Die 10 miesen Tricks von Tierhändlern und Vermehrern

und die Leichtgläubigkeit der Katzenliebhaber

Wenn ich mir so diverse Anzeigen auf diversen Portalen ansehe in denen kleine Kätzchen angeboten werden wie Sauerbier denke ich mir bei mindestens jeder 2. Anzeige

„Was zum Geier soll das?“

Zu jung, ungeimpft, ohne Stammbaum aber dafür mit wohlklingenden Namen oder auch als „Edelmixe“ angepriesen.

Gleich mal vorweg, es gibt keinen Edelmix.

Es gibt Mischlinge, die sind einfach das was sie sind – zwei ungleiche Rassen verpaart und davon das Ergebnis. Nur weil es zwei „Rassen“ waren macht es sie nicht edel – auch „normale“ Hauskatzen sind eine Rasse und eine ausgesprochen schöne Rasse noch dazu.

Es macht sie aber weder teurer noch zu etwas Besseren.

Heute will ich ein paar „Verkaufsargumente“ näher ansehen und versuche diese verständlich zu erläutern.

Verkaufsargumente, die man teilweise in den Anzeigen oder aber dann im Gespräch präsentiert bekommt.

Und diese Argumente habe ich tatsächlich präsentiert bekommen als ich auf der Suche nach einer entzückenden Perserkatze war.

Katzenverkauf, Edelmix, Siam x Bengal
Screen – Online Marktplatz

1.   Mutter kümmert sich nicht mehr

Der absolute Klassiker. Tatsächlich habe ich so oft dies als Begründung für die frühe Abgabe gehört/gelesen das ich es gar nicht mehr zählen kann.

Kleine Kätzchen lernen in den ersten Wochen ihres Lebens unheimlich viel, eigenständiges Fressen und die Fellpflege, laufen, mit den Geschwistern toben und ganz viel mehr.
Aber damit sie all dies lernen benötigen sie nicht nur ihre Geschwister sondern auch ihre Mutter. Und irgendwann ist die Zeit gekommen – meist so ab der 5. Woche – in der die Mutterkatze ihren Nachwuchs entwöhnt.

Manche Katzenmütter lassen sich Zeit und fangen erst später an aber doch ist es ein normaler Prozess bei dem die Katzenmütter, durchaus auch mal ruppig dem Nachwuchs die Milchbar verwehren.

Für manche kann hier durchaus der Eindruck entstehen, dass sich die Mutterkatze nicht mehr kümmert. Dem ist aber nicht so, es ist ein Lernprozess den die kleinen Kätzchen durchlaufen.

Es gibt natürlich wie oft im Leben Ausnahmen – eine davon wäre, die arme Mutterkatze ist wieder rollig und von Hormonen geplagt, oder sie ist Freigängerin und kam nicht mehr zurück (Unfall oder was auch immer)

2.   Preiswert in der Haltung

Ein Verkaufsargument, da hatte ich am Telefon hörbare Schnappatmung. Auf meine Nachfrage wie ich das zu verstehen habe kam „Ja sie fressen alles und vor allem das billige Trockenfutter von Aldi“

Kennt ihr den Moment wo ihr ein unflätiges „Alter……“ rauspressen wollt euch aber auf die Lippen beißt um nicht zu eskalieren?

Dies war so ein Moment.

Da hatte sich jemand eindeutig nicht mit der Ernährung von Katzen auseinandergesetzt und hat einfach nur „billig“ produziert.

Das man für die Kitten ungeimpft und natürlich ohne Stammbaum noch 500 Euro wollte, nur so als kleine Randnotiz.

Wer so „produziert“ der hat mit Katzenliebe nichts am Hut, sondern will nur Geld machen und davon möglichst viel. Da will ich erst gar nicht genauer wissen wo noch überall gespart wurde.

3.   Stammbaum kostet extra

Ein witziges Argument, wenn man weiß, dass ein Stammbaum bei einem seriösen Verein gerade mal 12 Euro kostet (einige Vereine verlangen etwas mehr allerdings ist da bereits der Transponderchip Inklusive).

Ein jeder seriöse Züchter mit Vereinsangehörigkeit (Mitgliedsbeitrag im Jahr ca. 40 Euro) unterwirft sich einer Kontrolle zum Wohle seiner Tiere. Das heißt entsprechende Pflichtuntersuchungen vor einer Verpaarung, entsprechende tierärztliche Betreuung der Tiere inklusive den Kitten und natürlich auch einer entsprechenden Wurfmeldung beim Verein mit der einhergehenden Beantragung der Stammbäume.

