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Da hat sich der Hersteller geändert!!!! – Am Beispiel von Mjamjam erklärt

In meinem Blog habe ich in den letzten zehn Jahren gefühlt hundertmal darübergeschrieben, wie wichtig Futterprägung bei Katzen ist – und warum es sinnvoll ist, verschiedene Hersteller zu füttern.

Trotzdem lese ich immer wieder denselben Satz:

„Meine Katze frisst plötzlich ihr Lieblingsfutter nicht mehr.“

Und weil wir Menschen so ticken, wie wir ticken, suchen wir gern die einfachste Erklärung. Also heißt es schnell:

„Der Hersteller hat bestimmt gewechselt!“

oder

„Die haben sicher die Rezeptur geändert!“

Klingt logisch, ist aber oft zu kurz gedacht. Denn nicht immer ist der Hersteller der Bösewicht in dieser Geschichte.

Moment mal… Hersteller? Abfüller? Rezeptur? Da war doch was. Und genau das schauen wir uns jetzt noch einmal ganz in Ruhe – und ein bisschen genauer – an.

Hersteller /Abfüller ist nicht gleich der Inverkehrbringer

Es wird in diversen Gruppen immer vom Hersteller geschrieben und immer, wenn man von Mjamjam.

Mjamjam ist der Inverkehrbringer. Der Namensgeber, derjenige der unter seinem Namen die diversen Sorten auf den Markt bringt.

Der Hersteller ist derjenige, der das Rohmaterial (Fleisch, etc.) in die Dose bringt und wenn dies ein Hersteller ist, der Privat-Label anbietet, dann produziert er für mehrere Inverkehrbringer (in unserem Falle nun Mjamjam) das Katzenfutter.

Änderung der Vorschriften / Deklaration

Es wurde im Laufe der Zeit die Deklaration an neue Gesetze, Richtlinien angepasst, aber auch hier gab es keine signifikanten Veränderungen

Damit ihr die Unterschiede genau seht und ich euch dies besser erklären kann sieht es vielleicht auf den ersten Blick ein wenig wirr aus, erklärt sich aber gleich – nur Geduld 😊

Zusammensetzung (2016):  99 % Fleisch und Innereien (Rindfleisch, Hühnerleber, Rinderherzen, Hühnerherzen), 1 % Mineralstoffe

Zusammensetzung (2026): Rindfleisch (41,5%), Fleischbrühe (22,5%), Hühnerleber (15%), Rinderherzen (10%), Hühnerherzen (10%), Mineralstoffe (1 %)

So ein findiger Fuchs würde nun sagen

„Hahhhh….die haben den Fleischanteil reduziert“

Und ich sage

„Nein, haben sie nicht denn guck mal genauer hin“

Sie haben die Deklaration nur der neuen Richtlinie angepasst, die besagt das alles, was im Feed-Material-Register aufgenommen worden ist auch angeführt werden sollte wie eben die Brühe.

Wir haben insgesamt 76,5% Fleischanteil und 22,5% Brühe. Nun könnte man natürlich behaupten, die haben Brühe zugesetzt. Nein, das ist nicht so ganz einfach, denn das würde nachfolgende Werte verändern.

Analytische Bestandteile (2016): Rohprotein 12,0 %, Fettgehalt 7,0 %, Rohasche 1,8 %, Rohfaser 0,4 %, Feuchtigkeit 77,0 %

Analytische Bestandteile (2026): 12,0 % Rohprotein, 7,0 % Fettgehalt, 1,8 % Rohasche, 0,4 % Rohfaser, 77,0 % Feuchtigkeit

Wie ihr nun anhand der analytischen Bestandteile sehr gut erkennt, hat sich tatsächlich nichts geändert. Wenn nun Brühe zugesetzt worden wäre hätte sich dies auf jeden Fall bei der Feuchtigkeit des Futters bemerkbar gemacht.

Aber was hat es mit dieser Brühe auf sich?

Das ist tatsächlich der Fleischsaft, der beim Garprozess austritt. Kennen wir ja alle aus der heimischen Küche. Bei dem einen Fleisch tritt mehr aus, bei dem anderen weniger.

