Abenteuer Beijing: Sehenswürdigkeiten und spontane Fotos

Beijing – wer einmal in dieser Millionenmetropole sich aufhält, sollte sich die teilweise atemberauenden Sehenswürdigkeiten ansehen.

Die Farben und der Baustil sind einmalig und beeindruckend und ihre Geschichte entführt einen in fremde Welten und Kulturen.

Als mein persönliches Highlight stand jedenfalls der Himmelstempel auf dem Programm. So oft hatte ich ihn schon auf Bildern bewundert, so oft in Reportagen erblickt – da musste ich einfach hin und ich hatte das fantastische Glück ihn bei strahlendem Sonnenschein bewundern zu dürfen.

Der Himmelstempel – 天壇 / 天坛 Tiāntán

Und ja ich habe ihn bewundert – mitten auf einer Anhöhe in Beijing thront er auf einen Hügel und man hat von oben einen fantastischen Ausblick auf die Stadt.

Er ist auch für die Chinesen ein absolut wichtiges Bauwerk und war eine der heiligsten Stätten für das ganze Land in den letzten 5 Jahrhunderten. Hier beteten die Kaiser aus der Ming- und Qing-Dynastie für eine gute Ernte.

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Heute zählt der Himmelstempel als Weltkulturerbe und zu den wohl wichtigsten und bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt Beijing

Solltet ihr im Sommer nach Beijing aber reisen, besichtigt dieses tolle Bauwerk entweder in aller Früh, da habt ihr auch die Gelegenheit viele Chinesen bei ihrem TaiChi oder ähnlichen zu beobachten oder aber in den frühen Abendstunden.

Man hat hier zwar etliche Bäume gepflanzt (in chinesischer Manier in Reih und Glied) aber sie bieten nicht wirklich Schutz vor der heißen Sonne.

Unweit des Himmelstempel befinden sich auch die Seven Star Stones – einer alten Legende sollen dies Steine von Meteoren sein tatsächlich stellen diese bearbeiteten Steine die 7 alten chinesischen Nationen dar.

Tiananmen – Platz des Himmlischen Friedens – 天安門廣場 / 天安门广场 Tiān’ānmén 

Ein ebenso beeindruckender wie äußerst repräsentativeste Platz in Beijing, ist ohne Frage der Platz des Himmlischen Friedens.

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Auch wenn er bei mir angesichts der jüngsten Geschichte doch ein wenig Bauchschmerzen bereitet.

Ich habe die Studentenproteste von 1989 noch nicht wirklich vergessen und es erfüllte mich auch mit unglaublicher Trauer, als ich auf diesen geschichtsträchtigen Platz stand.

Ich glaube an keinen anderen Ort in Beijing ist die Überwachung, die Präsenz der Polizei und des Militärs so übermächtig wie hier.

Aber von hier hat man auch eine gute Sicht auf das Tor des himmlischen Friedens, die Große Halle des Volkes, dem chinesischen Nationalmuseums und natürlich das Mao Mausoleum, das wohl bekannteste Gebäude von allen.

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Im Übrigen Nachts auch ein wunderschönes, lohnendes Fotomotiv.

Lama-Tempel – Yonghegong

Eigentlich bin ich hier absolut unbedarft reingestolpert, so nach dem Motto „Oh guck mal, ein schönes Fotomotiv“.

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Das ich dabei neben dem tollen Lama-Tempel auch noch eine total entzückende Katze traf. Mein Glück war fast vollkommen.

Aufgrund meines nun doch längeren Aufenthaltes hier kam ich zu spät zur Besichtigung des Behai-Parks und der fantastischen weißen Pagode, die ich nun leider nur von außen erblicken durfte.

Aber vielleicht komme ich ja noch einmal nach Beijing, meine „Muss-ich-sehen“-Liste ist schon geschrieben 😊

Zoo in Beijing mit Pandahaus

Etwas, was ich mir ehrlicherweise sparen und vor allem ersparen hätte können war der Zoo in Beijing.

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Ohne Frage ist er ausgesprochen schön angelegt und die Tiere hatten teilweise sehr schöne, großzügige Gehege und man konnte schon erkennen, dass man hier einiges versuchte gut zu machen.