Wenn euch also jemand eine Katze ohne Stammbaum anbietet aber die Option euch gibt „mit Stammbaum kostet die Katze mehr“ habt ihr garantiert keinen seriösen Züchter vor euch.

Warum ein Stammbaum bei einer Rassekatze wichtig ist, könnt ihr in meinem Beitrag zu diesem Thema durchlesen.

4.   Die Eltern (Vater/Mutter) haben einen Stammbaum

Wenn die Eltern einen Stammbaum haben und zur Zucht freigegeben sind, würde nichts im Wege stehen seriös Katzen zu züchten.

Also mit allen Vor- und Nachteilen wie eben der Kontrolle durch einen Verein zum Wohle der Tiere.

Wenn man ein wenig dann genauer hinterfragt, erkennt man, wenn man so lange in diesem Bereich aktiv ist sehr rasch dass die besagten Eltern dann entweder doch keinen Stammbaum haben weil das „Papier ja eh nur in der Schublade rumliegt“ oder aber Stammbäume haben die nicht mal das Papier wert auf dem sie gedruckt sind.

Ja, leider gibt es durchaus auch unseriöse Vereine.

Katzenverkauf

Screen – Online Marktplatz

5.   Wir fahren in den Urlaub

Eine der absolut krassesten Aussagen, die ich bei meinen Recherchen so gefunden habe, weil ich nach dem frühen Abgabegrund (8 Wochen) gefragt habe war

„Wir fahren in den Urlaub“.

Sorry, nein nicht sorry – Zucht bedeutet Arbeit, sehr viel Arbeit und auch Entbehrungen. In den meisten Fällen gleicht die Wohnung nicht einem Hochglanzfoto aus der Zeitschrift Schöner Wohnen, aber das ist okay, denn man hat eine Aufgabe.

Und selbstverständlich richtet sich auch der Tagesablauf und die Urlaubsplanung etc. nach dem Zyklus der Katzen.

Und wenn ich in den Urlaub fahren will, dann ist das sehr schön ABER dann darf ich meine Katzen nicht in der Zeit verpaaren.

Man kann sich in etwa ausrechnen wann der Geburtstermin ist und wann die Abgabe mit 12-14 Wochen erfolgt.

Aber nur weil ich in den Urlaub fahren will, trenne ich die Katzen nicht frühzeitig von der Mutter und nehme in Kauf, dass sie wichtige Phasen in ihrem Leben nicht kennenlernen.

Wer Katzen züchtet hat eine Verantwortung – den Tieren gegenüber und denen hat man gerecht zu werden ohne wenn und Aber.

Und dann wird der Urlaub verschoben oder eine entsprechende Betreuung gesucht.

6.   Stubenrein

Sie sind schon stubenrein und fressen auch schon eigenständig.

Ähm, unsere Kätzchen, die wir im Laufe der Jahre so hatten – und es waren doch ein paar, waren schon mit 6 Wochen stubenrein ABER ich wäre nie auf die Idee gekommen diese schon von ihrer Mutter und ihren Geschwistern zu trennen.

Ich durfte in all den Jahren immer und immer wieder beobachten wieviel die kleinen Kätzchen in dieser Zeit lernen. Und davon ist das ordnungsgemäße benutzen des Katzenklos tatsächlich nur ein kleiner Bruchteil des Ganzen.

Es lernt auch sehr stark die Interaktion mit anderen Katzen und auch mit Menschen:

Das kleine Kätzchen lernt seine Kräfte einzusetzen und merkt sehr schnell, wenn ich zwicke, der andere mich auch dann zwicken schmerzt dies also lasse ich das.

Es lernt wesentliche Dinge, die eine glückliche Katze im Leben benötigt und vor allem es lernt Vertrauen und viele Verhaltensweisen werden auch von der Mutterkatze vorgelebt.

Auch wenn es unheimlich viel Arbeit war (die liebe Arbeit ist nämlich der tatsächliche frühe Abgabegrund) so hatten wir dabei immer viel mitgelernt.

