese schwierige Zeit bald überstanden haben. Zumindest habe ich mir schon den einen oder anderen Termin notiert.

Es sind bereits jetzt viele neue Ideen zu Papier gebracht und warten nur noch darauf umgesetzt zu werden.

Ich freue mich schon riesig, da sicherlich die eine oder andere Herausforderung auf mich warten wird aber diese nehme ich an und werde versuchen das Beste daraus zu machen.

Futternapf, Fressnapf, Taubertalperser, Katzenblog, Katzeninformationsseite, MjamjamWeihnachtspause

Wir hatten ein ausgesprochen ereignisreiches Jahr, mit vielen Höhen und Tiefen.

Mit viel Herzblut und noch mehr Engagement. Seit Ende Februar bin ich neben meinen Fulltime-Job, meinen Katzen und geliebten Ehemann und Blog fast ununterbrochen aktiv um andere, ausgesprochen wichtige, teilweise ehrenamtliche Dinge zu erledigen.

Aber nun ist die Zeit für mich gekommen ein wenig Ruhe einkehren zu lassen. Ruhe und Zeit die ich meinen Katzen, meinem Mann und mir widmen möchte.

So werden wir ab heute in den wohlverdienten Weihnachtsurlaub gehen und wünschen Euch ein friedvolles, wunderschönes Weihnachtsfest.

Bleibt gesund und würde mich freuen, wenn ihr mich ein weiteres, vielleicht turbulentes oder auch verrücktes Jahr begleitet.

 

 



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