Tierschutz und die verlorene Objektivität

Wir kennen das ja alle, wir sehen herzzerreißende Bilder mit entsprechendem Text und schon wird unser Herz berührt und wir ergehen uns in Mitleid für das jeweils gezeigte Tier.  Mitleid ist ein Faktor der nicht zu unterschätzen ist, genau diesen Punkt nutzen viele Organisationen aus für teils mehr oder weniger fragwürdige Aktionen zu werben.

Und da kann ich mich absolut nicht ausschließen. Meine erste Reaktion ist meist auch „Oh mein Gott, die armen Tiere“, da geht es mir tatsächlich so wie tausenden anderen Menschen. Mein weiches Herz schlägt da Alarm und am liebsten würde ich das betreffende Geschöpf sofort retten wollen. Ist eine menschliche und vor allem absolut nachvollziehbare Eigenschaft.

Aber der Vorteil, wenn man schon ein paar Tage länger auf dieser Welt weilt, dass man auch schon viel Schindluder gesehen hat, der damit getrieben wird.

Und so habe ich im Laufe der Zeit gelernt nicht mich meinen ersten Emotionen hinzugeben sondern zu versuchen manches mit mehr Distanz zu betrachten. Ich muss aber ehrlicherweise zugeben, nicht immer gelingt mir dies im vollen Umfang.

Der Fall Anika May-Leske und der CPC

Taubertalperser, Leske, CPC, TierschutzJa, dieser Fall hat mich emotional auch eiskalt erwischt, da mir Anika May-Leske durch diverse Ausstellungen auch persönlich bekannt ist.

Umso schockierter war ich als ich diverse Bilder sah und meine erste Reaktion muss ich gestehen war nicht gerade salonfähig.

Allerdings wie schon geschrieben, versuche ich dann doch mich zu bemühen objektiv zu bleiben und manches distanzierter zu betrachten.

Mir ist der Betreiber des Blogs bekannt, der diese Geschichte veröffentlicht hat und seine Aversion gegen Frau Leske ist schon fast legendär, wie man auch auf seinen Blog nachlesen kann. Immer wieder gab es hier Anfeindungen, aber ich will nun wieder auf die Objektivität zurückkommen.

Taubertalperser, Leske, CPC, TierschutzAuch wenn ich eine Aversion gegen eine bestimmte Person habe sollte ich versuchen neutral und vor allem objektiv über etwas zu berichten und auch in andere Richtungen mal recherchieren, agieren und vielleicht auch reagieren.

Aber das will ich ihm nicht zum Vorwurf machen aufgrund den Vorgeschichten und auch nicht näher darauf eingehen. Ihre Privatfehden sollen sie bitte untereinander ausmachen aber nicht andere noch hineinziehen, denn Privatfehden sind das was sie nun mal sind – privat.

Es ist denen ihr Thema – nicht meines.

Mir geht es um die Katzen und ausschließlich um die Katzen.

Zeitlicher Ablauf

Tieferstehend habe ich nun versucht anhand meiner vorliegenden Unterlagen, Screens etc., eine chronologische Abfolge der Geschehnisse zu erstellen.

