Katzenstreu im Test bei den Taubertalpersern – Tigerino Plant-Based Tofu Katzenstreu
Und weil wir gerade so hochmotiviert waren Katzenstreu zu testen, haben wir bei Zooplus und anderen Unternehmen ein wenig mit Katzenstreu eingedeckt und Leute, ernsthaft – das ist echt Arbeit :-)
Es beginnt schon damit die entsprechenden Produkte auszuwählen, zu kaufen (ja ich kaufe die Testprodukte – hat sowas von Unabhängigkeit), entsprechende Fotos zu machen, Saug- und Gersuchstests und natürlich dann noch die Akzeptanz- und Sandstrandfeeling-Tests :-) Aber genug gejammert, legen wir los :-)
Das sagt der Hersteller zu Tigerino Plant-Based Tofu Katzenstreu
Tigerino Tofu ist eine pflanzliche, schnell klumpende Katzenstreu, die größtenteils aus Sojafasern und Stärke besteht. Die besonders nachhaltige Tofustreu ist sehr hygienisch, ergiebig und biologisch abbaubar. Bei der Tofuproduktion fallen Sojafasern als Nebenprodukt an und werden zu leichten Pellets gepresst. Da diese stark klumpen und wasserlöslich sind, lässt sich die Streu umweltfreundlich in der Toilette entsorgen. Die Tofu Streu sorgt für extrem stabile Klumpen und erleichtert so die Reinigung. Mit dezentem Duft nach grünem Tee – auch für Kitten geeignet.
Alle Vorteile von Tigerino Tofu Grüner Tee im Überblick:
- Pflanzliche Pellets aus Sojafasern
- Sparsam und biologisch abbaubar
- Staubarm, schnell und stark klumpend
- Extrem stabile Klumpen erleichtern die Reinigung
- In der Toilette entsorgbar* – 100 % wasserlöslich
- Antihaftende Pellets – kein Heraustragen aus der Katzentoilette
- Geruchsneutralisierung – Gerüche werden absorbiert
- Dezenter Duft nach grünem Tee / Milch
- Ideal auch für Kitten
- Unsere beliebteste Katzenstreu Marke
Tigerino – Für jede Katze die richtige Streu.
*Eine Entsorgung einzelner Klumpen über die Toilette ist grundsätzlich möglich. Bitte prüfen Sie stets die lokalen Bestimmungen.
Falls dies nicht erlaubt ist, entsorgen Sie die Streuklumpen bitte über den Hausmüll.
Bitte achten Sie darauf, nicht zu viele Klumpen auf einmal herunterzuspülen, um eine Verstopfung der Toilette zu vermeiden.
Tofu-Katzenstreu wird aus pflanzlichen Reststoffen der Sojaverarbeitung hergestellt – vor allem aus Sojafasern, die bei der Tofu‑Produktion übrig bleiben. Diese Fasern werden mit Stärke und Wasser vermischt, extrudiert, getrocknet und zu Pellets verarbeitet. Der Prozess ist vergleichsweise umweltfreundlich, da er Abfallstoffe nutzt und ohne chemische Zusätze auskommt .
Wie Tofu-Katzenstreu aus Sojafasern hergestellt wird
- Rohstoffe
- Sojafasern – Nebenprodukt der Tofu‑Herstellung, Lebensmittelqualität, vollständig pflanzlich
- Stärke – meist Mais- oder Erbsenstärke, dient als Bindemittel
- Weitere pflanzliche Bestandteile – z. B. Maismehl oder Erbsenreste
- Wasser – für die Formgebung und Extrusion
Herstellungsprozess (vereinfacht)
Die Quellen beschreiben einen typischen industriellen Ablauf:
- Zerkleinern & Mischen
- Sojafasern werden getrocknet und fein gemahlen.
- Anschließend werden sie mit Stärke und Wasser zu einer homogenen Masse vermischt
- Extrusion
- Die Masse wird durch eine Pellet- oder Extrusionsmaschine gepresst.
- Dabei entstehen längliche Stränge, die anschließend in kleine Pellets geschnitten werden.
- Trocknung
- Die Pellets werden in einem Trockner vollständig getrocknet, um Haltbarkeit und Klumpfähigkeit zu verbessern.
- Abkühlung & Siebung
- Nach dem Trocknen werden die Pellets abgekühlt und gesiebt, um gleichmäßige Korngrößen zu erhalten.
- Verpackung
- Das fertige Streu wird in Beutel abgefüllt und ist sofort einsatzbereit.