Wir durften diese Sozialisierungsphase der Katzen aus nächster Nähe erleben. Wir haben auch gesehen wie Mütter zu ihren Kindern ruppig wurden um dann eine Stunde später sie wieder an ihr nuckeln zu lassen.
Dies ist aber eine normale Erziehung, das gehört zu einem ganz normalen Abnabelungsprozess.

Timeout for bad kitties, Taubertalperser, Karton, Iditha, Dividi

Ohne Frage, wir hatten in dieser Zeit sehr viel Arbeit, denn selbstverständlich passierte hin- und wieder noch ein Malheur. Dann bleibt mal was im Fell hängen und man rutscht begeistert über den ganzen Fliesenboden damit man das lästige braune Ding im Fell losbekommt ….. ja, unsere Wohnzimmer Picassos haben Arbeit gemacht aber ihr neues Leben, bei ihren neuen Familien zeigt mir, dass wir es richtig gemacht haben.

Sie sind alle ausnahmslos wesensfeste Katzenpersönlichkeiten geworden.

Also knapp zusammengefasst, der tatsächliche Abgabegrund mit 6 Wochen ist die Bequemlichkeit und die Faulheit des Vermehrers und dient natürlich auch der „Gewinnmaximierung

7.   Sonst kommt es ins Tierheim

Kommen wir zu der emotionalen Erpressung. Und ja, dies ist nichts anderes als Erpressung „Wenn du das und jenes nicht machst passiert dies und jenes“.

Und mal ehrlich spätestens, wenn man dieses zauberhafte kleine Wesen sieht, zerreißt es unser Herz vor lauter Mitgefühl und es fällt dann natürlich schwer hier standhaft zu bleiben.

Aber so einfach ist dies nun auch wieder nicht mit der Abschiebung ins Tierheim und streng genommen kann diesen kleinen Lebewesen nichts Besseres passieren – dort bekommt es wenigstens die medizinische Grundversorgung und wird tatsächlich nicht vor der 12. Woche abgegeben und sehr viele Tierheime achten auch auf entsprechende kätzische Gesellschaft für das kleine Kätzchen.

Davon mal abgesehen das Tierheim verlangt natürlich auch Geld, wenn man ein Tier abgibt. Es gibt dann natürlich noch diverse andere Möglichkeiten der „Entsorgung“, aber die sind nicht legal und entsprechend strafbar. Kann man ruhig im Rahmen eines solchen Gespräches auch anmerken.

Lasst euch nicht erpressen denn eines ist ganz sicher, je schwerer es solche Menschen haben ihre Tiere „loszuwerden“ umso eher fangen sie an zum Umdenken und Werden sich das dreimal überlegen, ob sie noch einmal großartig Kätzchen in die Welt setzen.

Wer aber ganz schnell seine Kätzchen für 500 Euro oder mehr anbringt – das sind mal rasch drei- bis viertausend Euro so nebenbei verdient ohne viel Aufwand – warum sollte so eine Person umdenken?

Im Übrigen habe ich auch schon Tierschutzorgas gesehen die in ihrem Suchtext folgendes stehen haben

„Suchen liebevollen Endplatz, sonst muss es wieder auf die Straße“

 – sorry aber da fällt mir doch echt der Zacken aus der Krone – was ist das bitte für eine Aussage und vor allem von einer Tierschutzorganisation?

Was ich von dieser Organisation wohl halte brauche ich nicht wirklich noch erwähnen, oder?

8.   Impfungen kann man sich sparen

Nein kann man sich nicht. Es gibt durchaus Einzelfälle in denen Katzen ihr ganzes Leben lang nie geimpft wurden und den Tierarzt vielleicht zweimal in ihrem Leben gesehen haben ABER dies sind Einzelfälle.

Bitte bedenkt, wenn ihr mit eurem Kätzchen zum Tierarzt müsst, weil es krank ist, dann hat es bereits ein geschwächtes Immunsystem und egal wie super sauber der Tierarzt ist und alles desinfiziert hat – trifft dies auch zu auf die nette Dame neben euch im Wartezimmer mit der hochgradig verrotzten Katze?

Das kleine Kätzchen gehört geschützt. Zumindest die Grundimmunisierung sollte gemacht werden. Alles andere ist eine Glaubensfrage – ich halte es da mit dem Grundsatz

„ Soviel wie notwendig, so wenig wie möglich“

Eine Wohnungskatze, die nie rauskommt und auch keinen Balkonzugang hat muss definitiv nicht gegen Tollwut geimpft werden aber der Freigänger sollte es auf jeden Fall sein. Vor allem wenn man in Grenznähe zu Polen, Tschechien etc. lebt.

