Warum es heute keinen Katzenfuttertest gibt – Taubertalperser

Katzenfuttertest – Seit über drei Jahren veröffentliche ich hier auf meiner Seite regelmäßig Futtertests von diversen Herstellern.
Tests die wir hier durchgeführt haben und bei denen mich meine Katzen mehr oder weniger tatkräftig unterstützt haben. Bei weit über 300 Tests könnt ihr euch sicherlich vorstellen, dass schon so etwas wie Routine hier ist und meine Fellterroristen sind immer mit dabei.

Ich habe gelernt manche Zutaten per Geruch zu identifizieren, aber auch das meine Katzen ein äußerst unterschiedliches Fressverhalten zu Tage legen – zwischen der Mutation zur Fressraupe bis hin zu „Guck ich doch nicht mal mit meinen süßen Plüschpopo an“ war so ziemlich alles dabei.

Leckaland, Taubertalperser, unabhängiger Katzenfuttertest, Futtertest, KatzenfuttertestMir brachte es natürlich den enormen Vorteil – meine Katzen kennen „mäkelig“ nicht. Wenn sie mal etwas nicht mal mit ihrem Plüschpopo angucken heißt das also schon etwas. Wir versuchen dann dieses Futter erneut ihnen schmackhaft zu machen, aber wenn sie es dann auch noch verweigern – dann ist es halt so und dieses Futter kommt nicht mehr in den Napf und die restlichen Dosen ins örtliche Tierheim. Aber es hat für mich und die Futtertests eine eindeutige Aussagekraft hinsichtlich der Akzeptanz.

Man entwickelt sich aber im Laufe der Zeit weiter, man setzt andere Prioritäten und man lernt Unmengen dazu. Aber auch die Hersteller verändern sich und ihre Produkte. Gab es vor drei Jahren noch wenige Hersteller die exklusive Produkte auf den Markt brachten, werden es aktuell immer mehr und dies ist einer der Gründe warum ich heute mal pausiere.

Ich muss und will aufgrund meines aktuellen Wissensstands meine Bewertung überdenken und überarbeiten. Was vielleicht vor 3 Jahren super war, muss es heute nicht mehr sein.

Futterlisten und ihre wundersame Vermehrung

Dies ist auch einer der Gründe warum ich ein Problem mit diversen Futterlisten habe, die so durch das Internet geistern.

Mittlerweile habe ich schon so viele unterschiedliche Futterlisten gesehen und alle hatten sie aber eines gemeinsam – sie waren teilweise falsch.

Ich kann es mir ansonsten nicht erklären warum man ein Ergänzungsfutter z.B. als sehr gut bezeichnete, während ein sehr gutes Alleinfutter nur als Mittelklasse bezeichnet wurde.

Aber vielleicht liegt es auch daran, das man munter irgendwo abgeschrieben oder aber  1:1 kopiert hat.

Heute ist es ja modern, dass eine jede Katzengruppe ihre eigene Futterliste hat. Wie die zustande kam interessiert keinen Menschen.

Naja mich schon, deswegen gibt es gerade diesen Beitrag :-)

Neue überarbeitete Bewertung

Ich bin aktuell dabei meine Bewertung zu überdenken. Die Gewichtung, neue Punkte kommen hinzu, manche fallen weg.

So finde ich es überaus positiv bei manchen Herstellern die Deklaration. Und ja auch da gibt es enorme Unterschiede. Auch das enthaltene Fleisch ist interessant. Fleisch, Muskelfleisch, preiswerte Füllstoffe wie Schlund?

Auch bemerke ich immer mehr den Trend zu exklusiven Hausmarken. Dieses Futter gibt es dann nur exklusiv bei dem einen Hersteller zu kaufen. Gut natürlich für den Hersteller aufgrund der Kundenbindung, schlecht aber für den Verbraucher also euch, die auf diesen Hersteller dann angewiesen sind was einen entsprechenden Preisvergleich und Schnäppchenkäufe unmöglich macht.

Wie sieht es aus mit dem NFE-Gehalt? Calcium-Phosphor? Aber auch wie ist das Preis/Leistungsverhältnis? Hier spielt natürlich auch die Fütterungsempfehlung und die verwertbare Energie des Futters eine äußerst entscheidende Rolle. Aber neu wird in die Bewertung auch einfließen ob es sich um Bio-Qualität handelt und/oder in Deutschland hergestellt wurde.