28.11.2018 Der Blogbetreiber informiert das zuständige Veterinäramt 
(leider geht aus dem Blogbeitrag nicht die Uhrzeit hervor aber die ist irrelevant – mir ist allerdings aus guten Quellen die Uhrzeit 23.00 Uhr bekannt) – Mittwoch
29.11.2018 Das Veterinäramt besichtigt unangekündigt,  inklusive eines Mitarbeiters des Ordnungsamtes, die Gegebenheiten. Es werden 4 Katzen gesichtet.
01.12.2018 Es wird von Frau Leske eine Anzeige erstattet wegen Diebstahl von 4 Katzen (Aktenzeichen ST 0394012/2018 – Samstag
01.12.2018 Es erfolg ein Anruf einer Dame aus dem Umfeld des Blogbetreibers und mir namentlich bekannten Person beim örtlichen Veterinäramt mit dem Hinweis das Frau Leske „geräumt“ hätte und mit verbotenen Substanzen ihre Tiere behandelt. – Samstag
06.12.2018 Veterinäramt vereinbart einen Termin für den nächsten Tag (Donnerstag)
07.12.2018 Freitag: 10 Uhr Termin mit Veterinäramt Grundstück A und dann auch noch spontan Grundstück B. Anwesend waren Herr Leske und Vater von Frau Anika May-Leske.
Frau Anika May-Leske war zu dem Zeitpunkt nicht zeitgerecht vor Ort, da sie wie die Tage  zuvor mit ihrem jüngsten Sohn immer im SPZ und Epilepsie Zentrum verweilte aufgrund einer akuten Verschlechterung seines Gesundheitszustandes. (Auch hier gibt es entsprechende Belege und Aufzeichnungen von dritter Stelle)
Es befanden sich auch zwei Mitarbeiter (namentlich bekannt) des zuständigen Veterinäramtes vor Ort.
Veterinäramt bietet Hilfe an beim Einfangen der Freigängerkatzen (mit Lebendfallen) um sie zu sichern, da aktuell die Abbrucharbeiten des ausgebrannten Wohnhauses und Bauarbeiten beginnen.
08.12.2018 Der Beitrag über das „Katzenelend in der BKH Cattery von Anika geht gegen 13 Uhr online – Samstag
11.12.2018 ein Update geht auf der Seite des Blogbetreibers online mit der Angabe unter anderem wann diese Fotos gemacht wurden. (Datumsangaben 10.11., 23.11.27.11) und eine äußerst fragwürdige Anzahl von Katzen.

Was sagt das Veterinäramt dazu?

Das Veterinäramt hat sich ordnungsgemäß vom Zustand der Katzen überzeugt. Es wurden nicht nur diverse Impfpässe überprüft, sondern auch die örtlichen Gegebenheiten inklusive aller Nebengebäude und es wurde kein Grund zur Beanstandung gefunden.
Ganz im Gegenteil es wird Frau Anika Susann May-Leske ein guter und gepflegter Zustand der Katzen bescheinigt. Auch wird die ad libidum Fütterung erwähnt und der uneingeschränkte Zugang zu Wasser und geschützten Räumen.

Wie eigentlich schon in all den Kontrollen davor, da es in regelmäßigen Abständen „anonyme“ Anzeigen gegen Frau Anika May-Leske gibt.

Selbst das Abrissunternehmen wurde entsprechend befragt.
(Wohlgemerkt – das Wohngebäude ist eine Brandruine, es ist nicht nur der Dachstuhl betroffen gewesen, sondern auch das Erdgeschoss und das, was das Feuer nicht zerstört hat, hat das Löschwasser übernommen – es ist absolut unbewohnbar und laut entsprechenden Gutachten herrscht Einsturzgefahr und darf nicht betreten werden).

Entsprechende Unterlagen liegen vor. Ebenso wie entsprechende Fotos des Veterinäramtes, das den Ernährungs- und Gesamtzustand der Tiere dokumentiert.

Was sagt Frau Leske zu den Vorwürfen?

Taubertalperser, Leske, CPC, TierschutzSelbstredend habe ich auch die Betroffene befragt, vor allem wollte ich näheres über diese Katzen wissen.

Bei den Katzen handelt es sich um freilebende, teilweise aus ihrer Zucht stammende Katzen, die alle kastriert, gechipt und geimpft sind wie auch die entsprechenden Impfausweise belegen. Sie werden auch präventiv gegen Ungeziefer behandelt.

Warum leben diese Katzen als Freigänger war für mich eine der brennendsten Fragen überhaupt.

Diese Katzen sind u.a. 4 Kitten aus dem Jahre 2016 die trotz langer Bemühungen verhaltensauffällig waren. Mit 9 Monaten hat man die Kitten als auch die Elterntiere kastriert – sie finden um es mit anderen Worten zu formulieren „Menschen einfach doof und leben lieber nur unter ihresgleichen“. Seitdem leben sie ihr Leben als Freigänger auf diesem großem Grundstück mit unzähligen Bäumen und kommen aber immer wieder gerne an ihre Futterstelle und werden dort entsprechend versorgt.
In regelmäßigen Abständen werden die Tiere dem Tierarzt vorgestellt.  Hier liegen ebenso entsprechende Unterlagen vor.