Vorteile von Tofu-Katzenstreu
Laut den Quellen ergeben sich mehrere ökologische und praktische Vorteile:
- 100 % pflanzlich & biologisch abbaubar
- Nutzung von Abfallstoffen → nachhaltiger Kreislauf
- Sehr gute Klumpfähigkeit durch Stärkeanteil
- Wenig Staub und daher gut für empfindliche Katzen
- Ohne chemische Zusätze oder Duftstoffe
Beispiel: Produktionsanlagen
Einige Hersteller betreiben komplette Fabriken, z. B. in Indonesien, die jährlich mehrere Tonnen Tofu-Katzenstreu produzieren. Dort werden Sojafasern, Stärke und Maismehl als Hauptrohstoffe verwendet
Kurze Zusammenfassung
| Aspekt | Beschreibung |
| Hauptrohstoff | Sojafasern aus Tofu-Produktion |
| Bindemittel | Stärke (Mais/Erbsen) |
| Prozess | Mahlen → Mischen → Extrusion → Trocknung → Siebung → Verpackung |
| Vorteile | Nachhaltig, biologisch abbaubar, staubarm, klumpfähig |
Das sagen die Taubertalperser zu Tigerino Plant-Based Tofu Katzenstreu
Okay, gleich vorweg: Katzen brauchen KEIN Duftstreu. Wirklich nicht. Weder meine noch eure Katzen. Das ist ein reines Menschending – wir stehen auf „Frischebrise“, „Waldzauber“ und „Sommerregen“, während unsere Katzen sich denken: „Kann ich jetzt bitte einfach buddeln?“ Und da ich in den letzten zehn Jahren nicht nur gefühlt eine Tonne Katzenfutter, sondern auch eine halbe Tonne Katzenstreu getestet habe, kann ich inzwischen ziemlich gut einschätzen, was meine Fellnasen akzeptieren und was nicht.
Und ganz ehrlich: Meinen Katzen ist Duftstreu meistens völlig egal – solange es nicht riecht wie ein Parfümladen kurz vor Weihnachten. Wenn es zu künstlich wird, steigen sie zwar nicht aus, aber ich reagiere dann ausgesprochen „allergisch“. Ich brauche keine Wolke aus Vanille‑Explosion oder Blüten‑Inferno, die mir beim Reinigen entgegenweht. Nein danke.
Eigentlich wollte ich deshalb auch gar kein Tofu‑Katzenstreu mit Duft testen. Aber beim Durchscrollen habe ich einfach keins „ohne Duft“ gefunden. Also dachte ich mir: Na gut, dann eben Milchduft. Wie schlimm kann’s sein?
Und siehe da: Es war eine richtig positive Überraschung! Der Duft war angenehm mild, überhaupt nicht aufdringlich und hat mich nicht sofort aus dem Badezimmer vertrieben. Ein Wunder.
Noch besser: Die Katzen haben es sofort akzeptiert. Kein beleidigtes Wegschauen, kein demonstratives Danebensetzen, keine Drama‑Queen‑Momente. Einfach rein, buddeln, fertig. Wenn das mal nicht ein Ritterschlag ist.
Die Saugfähigkeit könnte einen kleinen Tick besser sein – aber ganz ehrlich: Dafür staubt das Streu quasi gar nicht und wird kaum aus dem Klo rausgetragen. Und wer Katzen hat, weiß: Das ist ungefähr so wertvoll wie ein Sechser im Lotto. Weniger Staub, weniger Krümel, weniger „Warum liegt hier eigentlich überall Streu?“-Momente.
Also ja: Das ist ein absoluter Pluspunkt, den ich nicht von der Hand weisen kann. Und wenn meine Katzen glücklich sind und ich nicht niesen muss – dann hat das Streu bei uns definitiv einen Platz verdient.
Fazit
Tigerino Plant-Based Tofu Katzenstreu bietet eine nachhaltige Alternative zu mineralischen Streus. Es punktet mit biologischer Abbaubarkeit und geringer Staubbildung. Wer eine pflanzliche Option sucht, könnte mit Tigerino Plant Based Tofu Katzenstreu zufrieden sein. Falls du eine besonders hohe Saugfähigkeit bevorzugst, könnte unser Lieblings-Bentonit-Streu von Tigerino* eine Alternative sein. Für die eine oder andere Katze könnte das Streu allerdings ungewohnt sein und es könnte hier zu Akzeptanzproblemen kommen. Tieferstehend findest du noch ein paar Hinweise zur sicheren Umstellung
So gelingt die Umgewöhnung auf ein neues Katzenstreu – ganz entspannt und mit einem Lächeln
Katzen sind echte Meister der Routine. Sie wissen ganz genau, wie ihr Tag zu laufen hat: schlafen, snacken, schlafen, ein bisschen Chaos stiften – und natürlich das stille Örtchen besuchen. Wenn sich dort etwas verändert, zum Beispiel das Katzenstreu, schauen viele Samtpfoten erst einmal so, als hätte man ihnen erzählt, dass der Napf heute leer bleibt. Aber keine Sorge: Mit ein bisschen Geduld und einer sanften Umstellung wird aus dem „Was soll das denn jetzt?“ ganz schnell ein „Ach so, passt schon“.