ABER – diese Lautstärke in diesem Zoo durch die Besucher war teilweise unerträglich. Nein, nicht falsch verstehen, nicht die einzelnen Menschen waren laut. Aber Beijing ist wahrlich eine Millionenmetropole mit über 21 Millionen Einwohner (Im Vergleich Berlin hat gerade mal 3,5 Millionen) und wenn sich nun fast alle Familien mit ihren Kindern dort im Zoo aufhalten ist es nun mal abnormal laut.

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Sollte ich noch einmal nach Beijing kommen werde ich diesen Zoo mal in aller Früh und an einen Wochentag anvisieren, vielleicht ist es dann weitaus besser.

Fakemarket in Beijing

Es gibt wie auch in Shanghai einige sogenannter Fake-Markets. Einer befindet sich in unmittelbarer Nähe von dem Himmelstempel (leicht mit der U-Bahn oder Bus zu erreichen) der sogenannte Pearl Market und dann den Fakemarkt „Silk-Street“.

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In beiden befinden sich neben unzähligen Kitsch auch viele Plagiate bekannter Firmen und Hersteller. Ja es sind Fake-Markets und hier ist handeln nicht nur erlaubt, sondern unbedingt von Nöten. Einfach auch mal austesten was der „Walk-away-Preis“ ist. Produkt eurer Wahl aussuchen, den Preis entsprechend reduzieren und wenn der Verkäufer nicht ja sagt, umdrehen und gehen – wenn er euch hinterherruft – habt ihr einen guten Preis. Wenn nicht, war der Preis zu tief angesetzt aber keine Bange – ähnliche oder gleiche Produkte gibt es auch zwei Läden weiter 😊

Ich muss gestehen, ich habe in Silk-Street kaum gehandelt da ich erstens vom ganzen Tag rumlaufen schon hundemüde war und dann war das Produkt meiner Wahl schon sowas von billig – noch billiger wäre mir persönlich fast schon unmoralisch vorgekommen.

Aber das mit dem billig musste ich auch noch irgendwie lernen – in Beijing mit der U-Bahn zu fahren kostet gerade mal 3 Yuan (je nach Wechselkurs umgerechnet 36 Cent). Da fahr ich liebend gerne damit durch die Gegend aber auch das Taxi kostet nicht wirklich die Welt.

Für knapp 14 Euro bin ich mit dem Taxi einmal komplett durch Beijing zu meinem Hotel gefahren.

Wenn man mal kurz in ein Fotoshooting platzt

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Passiert ja natürlich nur mir, dass ich in ein Fotoshooting platze an einen, eigentlich für Besucher aktuell gesperrten Bereich.

Komische Dinge – ja kann ich 😊

Das ich aber dann natürlich auch sofort fotografieren musste – wer sollte es mir verdenken 😊

Hier habe ich dann ein paar Fotos für euch – etwas abseits der „normalen“ Sehenswürdigkeiten. Und ich finde die Damen durchaus hübsch anzusehen.

Hutongs (胡同)

Hutongs sind traditionelle Gassenviertel in Beijing. Leider verschwinden sie immer mehr von der Bildfläche und müssen neuen, modernen Gebäuden weichen.

Meist handelt es sich dabei um sogenannte Siheyuans, komplett ummauerte Wohnhöfe und in diesen labyrinthartig aufgebauten Hutongs findet man praktisch alles was zum Leben benötigt wird. Geschäfte, Lebensmittel, Märkte.

Manche Hutongs stehen Gott sei Dank mittlerweile unter Denkmalschutz und sind so vor der allgemeinen Bauwut geschützt. Es wäre wirklich fatal, wenn man diese Bauwerke von der Bildfläche verschwinden lassen würde.

Abends trifft man sich gerne mal in einem dieser Hutongs und flaniert mehr oder weniger die „Hauptstraße“ dort entlang. Neben zahlreichen Teehäusern findet man dort auch die Möglichkeit sich mit Streetfood einzudecken oder aber sich in einer der unzähligen Karaoke-Bars zu vergnügen.

Besonders schön kann man in Shichahai (西城区, 什刹海) flanieren und die Gegend um die drei Seen Qianhai, Houhai und Xihai ist fantastisch. Besonders abends kann man hier noch das eine oder andere wundervolle Motiv fotografieren.

Hier wird einen aber auch wirklich für jeden Geschmack etwas geboten und man kann an dem Ufer der Seen wunderbar entspannen.

Apropos Geschmack – da hatte ich in Beijing ja die eine oder andere besondere Herausforderung. Aber davon erzähle ich euch das nächste Mal 😊



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