Nicht ausgeschlossen werden kann allerdings, dass sich auch andere Freigänger auf großem Gelände tummeln. Kann man ihnen auch nicht verdenken wenn überall entsprechendes Futter (Nass- als auch Trockenfutter) vorhanden ist.  

Taubertalperser, Leske, CPC, TierschutzAber anhand der Fotos aus dem besagten Blogbeitrag sehe ich Katzen die zwar auf dem einen oder anderen Bild verschreckt aussehen,  was natürlich dem Umstand geschuldet werden kann, dass jemand mitten in der Nacht mit Taschenlampe bewaffnet sie fotografiert.
Aber ich sehe auch durchaus wohlgenährte Katzen die ausgesprochen neugierig sind.

Anders ist es schon mit den „Hintergründen“ die man da auf so manchem Foto sieht. Ja die sind furchtbar, so furchtbar wie nun mal die Ausmaße einer Brandkatastrophe sind. So furchtbar wie es nun mal ist wenn man sein Hab und Gut verliert.

Und damit man auch mal sich einen kleinen Überblick des Aufmaßes machen kann hier mal ein paar Fotos der Brandruine von INNEN

Der Teil mit den Lebendfallen

Taubertalperser, Leske, CPC, TierschutzAuf dem Bericht des Veterinäramtes wird auch vermerkt, dass man versucht die freilaufenden Tiere mit Lebendfallen einzufangen was einige mit entsprechendem Unverständnis kommentierten.

Kann ich unter „normalen“ Umständen nachvollziehen aber dies sind keine normalen Umstände und hier ist vieles anders gelagert.

Es handelt sich hier um Katzen die seit Jahren um nicht zu sagen seit Jahrzehnten frei leben. All diese Katzen haben früher oder später mal eine entsprechende Sozialisierung erfahren aber diese wird immer mehr verlernt – wozu auch, sie benötigen diese nicht. Sie kommen wenn es Futter gibt und man kann sie teilweise auch anlocken um sie halbwegs stressfrei zum Tierarzt zu bringen.

Das ist wie das berühmte Beispiel mit dem „Fahrrad fahren“ wir verlernen es nicht wenn wir es mal gelernt haben aber die ersten Meter werden äußerst wackelig werden.

Taubertalperser, Leske, CPC, TierschutzEs handelt sich hier um Katzen denen wir Menschen gelinde gesagt egal sind. Sie „brauchen“ uns nicht, sie haben dort ein über 3.000 (!)m² großes Grundstück mit allen möglichen Kletter-, Spiel- und Jagd- sowie Versteckmöglichkeit.  Sie haben dort – obwohl es auf diesen Fotos einen ganz anderen Eindruck macht, ein kleines Katzenparadies und können hier tatsächlich so leben wie sie es wollen und nicht so wie wir Menschen es ihnen aufzwingen. Sie leben auf diesem großen Grundstück ein zufriedenes Leben, werden versorgt und haben nicht mal Lust dieses Grundstück zu verlassen außer hin- und wieder zum Nachbarn, wenn mal wieder die Vögel zu viel Rabatz machen bei der Vogeltränke 😊

Und ja, sie sind sowohl im Herbst als auch im Winter draußen – sie haben Rückzugsorte mit Wärmelampen, sie haben windgeschützte Bereiche und sie haben Bereiche speziell im Sommer in denen es kühler ist. Und sie haben ein entsprechendes Fell.

Da sind Lebendfallen, sofern man sie nicht anders einsammeln kann, eine sehr gute Alternative.

Soviel Fragen, so wenige Antworten?