Der entspannteste Weg ist, das neue Streu ganz langsam einzuführen.
Stell dir vor, du würdest plötzlich von heute auf morgen eine komplett neue Matratze bekommen – da würdest du auch erst mal skeptisch draufklopfen. Also mischst du anfangs einfach eine kleine Portion des neuen Streus unter das alte. Deine Katze kann sich so in ihrem eigenen Tempo an den neuen Geruch und die neue Körnung herantasten. Nach ein paar Tagen gibst du ein bisschen mehr dazu – und ehe du dich versiehst, ist die Umstellung schon halb geschafft, ohne dass jemand Drama schieben musste.
Viele Katzen finden es auch super, wenn du ihnen zwei Toiletten zur Auswahl gibst: eine mit dem gewohnten Streu und eine mit dem neuen. Das ist quasi das Katzenklo-Buffet. Die meisten Fellnasen testen dann ganz von selbst, was ihnen besser gefällt. Und du kannst ganz entspannt beobachten, wie sich die Vorlieben entwickeln – ohne Stress, ohne Protest, ohne „Ich mach jetzt woanders hin“-Aktionen.
Das Wichtigste bei der ganzen Sache ist: Geduld. Jede Katze ist ein eigenes kleines Universum. Manche akzeptieren Neues sofort, andere brauchen ein paar Tage, um sich damit anzufreunden. Solange du den Wechsel langsam angehst und die Toilette sauber hältst, findet deine Katze ihren Weg – und du bleibst dabei ganz entspannt.
Und am Ende habt ihr beide etwas davon: Deine Katze fühlt sich wohl, sicher und verstanden – und du kannst das Streu nutzen, das für euch am besten funktioniert. Win-win, würde ich sagen.
Bezugsquellen für das Tigerino Plant-Based Tofu Katzenstreu
Es gibt dieses Katzenstreu bei Zooplus als Einzelbeutel oder aber auch im Sparpaket als 3er Pack und da hätte es aktuell einen Preis von 0,91 Euro / Liter was einem Kilopreis von 2,17 Euro entsprechen würde.
Was auf den ersten Blick echt viel erscheint, sollte da ein wenig relativiert werden – Tofu ist immer leichter als mineralisches Streu hat aber umgerechnet die gleiche oder auch bessere Saugfähigkeit – den Preis muss man tatsächlich in der Relation sehen.
Erhältlich ist es wie geschrieben bei Zooplus.*
Hat dir dieser Beitrag gefallen und du möchtest auch in der Zukunft keine tollen Tipps zur Katzenhaltung oder interessante Produktempfehlungen verpassen?
Abonniere einfach unseren Blog und erhalte die neuesten Beiträge einfach direkt in den Mailfach.
Gerne darfst du auch unsere Beiträge mit anderen Katzenliebhabern teilen.






Der Blog-Eintrag hat mich neugierig gemacht und da ich eh gerne eine andere Streu als meine sonstigen testen wollte, kam mir der Tip gut zu pass.
Da „Milchduft“ nicht mehr erhältlich war, wurde es „Grüner Tee“, der im übrigen mehr wie der Darjeeling duftet, den meine Großmutter immer trank.
Die Streu ist erschreckend gift-grün. Stört die Katzen jedoch nicht. Der Duft sowie die Haptik auch nicht.
Und das wundert mich. Positiv.
Holzstreu von Cat‘s Best wurde hier in den letzen 25 Jahren bei gelegentlichen Proben immer konsequent verweigert.
Also:
Klump prima. Staubt echt fast gar nicht. Wird gut angenommen und bisher habe ich noch keine Krümel im Haus gefunden. Game changer bei 9 Katzen.
Auf Grund der Farbe werde ich als nächstes versuchen die helle Streu mit Milch-Duft zu bekommen, da eine der Katzen ab und an Blasenprobleme hat und ich helle Streu benötige um zu schauen, ob wieder was im Anmarsch ist.
Danke dir :-) Über das giftgrün musste ich echt lachen und ein Grund, dass ich das mir vielleicht doch auch noch bestelle :-)