Im Übrigen so konstant Mjamjam an der Rezeptur festhält, halten sie auch an den jeweiligen Abfüller fest – die Sorten, die damals bei Abfüller X hergestellt wurden, werden dort noch immer hergestellt.

Aber die neuen Sorten werden auf die Abfüller aufgeteilt und die bleiben dort auch. Dort wo heute die Sorte X hergestellt wird, wird sie auch noch morgen hergestellt werden.

Mjamjam Katzenfutter, Taubertalperser, KatzeninformationsseiteArbeitest du für Mjamjam?

Tja, ich könnte jetzt einfach „Nein“ sagen und fertig. Aber das wäre zwar korrekt, würde aber ungefähr so viel erklären wie ein Beipackzettel in Schriftgröße 2.

Ich kenne Mjamjam tatsächlich schon seit den allerersten Tagen. Ich erinnere mich noch gut daran, wie sie damals mit drei – ja, drei! – Sorten Katzenfutter losgezogen sind, um die Welt zu erobern. Und irgendwie haben sie’s ja auch geschafft.

Über die Jahre hatten wir eine Beziehung, die man fast schon als kleine Ehe bezeichnen könnte: mit Höhen, Tiefen und dem ein oder anderen Moment, in dem man sich fragt, warum man sich das eigentlich antut. Aber am Ende überwiegen ganz klar die Höhen – und davon gab es reichlich.

Was Mjamjam in den letzten zehn Jahren auf die Beine gestellt hat, ist wirklich beeindruckend. Aus dem kleinen Start-up mit drei Sorten ist inzwischen ein richtiges Petfood-Imperium geworden. Mjamjam ist heute nicht nur Mjamjam, sondern auch Venandi, KittyBay, Grau – und sie mischen noch bei einigen anderen Unternehmen in der Branche mit.

Kurz gesagt: Nein, ich arbeite nicht für Mjamjam. Aber wir kennen uns lange genug, dass man es fast glauben könnte.

Für diesen Beitrag habe ich Mjamjam ausgewählt, da kein anderes Unternehmen in den letzten 10 Jahren so stark expandiert hat wie eben dieses und ich euch anhand dessen, einiges näher erklären kann.

Von Anfang an – Mjamjam

Den ersten Kontakt zu Mjamjam hatte ich 2016 – frag mich nicht, wie ich darüber gestolpert bin. Ich habe einfach ein eingebautes Radar für neues Katzenfutter, das schlägt zuverlässig an, sobald irgendwo eine neue Dose aufploppt.

Damals war das Jahr der großen Petfood‑Schwemme: gefühlt wollte jeder zweite ein Stück vom heiß umkämpften Markt abhaben. Entsprechend nüchtern fiel auch mein Kommentar aus:
„Nun hat also ein weiterer Anbieter namens MjAMjAM Petfood GmbH aus Ampfing im oberbayerischen Landkreis Mühldorf am Inn diesen Markt für sich entdeckt. Ob sie sich etablieren können, wird die Zukunft zeigen.“

2018 habe ich dann auf der Interzoo die „Macher“ hinter Mjamjam persönlich kennengelernt – super sympathisch, spannende Gespräche, und man merkte sofort, dass da richtig Herzblut drinsteckt.

Mjamjam, Katzenfutter, drei Sorten
Die ersten drei Sorten, die von Mjamjam 2016 auf den Markt kamen.

Aber zurück zum Anfang: 2016 startete Mjamjam mit sage und schreibe drei Sorten.

  • MjAMjAM Mahlzeit mit leckeren Herzen
  • MjAMjAM leckeres Rind an Kürbis
  • MjAMjAM saftiges Huhn an Möhrchen

Das war die komplette Produktpalette – und heute kann man darüber fast schmunzeln.

Denn jedes Jahr kamen neue Sorten dazu, neue Linien wurden aus dem Boden gestampft, und mittlerweile stehen wir bei 21 (!) Sorten allein in der Reihe Leckere Mahlzeiten. Dazu gesellen sich unzählige Varianten aus Purer Fleischgenuss sowie Sonderreihen wie Panna Cotta, Wellness, Soßen-Menü oder die Vet-Linie.

