Katzensprache: Die Körpersprache

Die Katzensprache:  Körpersprache

Katzen haben eine ausgesprochene vielseitige und ausdrucksstarke Körpersprache. Ein Halter, der seine Katze gut kennt, kann meist mit einem Blick erkennen, in welcher Stimmung sie ist und was sie möchte. Schon alleine ein „Miau“ kann ein Dutzend verschiedener Bedeutungen haben, von „streichel mich“ bis zu „ich will Futter“.

Der Katzenschwanz

Das bekannteste Mittel der Körpersprache ist der Schweif der Katze. Eine Katze, die auf jemanden zugelaufen kommt und den Schwanz dabei hoch erhoben hat, ist meistens neugierig oder möchte denjenigen begrüßen und schmusen. Generell ist ein hoch erhobener Schwanz ein Zeichen dafür, daß die Katze sich wohl und sicher fühlt. Peitscht der Schwanz dagegen seitlich, ist dies ein Indiz für Aggressivität. Dies kann man oft beobachten, wenn sich die Katze, zum Beispiel, an ein potentielles Opfer anschleicht, sei es ein Vogel oder ein Gummiball. Insbesonderes Laien-Katzenfreunde erkennen dies nicht rechtzeitig.

Ein Schwanzwedeln ist dagegen ein Zeichen von Unsicherheit oder Unentschlossenheit. In einem Buch wurde mal folgendes sehr schönes Beispiel für eine solche Situation beschrieben: Die Katze quengelte und nervt weil sie raus möchte und ihr Mensch ihr die Haustüre öffnen soll. Entnervt steht man auf und öffnet der Katze die Haustüre. Erfreut stürmt sie auf die Türschwelle zu und stellt dann fest, daß es draußen in Strömen regnet. „Mist“, denkt sich die Katze jetzt, „was mach ich nun? Nach all dem Geschrei kann ich ja schlecht nicht rausgehen. Aber Hey!, es regnet!“ Und während sie das denkt, wird sie mit dem Schwanz wedeln, damit sie etwas zu tun hat, inzwischen. Genauso wie ein Mensch sich beim Nachdenken an den Schläfen reibt oder mit den Haaren spielt.

Ebenfalls allgemein bekannt ist der „Wutschwanz“, den eine Katze bekommt, wenn sie tobt oder kämpft. Die Haare am Schwanz der Katze stellen sich dann auf, so daß er größer und imposanter erscheint, um den Gegner einzuschüchtern. Was übrigens sehr gut wirkt.

Die Ohren

KatzenspracheEin weniger bekanntes Indiz für die Stimmung des Tieres sind die Ohren. Wenn man mal darauf achtet, stellt man fest, daß Katzen mit ihren Ohren die erstaunlichsten Bewegungen vollführen können. Dreht die Katze die Ohren, beispielsweise, immer von vorne zu den Seiten und zurück, ähnlich einer Radarschüssel, hat irgend etwas ihre Aufmerksamkeit erregt und sie versucht nun, das Geräusch zu lokalisieren. Meist verharrt sie dabei still, um selber kein Geräusch zu machen, das eine potentielle Beute vertreiben könnte. Sind die Ohren dagegen still und gerade erhoben, genau wie der Schweif, fühlt sich die Katze sicher und wohl. Eine Katze, die sich unmittelbar vor einem Kampf befindet, legt die Ohren dagegen nach hinten, dicht am Kopf, an, damit diese vom Gegner nicht verletzt werden können. Auch dies ist ein gutes Zeichen dafür, daß ein Streicheln im Moment unerwünscht ist.

Schnattern, knattern & Co

Last but not least, ist wohl jedem Katzenbesitzer schon mal aufgefallen, daß sein kleiner Mitbewohner am Fenster steht, ein paar Vögel beobachtet und dabei merkwürdig knarrt, „schnattert“ und mit den Zähnen knackt. Ich habe mich ganz schön gewundert, als ich das erste Mal dies bemerkt habe. Dabei handelt es sich um den Tötungsbiß, den die Katze imaginär ausführt. Eine recht romantische Vorstellung, daß die Katze dort am Fenster steht und tagträumt, wie sie heldenhaft ein Dutzend fieser Vögel erledigt…..:-)
Xantara Katzenfutter

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