Aber wenn ich so darüber nachenke habe ich noch sehr viele offene Fragen

  • Warum wurde in der Nacht fotografiert? Wo doch das Gebäude unbewohnt ist?
  • Warum meldet man solche Missstände nicht sofort den Behörden, sondern geht noch zweimal unbefugt auf dieses Grundstück?
  • Wie unterscheidet man in der Nacht zwei blaue BKHs?
  • Wieso wurde seitens der Nachbarn keine entsprechende Anzeige erstattet, die ja Wand an Wand leben? Und von denen sogar durch Fenster auf dieses Grundstück geblickt werden kann.
  • Warum wurde weder die Futter- und Wasserstellen sowie Schutzraum mit den eigens installierten Wärmelampen fotografiert? (Strom wird vom freundlichen Nachbarn im Übrigen gestellt und ist somit auch zeitlich/chronologisch nachverfolgbar – also nicht dass man dies erst nach diesem Bericht eingerichtet hätte)
  • Warum versucht man PETA einzuschalten, wohlwissend wie sie den Züchtern gegenüber eingestellt sind? (Demos in Mannheim, etc. Stichwort „Rassewahn“ )
  • Warum schreibt ein Verein einen Heimtiermesseveranstalter am gleichen Tag, nur wenige Stunden (gegen 17 Uhr) nach der Veröffentlichung an, um den Verein CPC e.v. „anzuschwärzen“ während noch alle anderen im Schockzustand sind angesichts des Beitrages und der Bilder?
  • Warum ist es zufälligerweise auch der Verein, von dem der Blogbetreiber seine Stammbäume bezieht?
  • Warum ist es auch so rein zufälligerweise der Verein, der schon vor zwei Jahren Industrieaussteller „vorgeschickt“ hatte um den CPC e.V. bei diesem Heimtiermesseveranstalter schlecht zu machen?
  • Warum schreibt man gleich sämtliche „Sponsoren“ des CPC an?

Aber das sind Fragen, die nicht nur ich mir stelle, sondern hoffentlich auch meine Leser.

Aber ganz sicher werden sich diese Fragen auch die zuständigen Behörden stellen, denen mittlerweile sämtliche Unterlagen vorliegen und entsprechend handeln werden.

In diesem Sinne – trau, schau, wem ….


5 Gedanken zu „Tierschutz und die verlorene Objektivität

  • 15. Dezember 2018 um 17:08
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    Ich möchte hier mein ganz großes DANKE aussprechen, für diesen Beitrag, der sehr korrekt und objektiv geschrieben wurde !!!!
    Es ist eigentlich nicht zu fassen , was für eine Kampagne hier gegen Annika Susan Mai-Leske geführt wird!
    Ich hoffe, dass es letztendlich zu einer Verurteilung dieser bösartigen Verleumder kommt !!!!!
    Das wird nicht unbestraft bleiben…Kann es einfach nicht !!
    Traurig zu was Menschen fähig sind. Sie oder ein Einziger. ..ist zu bedauern , Zerfressen von Neid und Missgunst. .. WARUM ?