Zwischendurch mussten sie sogar umziehen, weil das Sortiment die Lagerkapazitäten einfach gesprengt hat. Verständlich – bei der Sortenvielfalt könnte man fast einen eigenen Supermarkt füllen.

Und genau diese Vielfalt muss ja auch produziert werden. Da fangen die eigentlichen Herausforderungen an. Vor ein paar Jahren dachte ich noch, das Schwierigste sei die Rezeptentwicklung. Und ja, das war damals tatsächlich so – aber die Zeiten haben sich geändert.

Und jetzt stehe ich hier und überlege, wie ich das alles am besten erkläre, ohne dass es klingt wie ein Vortrag über Maschinenbau. Ich arbeite dran.

Privat Label Hersteller

In meinem Beitrag zur Frage Wie kommt das Fleisch in die Dose?“ habe ich euch ja schon einmal mit hinter die Kulissen einer Produktion genommen – inklusive der Frage, wie so eine Anlage überhaupt aussieht und was sie kostet.

Kleiner Spoiler: Für eine einzige große Produktionslinie legt man locker rund 2 Millionen Euro auf den Tisch. Und so ein Investment will natürlich arbeiten. Bedeutet: Die Anlage läuft – abgesehen von kurzen Reinigungsstopps – 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Da gönnt sich nicht mal die Maschine ein Wochenende.

In Deutschland gibt es gerade einmal vier Unternehmen, die Private‑Label‑Herstellung anbieten. Und die produzieren nicht nur für deutsche Marken, sondern auch für Spanien und andere Länder.

Aruba, Katzenfutter, Produziert in Deutschland
Aruba ist ein spanisches Katzenfutter, dass hier in Deutschland produziert wird

Die Petfood‑Produktion „Made in Germany“ hat international nämlich einen verdammt guten Ruf.

Und jetzt stellt euch ein Unternehmen wie Mjamjam vor, dass gefühlt schneller wächst als andere „Guten Morgen“ sagen können.

Da ist es logisch, dass ein Private‑Label‑Hersteller irgendwann an seine Kapazitätsgrenzen stößt – schließlich hat er nicht nur einen Kunden, sondern gleich mehrere.

Und wie gesagt: Die Anlage muss laufen, sonst verdient sie kein Geld.

Also schaut sich Mjamjam um, testet andere Hersteller, lässt Probechargen produzieren – und wenn die Qualität stimmt, hat man plötzlich einen zweiten, dritten vielleicht in Zukunft sogar einen vierten Produktionspartner. So bleibt man lieferfähig und kann gleichzeitig die Wünsche der Kundschaft erfüllen, die ja ständig nach neuen Sorten ruft.

Und jetzt lasst mal kurz die Gedanken kreisen:
Auf eine Europalette passen etwa 1.080 Dosen à 400 g, das sind rund 430 kg Füllgewicht.
Mjamjam hat allein in der Serie Leckere Mahlzeiten 21 Sorten.
21 Sorten × 430 kg = ungefähr 9 Tonnen Fleisch, tierische Nebenerzeugnisse & Co.

Und das war nur die 400‑g‑Dose.

Dazu kommen dieselben Sorten noch als 125‑g‑Pouch, 300‑g‑Pouch, 200‑g‑Dose und 800‑g‑Dose. Da landet man ganz schnell bei 18 Tonnen Rohware – und wir reden immer noch nur von einer einzigen Sorte.

Und wir wissen ja alle: Mjamjam hat nicht nur eine Serie. Nicht mal annähernd. Und was wir Katzenhalter super gerne ausblenden – Mjamjam hat auch Hundefutter im Sortiment 😉

Mjamjam Katzenfutter, Taubertalperser, KatzeninformationsseiteWieso erweitert dann dieser Privat-Label-Hersteller nicht?

Das ist alles andere als „mal eben schnell“ erledigt. Eine neue Produktionslinie stellt man ja nicht einfach wie ein zusätzliches Regal ins Wohnzimmer. Dafür braucht es passende Räumlichkeiten – und zwar nicht irgendeine Besenkammer, sondern Platz, der den technischen Anforderungen gerecht wird.