Aber unsere Kätzchen sind immer komplett geimpft ausgezogen und bekamen auch ihre erste Tollwutimpfung noch bei uns.

Wir haben eine Verantwortung den Tieren gegenüber und sind in der Pflicht dieser nachzukommen“

9.   Rassekatze super billig

Hier handelt es sich allerdings nicht um die zuvor genannten Vermehrer sondern um eine üble, miese Abzockmasche, der als „Nigeria-Connection“ bekannten Gruppierung.

Hier gibt es eine Anzeige, vorzugsweise findet man die in diversen Gruppen bei Facebook aber vereinzelt auch auf diversen Online-Plattformen, mit einem äußerst traurigen Text.

Man ist selber schwer erkrankt möchte aber sein Tier in guten Händen wissen und verlangt dafür nichts oder nur einen kleinen zweistelligen Betrag. Es handelt sich immer um eine im Normalfall hochpreisige Rassekatze (es gibt aber auch teure Exoten und Papageien, bei denen die gleiche Masche gezogen wird).

Im Gespräch wird man dann gebeten einiges von sich preiszugeben mittels eines Fragenkataloges in ausgesprochen furchtbaren deutsch. Man wird gebeten einen kleinen Betrag zu bezahlen und ach ja, Transportkosten wären auch noch zu übernehmen. Aber die will nicht der Halter, sondern soll gleich an das „Transportunternehmen“ bezahlt werden.

Soweit klingt das alles gut und seriös und „Hey der will ja wirklich kein Geld“ und für das Transportunternehmen ist er ja nicht verantwortlich.

Und da kommt die absolute Leichtgläubigkeit gepaart mit einer gewissen Naivität des verliebten zukünftigen neuen Katzenhalters ins Spiel.

Ich kann euch versichern es gibt weder das Tier noch das Transportunternehmen.

Ihr bezahlt Betrag X für das Tier und Betrag Y für den Transport – beides fließt aber tatsächlich in die gleiche Tasche. Nur jetzt wird es total fies und perfide, denn man hat ja schon bezahlt.

Der nächste Stepp ist, das Tier sitzt am Flughafen fest. Und der Zoll verlangt den Betrag Z damit das Tier weiterreisen darf.

Wie schon geschrieben, die Leichtgläubigkeit/Naivität des vermeintlich neuen Katzenhalters kommt hier zum Tragen

„Meine Güte das arme Kätzchen“

und selbstverständlich bezahlt man den geforderten Betrag.

Man hat dann auch ein schlechtes Gewissen, weil das arme Tierchen ja dort alleine so sitzt und auf den Weitertransport wartet. Und nur weil man vielleicht überlegt und zögert, verlängert sich auch noch der Aufenthalt des armen Tierchens – da so einsam und verlassen.

Nun sollte man ja meinen, man bekommt nun endlich seinen neuen felligen Mitbewohner.

Mitnichten, denn es gibt ihn in Wahrheit gar nicht.

Was es aber gibt, neue Forderungen, weil Papier X oder Y fehlt. Wieder wird brav bezahlt und wieder wartet man vergeblich, weil nun das arme Tier in Quarantäne muss.

Und ja, es ist unglaublich aber diese Masche funktioniert unheimlich gut. So gut, dass es einige geprellte Kaufinteressenten gibt, die nicht nur ein paar Hundert, sondern über 2000 Euro auf diese Art und Weise losgeworden sind ohne dass sie etwas erhalten haben.

Abgesehen von der Lektion

„Wer billig kauft, kauft meist doppelt“

für den Betrag, den sie für dieses „vermeintliche“ Schnäppchen bezahlt haben, hätten sie in Wahrheit schon ein liebevoll aufgezogenes, bestens sozialisiertes Kätzchen von einem seriösen Züchter erhalten.

Ein Kätzchen, das auch bereits komplett geimpft ist und dessen Eltern eine entsprechende Gesundheitsvor- und Fürsorge erfahren haben.

10. Vermittlungswebseite für Rassetiere vom Züchter!

Okay das ist nun so eine ganz spezielle Hausnummer ….. hier muss ich echt überlegen, wie ich da am besten anfange und erkläre.

Kurzfassung: Ihr könnt dort gerne bestellen, aber ihr bekommt keine Katze.