    Antwort
  • 15. Dezember 2018 um 20:59
    Permalink

    Endlich eine Stimme der Vernunft!
    Es ist wirklich erstaunlich, wie viele Leute sich von Herrn Z. instrumentalisieren lassen, der anscheinend meint, er sei allwissend und unfehlbar. Wenn jemand nicht sofort auf seine Wünsche eingeht, wird er verfolgt und runtergeputzt. Bestes Beispiel die Organisation PETA. Als die nicht sofort zur von Herrn Z. gewünschten Tat schreiten, sind sie nur noch „mediengeile Geldsammler“ und der Amtstierärztin Werneke will er wohl auf die Sprünge helfen, indem er sogleich den Landrat um Unterstützung bittet.
    Zu dumm nur, dass die eingehende Kontrolle durch das Veterinäramt Verstöße von Frau May-Leske bei den Kontrollen weder auf dem Grundstück in Buschow, noch auch an deren Wohnort feststellen konnte und ihr ein erstklassiges Zeugnis ausstellt.
    Das wird natürlich sofort in Zweifel gezogen, weil nicht sein kann, was nicht sein darf – in der Vorstellung von Herrn Z.. Dann muss eben Frau May-Leske vor der Kontrolle alles in Ordnung gebracht haben. Und es gibt Leute, die glauben ihm noch immer. Für wie dumm halten diese Leute die Amtstierärztin und ihre Mitarbeiter, denen ja die Fotos von Herrn Z. vorlagen, dass sie nicht nach diesen Räumen und Spuren gesucht hätten – und solche Räume lassen sich nicht über Nacht völlig umgestalten. Was bei den drei rechtswidrigen Besuchen durch die „Tierschützer“ veranstaltet wurde, um solche Bilder zu stellen, wird wahrscheinlich erst im Strafverfahren geklärt werden können. Dann wird sich auch zeigen, dass das, was die Bilder zeigen, nicht das ist, was Frau May-Leske zu verantworten hat.
    Man fragt sich doch auch, wer oder was die von Herrn Z. in seinem Blog angeführten sogenannten Tierschützer überhaupt veranlasst hat, dreimal des Nachts in ein fremdes Grundstück einzudringen, eindeutig ein Vergehen des Hausfriedensbruchs (§ 123 StGB, Strafandrohung immerhin Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe). Da muss der Hass schon sehr tief sitzen, dass man ein solches Risiko eingeht. Auch unter den heutigen, strengen Datenschutzregeln können die Täter ermittelt werden und werden ihrer Strafe nicht entgehen. Es gehört schon ein gerüttelt Maß an Dummheit dazu, so etwas zu machen, wohl nur um sein Mütchen zu kühlen. Gottes und der Gerichte Mühlen mahlen langsam, aber sehr sicher und es wird wohl ein Erwachen mit Schrecken geben. Es drohen ja nicht nur die Strafen, sondern auch erhebliche Schadensersatzforderungen der Geschädigten.

    Antwort
  • 16. Dezember 2018 um 04:53
    Permalink

    Die „Erzählungen“ von diesen, neutral hier durch mich als „Tierschutzaktivisten“ bezeichnete Personen sind in vielerlei Hinsicht einer breiten Öffentlichkeit hinlänglich bekannt.

    Bereits beim ersten schnellen überfliegen der Veröffentlichungen der „Tierschutzaktivisten“ sprangen viele Inhalte ins Auge, die zur äußersten Skepsis jedes Lesers führen sollten. Die Verfasserin des heutigen Beitrages hier, hat diese wunderbar in die am Ende aufgeführten Fragen gepackt.

    Auch in der Vergangenheit konnte man lesen, wie zielgerichtet die Angriffe dieser Aktivisten nicht nur auf Frau A. May-Leske und den CPC waren. Es erweckt sich schnell der Eindruck, dass diese Menschen getrieben sind und mit aller Gewalt fremde Mitmenschen als Tierquäler etc. entlarven möchten, auch wenn es dafür nur völlig diesen Anschuldigungen widersprechende Fakten gibt. Kann es sein, dass allgemeine Herabwürdigung Dritter das Ziel ist und weder Tierschutz noch andere ehrenhafte Beweggründe? Man stellt sich schnell die Frage, was dies alles soll.

    Oder ist es nur so, dass die Personen, die diese Angriffe durchführen nur überall verkannt werden? Sprich das Veterinäramt sie nicht ernst nimmt, ja sogar echte Tierschutzorganisationen sich für ihre Veröffentlichungen nicht interessieren? Ich denke nicht. Vielleicht hat man auch einfach nur die Schreiben nicht aufmerksamgenug gelesen, die Veterinärämter an „Tischutzaktivisten“ versandten und in denen gebeten wird, nicht ununterbrochen diese anzuschreiben, da es eher die Arbeit des Veterinäramtes behindert und verzögert, als diese zu unterstützen?

    Die wichtigen Fragen der Autorin würde ich gerne noch um folgende Fragen erweitern:

    Wenn man plötzlich einen umfangreichen Misstand persönlich vor Ort feststellte, bei dem sogar „Gefahr in Verzug“ für die Tiere bestanden hätte, warum hat man sich nicht sofort mit der örtlich zuständigen Polizeidienststelle in Verbindung gesetzt? Denn diese gehen den Anrufen nach und involvieren, sollte es notwendig sein, auch im Rahmen des Dienstweges, das örtlich zuständige Veterinäramt sofort. Auch bei Dunkelheit…..