Fix-BARF®, Katzenfuttertest, Taubertalperser, unabhängiger FuttertestIhr ahnt schon, dies wird eine äußerst komplexe Geschichte und schüttelt man nun mal nicht einfach so aus dem Handgelenk. Das will gut überlegt sein und ich muss hier einiges vorbereiten und überarbeiten. Vor allem auch wie gehe ich mit Herstellern um, deren Deklaration nicht stimmt? Oder aber die es ausschließlich exklusiv bei XY gibt. Ganz interessant ist auch die Frage wie man bewertet wenn einer zwar  halboffen deklariert, diese Zutaten aber nun nicht wirklich das sprichwörtliche Gelbe vom Ei sind. Offene und halboffene Deklaration finden wir ja gut, aber stehen wir Schlund, Euter etc. auch so positiv gegenüber?

Ich will euch die Futtertests mit besten Wissen und Gewissen hier präsentieren, darum benötige ich ein paar Tage Zeit um in mich zu gehen und hier ein entsprechend vernünftiges Bewertungssystem zu finden, dass für euch zum Vorteil ist.

Auf was legt ihr beim Kauf eures Katzenfutters großen Wert? Regionalität, hochwertiges Fleisch oder anderes?

Würde mich sehr interessieren nach welchem Kriterium ihr euer Katzenfutter auswählt. Vielleicht kann ich ja den einen oder anderen Punkt auch noch mit einfließen lassen, sofern er nicht schon berücksichtigt wurde:-)

P.S.: Ich hab natürlich hier schon wieder einige Testreihen am Laufen, ist ja nicht so ;-)


10 Gedanken zu „Warum es heute keinen Katzenfuttertest gibt – Taubertalperser

  • 8. April 2019 um 21:09
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    Wie kann ich ein Futter schmackhafter machen? Seit 2 Jahren habe ich Alle Futtersorten, die empfohlen wurden, gekauft und entweder wieder verkauft, verschenkt oder entsorgt. Ich bin am Ende meiner Weisheit…

    Antwort
    • 9. April 2019 um 09:12
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      Hallo Eveline Breuer,
      ich mische dann immer etwas von dem ‚Miamor Feine Filets Naturelle im eigenen Saft‘ unter das Futter.
      Das hat bei 5 Katzen ausnahmslos funktioniert. So habe ich sie alle von schei… Trockenfutter-Fressern zu Naßfutter-Fressern bekommen. Anfangs musste ich mehr davon untermischen, aber nach und nach immer weniger bis jetzt teilweise gar nichts mehr. Anfangs gingen nur die Thunfisch-Sorten, mittlerweile auch die Huhn-Sorten. Ich kaufe das Zeug immer gleich im Sparpack, 12 x oder 24 x 156g bei Futterplatz, Fessnapf oder Zooplus.
      Liebe Grüße und viel Erfolg
      Tanja

      Antwort
      • 9. April 2019 um 16:47
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        Danke Tanja, ich werde diesen Tipp probieren.
        Liebe Grüße Eveline

        Antwort
  • 9. April 2019 um 08:43
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    Wow. Ich finde es toll, dass du dein Bewertungssystem weiterentwickeln möchtest und bin schon so gespannt auf das Resultat! Mir persönlich ist z.B. auch wichtig, dass wenn Fisch, dann einer aus nachhaltiger Fischerei enthalten ist, sodass beispielsweise alle Sorten mit Thunfisch generell nicht gekauft werden. Meine armen Katzen… der Preis spielt bei 3 Katzen sicherlich auch eine Rolle, sodass ich es sehr schätze, wenn es auch 800 g Dosen zu kaufen gibt. Viel Erfolg bei deinem Projekt!

    Antwort
    • 9. April 2019 um 16:48
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      Vielen lieben Dank für deinen Input. Ja die Qualität des Ausgangsprodukt (was auch entsprechende Fangmethoden in der Fischerei mit einschließt) wird auch herangezogen werden ebenso wie Bio-Qualität.
      Preis ist ein sensibles Thema – abgesehen davon, dass er natürlich variiert je nach Anbieter (Aktionen oder ähnliches) habe ich auch vor einfließen zu lassen in die Bewertung wo man das Futter überall kaufen kann.
      Gibt es das nur online/stationär, bei verschiedenen Anbietern oder ist es eine „Exklusiv“-Marke. Bei letzteren denke ich, dass dies sehr zum Nachteil des Kunden ist wenn er sich so an ein Unternehmen binden muss …. du siehst, bei mir läuft so einiges noch im Kopf herum was ich da berücksichtigen will.

      Antwort
  • 9. April 2019 um 13:13
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    Und nochmal Hallo,

    einer meiner Kater hat Diabetes, weswegen für mich mittlerweile die Angabe des NFE-Gehaltes wichtig wäre, macht aber leider fast keiner der Hersteller.