Und damit hört es nicht auf. Eine Erweiterung der Produktionskapazitäten muss sorgfältig geplant werden:
Vom Gebäude über die neue Anlage selbst, bis hin zu Warenwirtschaft, Logistik, Personal und allem, was im Hintergrund mitläuft, damit am Ende überhaupt eine Dose vom Band fällt.

Bis so eine neue Linie tatsächlich läuft, vergehen locker 24 Monate. Das ist ungefähr so, als würde man ein Baby bekommen – nur dass das Baby am Ende 24/7 Katzenfutter ausspuckt.

Durch Zufall bin ich über die Produktionsmengen eines Privat-Label-Herstellers gestolpert und da es ein offizielles Dokument ist, darf ich die Zahlen auch glauben. Da steht was von einer Produktionsmenge von über 600 Tonnen am Tag. Aber okay, dieser beliefert auch über 270 Kunden in 50 Ländern und ihr ahnt bei diesen Mengen ist Mjamjam zwar ein guter Kunde aber bei weitem nicht der größte.  Und da würde ich zu gerne einmal reinschnuppern – also bei dem Hersteller, denn die Logistik und die Abläufe müssen dort ausgesprochen interessant sein aus meiner Sicht.

Verteilung auf mehrere Privat-Label-Hersteller

Jeder Privat‑Label‑Hersteller hat seine ganz eigene Art zu produzieren – seine eigenen Abläufe, eigene Maschinen, eigene Lieferanten für Fleisch und andere Rohstoffe. Kurz: Jeder kocht sein Süppchen ein bisschen anders, auch wenn am Ende überall Katzenfutter drin ist.

Die Rezeptur bleibt zwar identisch, aber das bedeutet nicht, dass das Ergebnis immer exakt gleich aussieht. Stellt euch das Ganze wie einen gigantischen Fleischwolf vor. Je nachdem, welche Lochscheibe vorne montiert ist, kommt das Fleisch feiner, gröber oder irgendwie dazwischen wieder heraus. Und genau das sorgt dafür, dass die Konsistenz von Sorte zu Sorte – oder besser gesagt: von Hersteller zu Hersteller – leicht variiert.

Das ist also kein Mysterium, sondern reine Technik. Und manchmal eben auch ein bisschen „Fleischwolf‑Philosophie“.

Aber wieso mögen meine Katzen Mjamjam nun nicht mehr?

Das ist nun nicht so ganz einfach zu erklären, da hier meist mehrere Faktoren zusammenspielen. Wie schon geschrieben – die Rezeptur ist gleich ABER was sich geändert hat, sind teilweise die Herstellbetriebe.

Unterschiedliche Konsistenz

Jeder Hersteller hat seine kleinen Eigenheiten – und die deutlichste davon ist meist die Konsistenz des Futters.
Wer meinen Beitrag „Wie kommt das Futter in die Dose?“ aufmerksam gelesen hat, weiß: Das Ausgangsmaterial landet zusammen mit allen anderen Zutaten in der Anlage und wird dort Schritt für Schritt zerkleinert.

Zuerst geht’s durch einen Brecher, später durch einen (Fleisch-)Wolf. Und je nachdem, welche Lochscheibe vorne montiert ist, kommt das Ergebnis feiner, gröber oder irgendwo dazwischen wieder heraus. Das ist im Grunde wie bei uns Menschen: Der eine mag sein Gemüse püriert, der andere lieber knackig.

Wenn Katzen nun jahrelang Konsistenz X gewohnt sind, kann eine andere Struktur schnell zu einem kleinen Drama führen – wir erinnern uns: Katzen sind neophob, also skeptisch gegenüber Neuem. Da reicht manchmal schon ein minimal anderer „Biss“, und die Samtpfote erklärt das Lieblingsfutter plötzlich für ungenießbar.

Natürlich ist das nicht der einzige Grund, warum Katzen ihr Futter von heute auf morgen verschmähen. Aber die Konsistenz spielt definitiv eine größere Rolle, als man auf den ersten Blick denkt.