    Nur dann wäre natürlich sofort bekannt geworden, welche Personen, durchaus in den Hausfrieden brechender Art und Weise, das Grundstück und die Räumlichkeiten betraten. Wollte man dies vermeiden, verschleiern wer die Aufnahmen machte? Hat man vor etwas Angst, obwohl man im Recht wäre?

    Warum ging man nicht so vor und zusätzlich ließen sich alle anwesenden „Tierschutzaktivisten“ und Initiatoren dieser Fotosession einfach, so wie man es der Ordnung halber macht, von Polizeibeamten als Zeugen notieren? Gerade wenn doch die Tiere so litten? Nein man hat ja Zeit genug, erst mal alles schriftlich abzufassen.

    Warum veröffentlicht der Initiator dieser Aktion gegen Frau A. May-Leske nicht, wer die angefertigten Fotos anfertigte? Eine gute Recherche gibt stets die Quellen an, besonders da durchaus Bildrechte so einem Fotografen zugeordnet werden können und müssen.

    Ich hoffe und wünsche aufrichtig, dass entsprechend gehandelt wird und alle Personen zur Verantwortung gezogen werden, die auslösten, was nunmehr im Internet kaum noch aufzuhalten ist.

    Ich schäme mich für all die Aussagen, die in unzähligen Diskussionen eine Vielzahl von Personen tätigen, ja sogar Handlungen durchführen, die bleibende Auswirkungen auf die betroffenen Menschen, einen Katzenverein, ihren Familien, ihren Kindern, auf ihr ganzes weiteres Leben haben werden. Und dies scheinbar ohne Rücksicht auf Verluste.

    Besonders schlimm war es auch erfahren zu müssen, dass Frau May-Leske über Jahre mit einer Vielzahl von anonymen Anzeigen bei Veterinärämtern regelrecht überschüttet wurde. Und bei keiner dieser Anzeigen, keinem Termin vor Ort ließ sich auch nur der geringste Mangel nachweisen.

    Fama crescit eundo

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  • 19. Dezember 2018 um 15:00
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    Ich empfinde diese ganze Angelegenheit langsam wie einen Thriller. Am meisten frage ich mich, woher dieser Hass auf eine Vereinsvorsitzende kommt. Herr R. ein Freund des Herrn Z. hat in meinen Augen bei seiner Verfolgung der Frau M.-L. jedes Maß verloren und in seinem für mich unverständlichen Hass die 4 wohlgenährten Freigänger Kastraten von Frau M.-L. mit einer Cattery Räumung verglichen, wo gemäß Hören/Sagen 60 Katzen eingepfercht, halb verhungert und krank waren. Traurig finde ich, wenn ich mal wieder über den Blog von Herrn Z. falle, das viele Kommentierende nicht in der Lage sind ihr Gehirn einzuschalten, bevor sie irgend etwas posten. Hat irgendjemand einmal diese vergammelte Katzenklo genau angeschaut??? das ist völlig trocken und verschimmelt, da war seit Monaten keine Katze mehr drauf und es befindet sich vermutlich in einem, von der Bauaufsicht mit „nicht betreten“ gekennzeichneten Bereich. Das sich die Katzen nicht darum kümmern sollte eigentlich jedem klar sein. Letztendlich bin ich jedoch, dank der Aufklärung des o.g. Blogbeitragen der Überzeugung, dass die gesamte Hetzkampagne nichts mit den Katzen zu tun hat und mit Tierschutz schon gar nicht. Spätestens seit dem Bekanntwerden, dass zeitgleich mit der großzügigen Verteilung des Blog´s von Herrn Z. Messeveranstalter und Sponsoren des CPC angeschrieben wurden, sollte jedem klar sein, dass damit die Behauptung, es gehe hier um Tiere völlig unglaubwürdig ist. Letztendlich hoffe ich, dass die Aufklärung der Angelegenheit auch öffentlich bekannt gegeben wird. Auch ich sage Danke für den obigen Beitrag …. Sabine

    Antwort

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