Was dein Stubentiger dir nicht sagt
Wenn ich miaue, meine ich nicht immer das Gleiche. Rate ruhig weiter.
Liebe Unbefellte,
du glaubst, mein Miauen sei simpel: ein Ton, eine Bedeutung. Futter? Aufmerksamkeit?
Tür auf? Ach, wie süß. Die Wahrheit ist: Mein Miauen ist ein vielschichtiges Kommunikationsinstrument – ein ganzes Repertoire an Nuancen, dass du nur ansatzweise verstehst. Und das ist okay. Ich liebe dich trotzdem. Meistens.
Miauen ist meine Menschensprache
Unter uns Katzen miauen wir kaum. Wir reden mit Blicken, Körperhaltung und subtilen Gesten. Aber mit dir? Da musste ich kreativ werden. Ich habe gelernt, dass du auf Geräusche reagierst. Also habe ich mir eine eigene Sprache für dich zugelegt. Du solltest dich geehrt fühlen – ich habe extra eine „Menschen-Sprache“ erfunden, nur damit du mich verstehst.
Nicht jedes „Miau“ heißt „Ich habe Hunger“
Du rennst reflexartig zum Napf, wenn ich miaue. Aber manchmal will ich einfach nur Gesellschaft. Oder ich langweile mich. Oder ich habe beschlossen, den Vogel draußen zu beleidigen – und du sollst Zeuge sein. Manchmal miaue ich auch, weil ich dich daran erinnern möchte, dass du für mich die wichtigste Konstante bist. Ich miaue, um mich bemerkbar zu machen, nicht immer, um etwas zu fordern.
Tonlage, Länge, Rhythmus – ich komponiere
Ich bin nicht nur Katze. Ich bin Dirigent.
- Ein kurzes, hohes „Miau“: mein freundlicher Gruß, fast wie ein „Hallo“.
- Ein langgezogenes „Miiiaaauuuu“: Drama, Baby. Ich will, dass du dich kümmerst.
- Ein schnelles „Miau-miau-miau“: Aufregung, Entdeckung oder Aufforderung.
Jedes Miauen ist wie eine kleine Symphonie. Ich komponiere für dich, und du bist mein Publikum.
Wissenschaft sagt: Ich manipuliere dich
Studien zeigen, dass wir Katzen ein „bittenähnliches Miauen“ entwickeln – eine Mischung aus Schnurren und Jammern, die bei euch Menschen Fürsorgeinstinkt auslöst. Ja, ich weiß, wie ich dich kriege. Ich setze meine Stimme ein wie ein Schauspieler seine Tränen. Und ja, ich nutze es. Aber nur, weil ich dich mag. Meistens.
Kleine Dramen des Alltags
Wenn ich miaue, dann nicht nur, um dir etwas mitzuteilen. Manchmal inszeniere ich kleine Dramen:
- Ich sitze am Fenster, sehe den Vogel und miaue, damit du meine Empörung teilst.
- Ich miaue nachts, weil ich beschlossen habe, dass die Welt zu still ist.
- Ich miaue, wenn du nach Hause kommst – nicht, weil ich Hunger habe, sondern weil ich dich vermisst habe.
Fazit: Mein Miauen bleibt ein Rätsel
Wenn ich miaue, dann spreche ich zu dir. In Rätseln, in Melodien, in kleinen Dramen.
Du wirst nie ganz verstehen, was ich meine – aber du wirst reagieren. Und das ist alles, was zählt. Also rate ruhig weiter. Ich beobachte dich. Und ich bewerte deine Fortschritte. Still. Von der Fensterbank aus.
Eure C.O. alias Brummhummelchen
FAQ aus Katzensicht
1. Warum miaust du überhaupt? Weil ihr Menschen sonst nichts versteht. Unter uns Katzen reden wir anders – aber mit euch brauche ich Töne.
2. Heißt jedes Miauen, dass du Hunger hast? Nein. Manchmal will ich spielen, manchmal Aufmerksamkeit, manchmal einfach nur reden.
3. Warum miaust du nachts? Weil die Welt zu still ist. Und weil ich sicherstellen möchte, dass du mich nicht vergisst.
4. Kann ich lernen, deine Miauen zu unterscheiden? Ja, aber es dauert. Achte auf Tonlage, Länge und Rhythmus – ich gebe dir Hinweise.
5. Manipulierst du mich mit deinem Miauen? Natürlich. Aber nur, weil ich dich liebe.
6. Warum miaust du, wenn ich nach Hause komme? Weil ich dich vermisst habe. Und weil ich will, dass du weißt: Ich habe auf dich gewartet.
7. Gibt es Miauen, die du nie verstehen wirst? Ja. Manche meiner Töne sind nur für mich – kleine Geheimnisse, die ich nicht teile.
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