    Etwas besser ist es schon mit der Angabe des Calcium- und Phosphorgehaltes geworden. Der ist mir wichtig für meine beiden nierenkranken Katzen, von denen einer der oben genannte Diabetiker ist. Entsprechend der Höhe des Phosphorgehaltes gebe ich dann mehr, weniger oder gar kein Phosphorbinder (Ipakitine) in ihr Futter. Falls sich jetzt jemand wundert, die beiden bekommen kein Nierendiätfutter, sondern (fast) ganz normales Nassfutter. (Auch Diabetikerfutter gebe ich nicht. Futterumstellung bedeutet Stress für Katzen, und Stress lässt bei Katzen den Blutzuckerspiegel steigen. Am besten alles lassen wie gewohnt. Nur sanft das Gewicht reduzieren, wenn das der Auslöser der Erkrankung war.) Das Spezialdiätfutter, was so auf dem Markt erhältlich ist, macht die Katzen letztendlich noch kranker, da es genau das enthält, was u.a. im Verdacht steht die CNI überhaupt erst auszulösen. Nämlich Getreide, Getreide und noch mehr Getreide. Davon mal abgesehen, schmeckt es lt. meiner TÄ wie ‚Knüppel auf den Kopf‘ und die meisten Katzen rühren es nicht an. Da hat man auch keine Zeit, um lange herumzuprobieren und es auszusitzen, denn abmagern sollte eine nierenkranke Katze am allerwenigsten, das tun die später irgendwann noch früh genug. Die grobe Faustregel lautet daher: Fett rauf, Protein runter.
    Es ist richtig, dass Katzen mit CNI ein Futter mit einem möglichst niedrigen Proteingehalt von unter 12% bekommen sollten, am liebsten sogar unter 10%, aber da wird die Auswahl sehr sehr dünn.
    Statt aber nun, um das zu erreichen, hochwertiges Muskelfleisch zu verwenden, greifen die Hersteller von Nierendiätfutter zu Getreide. Dadurch bekommen sie die gewünschte Senkung des Protein- und Phosphorgehalts. Nierendiätfutter enthalten sogar noch mehr Getreide als anderes getreidehaltiges Futter. Und dann wird ja auch immer wieder für die Nassfutterverweigerer ein Nierendiätfutter in Form von Trockenfutter angeboten. Ja nee, ist klar. Trockenfutter gilt als der Hauptauslöser für CNI und viele andere Erkrankungen. Und nein, die Trockenfutter-Fresser trinken nicht entsprechend mehr, um die fehlende Flüssigkeit auszugleichen. Katzen sind ‚Wüstentiere‘, sie nehmen die benötigte Flüssigkeit fast ausschließlich über die Nahrung auf. Und wer bitteschön, läuft denn draußen herum und trocknet die Beutetiere für unsere Katzen und Hunde vor dem Verzehr?

    Aktuell wird gerade mal wieder irgendein Trockenfutter mit ‚beutenah‘ beworben. Geht gar nicht. Und die meisten Tierärzte, Stiftung Warentest und auch einige Futtermittelhersteller haben schlichtweg keine Ahnung von der artgerechten Ernährung unserer Haustiere.

    Aber zurück zum Hauptthema, der Frage nach dem, was mir beim Futterkauf wichtig ist.
    Wenn ein gutes Futter regional, also aus Deutschland ist, und zudem noch Bio, dann freue ich mich und gebe auch sehr gerne mehr Geld dafür aus. Aufgrund der genannten Krankheiten setze ich allerdings andere Prioritäten.

    Moderater Proteingehalt.
    Sehr hoher (Muskel-) Fleischanteil. Alles ab 70% aufwärts, bestenfalls über 90%. Möglichst keine billigen Füllstoffe wie Lunge. Hält auch nicht lange satt.
    Natürliche Mineralstoffzufuhr, wenn nötig. Also z.B. Eierschalenpulver oder Grünlippmuschelpulver als Calciumquelle etc., statt ein fertig gemixter Mineralstoff-Pulvercocktail aus dem Chemiebaukasten (Belastung für die Nieren). Schließlich enthält das Fleisch natürlicherweise alles was Katze braucht, wenn man es nicht zu Tode erhitzt.
    Ballaststoffanteil bestenfalls unter 5% oder noch viel besser keine.
    Keine Preiselbeeren/Cranberrys (fast alle Sorten von Tundra enthalten Cranberrys), denn sie haben eine harnansäuernde Wirkung.
    Möglichst niedriger Phoshorgehalt, denn je weniger Ipakitinepulver ich zum Futter geben muss, desto weniger werden die Nieren belastet.
    Die Verwendung Tierischer Öle ist mir auch sehr wichtig, denn Katzen können, bis auf wenige Ausnahmen, pflanzliche Öle nicht Verstoffwechseln. Also wieder eine Belastung für die Nieren. Das schlechteste Pflanzenöl ist das Distelöl: es hat den größten Linolsäuregehalt, etwa 3/4 des Öles bestehen aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren, 12% Ölsäure, hoher Vitamin- E-Gehalt. Es steht im Verdacht, das Wachstum von Krebszellen zu fördern. Laut Studien ist das optimale Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 Fettsäuren bei Hauskatzen 5:1, bei Diestelöl beträgt es 150:1!
    Die Wahl der Bindemittel ist mir auch sehr wichtig. Die wenigen Hersteller, die wirklich kein Verdickungsmittel verwenden, produzieren Futter mit sehr hohem Proteingehalt, mit leider nur zwei Ausnahmen. Und davon mögen meine Katzen nur eine Marke. Also viel zu dünne Auswahl und deswegen bin ich dazu übergegangen Johannisbrotkernmehl und cassia gum zu tolerieren.
    Alle anderen Hersteller, die behaupten keinerlei Bindemittel zu verwenden, nehmen Johannisbrotkernmehl, weil es nicht deklariert werden muss und als verträglich gilt, da es auch für Babynahrung zugelassen ist. Es führt allerdings das Sättigungsgefühl der Katzen in die Irre, da es im Magen aufquillt. Also eigentlich eher nicht so toll für nierenkranke, untergewichtige Katzen. Kann man aber ausgleichen, indem man öfter mal etwas zusätzliches Öl unter das Futter mischt, Lachsöl oder Dorschlebertran, oder aber mal ein Stückchen Butterschmalz schlecken lassen, wenn sie das mögen.

