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Nierenerkrankung bei Katzen – Symptome, Ursachen und Behandlung der CNI

Chronische Niereninsuffizienz (CNI) ist eine häufige Erkrankung bei Katzen. Erfahre alles über Symptome, Ursachen und wie du deiner Katze mit der richtigen Pflege helfen kannst.

Was ist eine chronische Nierenerkrankung bei Katzen?

Die chronische Niereninsuffizienz (CNI) gehört zu den häufigsten Todesursachen bei Katzen. Etwa ein Viertel aller Katzen versterben an den Folgen dieser Erkrankung. Besonders betroffen sind ältere Tiere ab dem 10. Lebensjahr – aber auch jüngere Katzen können erkranken.

Die Nieren sind lebenswichtige Filterorgane, die Stoffwechselgifte aus dem Blut entfernen. Bei einer CNI funktioniert dieser Filtermechanismus nicht mehr richtig, wodurch sich Giftstoffe im Körper ansammeln.

Ursachen für Nierenerkrankungen bei Katzen

Die Gründe für eine CNI sind vielfältig und oft nicht eindeutig feststellbar. Mögliche Auslöser sind:

  • Erbliche Defekte
  • Bakterielle Infektionen
  • Viruskrankheiten (FeLV, FIP)
  • Harnabflussstörungen
  • Falsche Ernährung (z. B. dauerhafte Gabe struvitsteinlösender Futtermittel)
  • Vergiftungen
  • Herzerkrankungen
  • Tumore
  • Bluthochdruck
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Kalziummangel
  • Zahnerkrankungen
  • Rassedisposition (z. B. Maine Coon, Abessinier, Siamesen, Russisch Blau, Burmesen, Balinesen, Perser)

Symptome einer Nierenerkrankung

Die CNI bleibt oft lange unentdeckt, da erste Beschwerden erst auftreten, wenn bereits über zwei Drittel der Nierenfunktion verloren sind. Achte auf folgende Anzeichen:

  • Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust
  • Erbrechen und/oder Durchfall
  • Vermehrtes Trinken und Urinieren
  • Mundgeruch
  • Entzündungen oder Geschwüre im Maul
  • Struppiges, glanzloses Fell

Diese Symptome können auch bei anderen Krankheiten auftreten – daher ist ein Tierarztbesuch unbedingt erforderlich.

Diagnose und Behandlung

Die Diagnose erfolgt über eine Blut- und Urinuntersuchung, mit der der Schweregrad der Erkrankung bestimmt wird.

Obwohl die CNI nicht heilbar ist, lässt sich ihr Fortschreiten verlangsamen:

  • Spezielle Diät: phosphatreduziert und eiweißkontrolliert
  • Medikamentöse Therapie: zur Unterstützung der Nierenfunktion
  • Frisches Trinkwasser: muss jederzeit verfügbar sein
  • Regelmäßige Tierarztkontrollen: zur Überwachung und Anpassung der Behandlung

Leben mit einer CNI-Katze

Eine gute Zusammenarbeit zwischen Tierhalter und Tierarzt ist entscheidend. Mit der richtigen Pflege, Ernährung und medizinischen Betreuung kann eine Katze mit CNI noch viele schöne Jahre erleben.

Wir haben weiterhin bei unserem CNI-Kater hochwertiges Katzenfutter gefüttert versetzt mit Porus One. Des Weiteren bekam er eine SUC-Therapie und wir konnten doch noch eine sehr schöne Zeit miteinander haben, bis es einfach nicht mehr ging.

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