Unterschiedliche Lieferanten beim Fleisch

Natürlich unterscheiden sich die Hersteller nicht nur in ihren Produktionsmethoden (was man ja schon wunderbar an der Konsistenz erkennt), sondern auch in ihren Lieferanten. Jeder hat seine eigenen Quellen für Fleisch und andere Rohstoffe – und das schmeckt man am Ende tatsächlich.

Katzen haben zwar weniger Geschmacksknospen als wir Menschen, aber die, die sie haben, sind deutlich feiner ausgeprägt. Wenn Katzen reden könnten, würden sie uns vermutlich erzählen, was das Hühnchen zum Mittagessen hatte, bevor es im Napf gelandet ist – sinnbildlich gesprochen.

Gerade beim Hühnchen gab es 2024 bei einem bestimmten Hersteller Probleme. Und das betraf nicht nur dessen eigenes Futter, sondern auch ein anderes Produkt, das ich im Einsatz hatte und das ebenfalls hauptsächlich aus Hühnchen bestand. Akzeptanzprobleme hatte ich zwar keine, aber sagen wir mal so: Die Überraschungen im Katzenklo waren… bemerkenswert.

Das war dann auch der Moment, in dem ich angefangen habe, tiefer zu recherchieren. Denn einige Aussagen von Katzenhaltern zur Verträglichkeit konnte ich so gar nicht nachvollziehen – bis ich den gemeinsamen Nenner gefunden hatte.

Und seit dieser Zeit achte ich verstärkt auf die Herstellernummern und kontrollier auch wenn ich mal wieder in der Stadt bin in diversen Läden die Dosen – man hat ja, sonst kenne interessanten Hobbies.

Mjamjam Petfood, Leckere Mahlzeiten, Katzenfuttertest, Tigerkatze am FutternapfSonstige mögliche Gründe der Verweigerung

Es gibt aber auch wesentlich profanere Gründe warum auf einmal das Lieblingsfutter nicht mehr gefressen wird.

Dies fängt bei der Jahreszeit an und hört beim Futternapf auf. Darauf will ich aber in diesem Beitrag nicht näher eingehen, das würde tatsächlich den Rahmen sprengen.

Dazu möchte ich euch aber meinen Beitrag zum Thema Fressverhalten der Katze nahelegen.

Fazit

Wenn man sich das alles einmal in Ruhe anschaut, wird schnell klar: Hinter einer simplen Dose Katzenfutter steckt deutlich mehr als „Fleisch rein, Deckel drauf, fertig“. Mjamjam ist in den letzten Jahren rasant gewachsen – schneller als manche Hersteller „Stopp, wir sind voll!“ rufen konnten.

Und genau dieses Wachstum bringt Herausforderungen mit sich, die man als Außenstehender kaum erahnt.

Mehr Sorten bedeuten mehr Rohware, mehr Produktionskapazität, mehr Logistik, mehr Planung – und manchmal eben auch mehr unterschiedliche Konsistenzen, Geschmäcker und Lieferanten.

Dass Katzen da gelegentlich irritiert reagieren, ist eigentlich kein Wunder. Schließlich sind sie kleine Feinschmecker mit sehr klaren Vorstellungen davon, wie ihr Futter auszusehen, zu riechen und zu schmecken hat.

Gleichzeitig zeigt die ganze Geschichte aber auch, wie komplex und dynamisch die Petfood‑Welt geworden ist. Hersteller müssen flexibel bleiben, Produktionspartner wechseln, neue Linien aufbauen und dabei trotzdem versuchen, die Qualität konstant zu halten – während im Hintergrund tonnenweise Fleisch durch gigantische Maschinen wandert.

Kurz gesagt: Mjamjam macht vieles richtig, wächst beeindruckend und stemmt Herausforderungen, die man als Kunde selten sieht. Und wenn die Konsistenz mal anders ist oder eine Sorte plötzlich nicht mehr so gut ankommt, steckt dahinter meist kein Drama, sondern schlicht die Realität einer Branche, die auf Hochtouren läuft.

Oder anders formuliert: Eine Dose Katzenfutter ist manchmal komplizierter als ein Drei‑Gänge‑Menü – nur dass die Gäste deutlich wählerischer sind.


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