    Das war ja jetzt wieder mal sehr ausschweifend, aber das ist halt ein komplexes Thema, zu dem ich noch sehr viel mehr schreiben könnte. Ich habe mich schon quasi zur Kurzfassung bemüht :-)

    Liebe Grüße von
    Tanja

    Antwort
    • 9. April 2019 um 16:52
      Permalink

      Ui, danke für das mit den Mineralstoffen. Ich hatte das schon in meiner Liste aufgenommen gehabt aber dann wieder verworfen, also kommt es doch nun wieder rein :-) NFE-Gehalt ja klar aber auch der Energiegehalt in Kombination mit der Fütterungsempfehlung finde ich auch ganz interessant. Regional, Bio ist auf jeden Fall notiert.

      Antwort
  • 9. April 2019 um 21:39
    Permalink

    Hallo, ich bin super gerne auf Deiner Seite! Bitte weiter so! Momentan vergleiche ich Katzenstreu…

    Mein Kater ist jetzt 2 Jahre jung, und ich möchte bezüglich Nassfutter nichts falsch machen und bereits jetzt wo er noch jung ist möglichst das beste Katzenfutter geben. Langsam wird er schon wählerisch und frisst das bisher geliebte Futter von Mac´s nicht mehr. Habe jetzt auf Leonardo gewechselt und es paßt!
    Da ich erfahren habe, dass hohe Mengen Jod im Futter auf Dauer schlecht ist, bin ich froh gewechselt zu haben. Auch soll im Mac´s eine zu hohe Menge Phosphor sein! Leider ist von Phosphor/Kalzium auf den Dosen beider Produkte nichts zu lesen!
    Diese wichtigen Deklarationen (Phosphor/Kalzium/Jod) fehlen leider auf vielen Produkten. Wo kann ich diese wichtigen Informationen nachlesen?
    Liebe Grüße
    Christine

    Antwort
  • 12. April 2019 um 09:14
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    Guten Morgen
    Seid ich Ihre Seite kenne nehme ich die Bewertungen der Katzenfutter als Richtlinie zum Kauf wobei ich mir bei 6 Katzen schon Preisgrenzen (400Gramm max. 2,50)setzen muß. Ich kenne einige Futter nur durch Ihre Tests bzw Bewertung und bestelle entsprechend außer das 2 von meinen Katzen fast nur Trockenfutter fressen und eine etwas Gourmet (Schmelzender Kern würde sicher keine gute Bewertung bei Ihnen kriegen ) Ich sehe jeden tag die Bewertungen an und notiere die mit GUT und SEHR Gut für den Einkauf wobei WILDKAT bisher von allen verweigert wird und das bei dem hohen Fleischanteil(es gibt täglich gekochtes Geflügelfleisch zusätzlich) und sehr hohen Preis…
    Ich freue mich jedenfalls auf ihre weiteren Tests und warte gespannt
    Liebe Grüße
    Jürgen

    Antwort
  • 4. Mai 2019 um 14:32
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    Hallo liebe Taubertaler,

    ich wollte mich nur mal für die ausführliche Liste bedanken. Ich war von den ganzen Futtersorten und diversen Listen sowas von überfordert als meine kleinen Kitten eingezogen sind. Deine Seite war so unfassbar hilfreich!
    Also vielen lieben Dank von mir und den Terror Knuddels!

    LG Jenny

    Antwort

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