Und nun die Langversion als bei FB es noch die diversen Tiermärkte gab konnte man da immer wieder auf Angebote der sogenannten Nigeria-Connection stoßen. Entweder waren es herzergreifende Storys von „man liegt im Sterben und will aber dem Tier noch einen schönen Platz sichern“ bis hin zu „Rassekatze mit exzellentem Stammbaum für 100 Euro“.

Sie hatten alle etwas gemeinsam – sie wollten das Geld gutgläubiger Menschen, die meinten „preiswert“ an eine tolle Rassekatze zu kommen.

Nun hat aber sowohl Facebook als auch diverse Plattformen wie eBay etc. hier einen Riegel vorgeschoben.

Aber es war und ist leicht verdientes Geld und so hat sich diese „Vereinigung“ nach anderen Wegen umgesehen und so eine Kittenplattform ist optimal.

Gibt es aber auch im Hundebereich. Ganz fies wird es, auch weil auf diesen Seiten mit „Seriosität“ geworben wird durch diverse Verbands- / Vereinslogos – ich kann euch versichern diese Logos sind dort ohne die Zustimmung des Rechteinhabers.

Nur ist man gegen so einen Missbrauch fast machtlos. Man kann es zwar zur Anzeige bringen aber die Mühlen des Gesetzes mahlen langsam und bis dahin hat man eine neue Domain, neuer Domaininhaber und wenn derjenige im Ausland sitzt, wird es gleich noch mal schwieriger.

Kittenverkauf, unseriös, TierhändlerKurz zusammengefasst – es gibt keine mir bekannte seriöse Kittenvermittlungsplattformen

Das Tierverkaufsverbot bei Facebook und die schärferen Regeln beim Tierverkauf bei diversen großen seriösen Plattformen haben auch noch andere seltsamen Blüten getrieben.

Da stolpert man schon mal über eine Verkaufsplattform dessen „Inhaber“ in einer deutschen Kleinstadt lebt, in der es verhältnismäßig unglaublich viele Hunde- und Katzenzüchter gibt, die auch noch alle bei ausgerechnet dieser „kleinen“ Plattform registriert sind. Wunder über Wunder.

Ob dies alles wirklich seriöse Züchter sind, sei nun mal dahingestellt.

Last but not least – lasst uns über Preise reden!

Corona sei Dank sind wohl die Preise „explodiert“ im wahrsten Sinne des Wortes. Ein jeder hatte nun auf einmal viel Zeit für ein Haustier und die Nachfrage war groß. Da fand man schon Perserkatzen ungeimpft und ohne Papiere für 1300 Euro.

Also mein Zuchtende ist noch nicht so lange her, gerade mal knappe 3 Jahre und unsere Kätzchen sind mit dem Rundum-Sorglos-Paket ausgezogen und haben gerade mal die Hälfte gekostet – wohlgemerkt vollständig geimpft, gechipt mit blauen EU-Ausweis, Stammbaum und einem mehr als ausreichenden Kitten Paket für die nächsten 4 Wochen – ja unsere Kätzchen sollen ja nicht hungern 😉

Kittenverkauf, Maine Coon,1300 Euro oder gar 1500 Euro für eine Katzen zweifelhafter Herkunft sind eindeutig zu viel, viel, viel zu viel. Aber Finanz- und Veterinärämter dürften sich für solche „lukerativen“ Geschäfte doch interessieren.

Aktuell liegen die Preise bei einem seriösen Züchter, der seine Katzen nicht nur hochwertig ernährt, sondern auch entsprechende medizinische Vorsorge und Fürsorge betreibt bei 800 bis 1500 Euro für ein Kitten je nach Rasse und Herkunft. 

ABER hier sind nicht nur die Eltern auf sämtliche genetisch mögliche Krankheit getestet, sondern die Kitten bereits mehrfach geimpft, entwurmt, mit aktuellem Gesundheitszeugnis, blauen EU-Impfausweis und Stammbaum eines seriösen, anerkannten Vereines!

Fazit: Wer sich für einen neuen Mitbewohner entscheidet sollte ganz genau prüfen woher denn sein zukünftiger neuer tierischer Freund kommen sollte. Im besten Falle aus dem Tierheim der näheren Umgebung oder vom seriösen Züchter, der wirklich alles erdenkliche für die Gesundheit und das Wohlergehen seiner Tiere macht.



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