AllgemeinKatzentalk

Was dein Stubentiger dir nicht sagt

Warum ich nachts wie ein Rennpferd durch die Wohnung galoppiere

Ein nächtliches Drama in vier Akten – mit Fakten, Fell und viel Fantasie

Liebe Unbefellte,

du liegst friedlich im Bett, eingekuschelt, träumst von Urlaub oder Steuererklärungen – und plötzlich:

Trommelwirbel auf Laminat.

Ich stürme durch den Flur, jage imaginäre Feinde, springe auf den Kratzbaum, renne wieder los. Du fluchst. Ich ignoriere dich.
Aber glaub mir: Das hat alles seinen Sinn. Also… irgendwie. Möglicherweise. Eventuell. 

Ich bin ein Dämmerungsjäger. Du bist einfach falsch getaktet.

Wir Katzen sind sogenannte crepusculare Wesen – das bedeutet, wir sind besonders aktiv in der Dämmerung, also morgens und abends. Während du dich in die Decke wickelst, schaltet mein innerer Jagdmodus auf „Actionfilm“.
Ich bin nicht hyperaktiv. Ich bin biologisch korrekt.

Tuxedokatze, schwarzweiße Katze, TaubertalperserIch simuliere die Jagd. Auch wenn kein Beutetier da ist.

In freier Wildbahn würde ich jetzt Mäuse jagen. Da du aber keine Mäuse hast (was ich dir hoch anrechne), jage ich eben Staubflusen, Schatten oder meine eigenen Pfoten.
Das nennt man Spieljagdverhalten – wichtig für meine geistige Gesundheit. Und für meine Showkarriere.

Ich verarbeite den Tag. Laut.

Du denkst, ich schlafe den ganzen Tag. Ich nenne es „mentale Vorbereitung“.
Nachts muss ich all die Eindrücke verarbeiten: das neue Kissen, der seltsame Besuch, die Gurke, die du mir hingelegt hast (ernsthaft?).
Ich renne, weil ich denke. Und weil ich kann.

Ich teste deine Geduld. Und deine Liebe.

Wenn du mich nachts anschreist, weiß ich: Du bist wach. Und ich kann dir gleich meine Liebe zeigen. 
Wenn du mich ignorierst, weiß ich: Du bist stark. Aber ich bin stärker.
Wenn du aufstehst und mir ein Leckerli gibst, weiß ich: Ich habe gewonnen.
Es ist ein Spiel. Und du bist mein Lieblingsgegner.

Fazit

Mein nächtlicher Galopp ist kein Zufall, kein Trotz, kein Wahnsinn. Es ist ein Ritual, ein Ausdruck meiner Natur, ein bisschen Theater.
Du kannst versuchen, mich zu stoppen – mit Spielzeug, Futter oder Meditation. Aber am Ende wirst du einfach nur staunend im Bett liegen und denken:
„Was zur Hölle war das jetzt wieder?“
Und ich? Ich werde stolz auf meine Performance sein. Bis zur nächsten Nacht.

Euer Max, das Rülpelchen mit der sanften Seele

FAQ aus Katzensicht

  1. Warum rennst du nachts durch die Wohnung?
    Weil mein Jagdinstinkt in der Dämmerung erwacht. Ich bin biologisch korrekt.
  2. Heißt das, du bist hyperaktiv?
    Nein. Ich simuliere die Jagd – das ist wichtig für meine geistige Gesundheit.
  3. Kann ich dich davon abhalten?
    Vielleicht. Mit Spielzeug am Abend oder Futter. Aber meistens gewinne ich.
  4. Warum bist du tagsüber so ruhig?
    Weil ich Energie sammle. Nachts ist Showtime.
  5. Testest du mich absichtlich?
    Natürlich. Deine Geduld, deine Liebe – und ob du mir Leckerli gibst.
  6. Ist das Verhalten normal?
    Ja. Katzen sind Dämmerungsjäger. Dein Schlafrhythmus ist einfach falsch getaktet.
  7. Wird das jemals aufhören?
    Nein. Es ist mein Ritual. Und meine Performance.

Hat dir dieser Beitrag gefallen und du möchtest auch in der Zukunft keine tollen Tipps zur Katzenhaltung oder interessante Produktempfehlungen verpassen?
Abonniere einfach unseren Blog und erhalte die neuesten Beiträge einfach direkt in den Mailfach.

Gerne darfst du auch unsere Beiträge mit anderen Katzenliebhabern teilen.






Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Abonniere uns per Mail
Instagram
RSS
Cookie Consent mit Real Cookie Banner