Tierschutz – nein danke?

Tierschutz – nein danke?

Ich habe schon einmal das Thema Tierschutz aufgenommen und etwas darüber geschrieben. Nun platzt mir mal wieder der Kragen.

Im Social-Media-Zeitalter Held spielen

Im Social-Media-Zeitalter meint ein jeder er müsse sich den Tierschutz auf sein Revers heften und damit „Held“ spielen. Mag sein das derjenige es mag wen er hofiert und bewundert wird, mag sein das sein kleines Ego einfach nur durch diverse Bewunderungsrufe/schreie einfach nur gestreichelt werden will.

Aber ganz ehrlich, mittlerweile finde ich es zum k**** was sich in diversen Plattformen so abspielt. Da gibt es eine Gruppierung, die nur großmächtig tönt, noch nichts auf die Reihe gebracht hat aber meint sich ein Auto etc. von seinen „Anhängern“ finanzieren lassen zu müssen.

Selbstdarsteller

Dann wieder Gruppen die diesen Selbstdarsteller öffentlich an den Pranger stellen und seine Machenschaften publik machen. Aber wozu?

Zeigt ihn an, macht Meldung beim Finanzamt, Sozialamt was auch immer aber vergeudet eure wertvolle Zeit nicht mit solchen „Gottheiten“. Und ja, es ist mir bewusst dass dieser Mensch dem Tierschutz schadet aber solche Seiten für und gegen ihn machen die Sache nicht besser. Die Zeit kann man besser investieren in Sachen die sich lohnen.

Ich will nicht wissen dass er gestern wieder gerülpst hat, ich will wissen was in Bezug auf Tierschutz gemacht und unternommen wurde. Ich will über Erfolge lesen und nicht über Neid und Missgunst.

Missgunst – eine Eigenschaft im Tierschutz

Missgunst, eine Eigenschaft  die im Tierschutz besonders oft anzutreffen ist. Warum sonst sollte man ein Tierheim bzw. seine Leitung angreifen weil sie einen 12 Jahre alten schwarzen Hund, der bereits mehr als 6 Jahre im Tierheim verbrachte, von Arthrose geplagte arme Kerl – den keiner mehr wollte weil alt, krank, nicht pflegeleicht, erlöst haben?

Tierheime ohne Aufnahmestopp

Tierheime, die keinen Aufnahmestopp verhängen sondern die Katzen lieber in Kaninchenkäfige einsperren, es dadurch zu einem enorm hohen Stresspegel für Mensch und Tier kommt und hier die Gefahr eines Seuchenausbruches extrem ist – nein das ist auch kein Tierschutz. Manchmal ist man einfach in der Situation nein sagen zu müssen, zum Schutz der bereits vorhandenen Tiere aber auch der gesunden Tiere die neu hinzukommen würden.

Tiere aus dem Ausland

Organisationen, die zu hunderten(!!!)  Katzen aus Bulgarien nach Deutschland fliegen lassen und da dann quer durch die Bundesrepublik karren – ob dies wirklich zum Wohle der Tiere ist, die bis dato ein Leben in Freiheit gewohnt waren? Aber immerhin kann man 260,- Euro pro Tier kassieren – was passiert mit dem Geld? Offenlegung der finanziellen Mittel sucht man vergeblich.

Andere Organisationen vermitteln Hunde aus spanischen Tötungsstationen, Hunde die nicht gewohnt sind das Hände sie streicheln, die keine Leine kennen sondern nur ihre Rangkämpfe und ihre Freiheit. Diese Hunde brauchen erfahrene Hundehalter und keine Personen die aus mitleidigem Übermut sich so ein Tier anschaffen wo das endet können viele Tierheime mittlerweile erzählen. Denn dort sitzen mittlerweile genug spanische „Importhunde“ weil die Halter mit diesen teilweise schwer traumatisierten Tieren überfordert waren.

Tierschutz fängt vor der eigenen Haustüre an

Tierschutz fängt immer vor der eigenen Haustüre an, respektive im eigenen Land. Wir haben hier massive tierschutzrechtliche Probleme aber nein, anstatt das sich alle „Tierschutzgruppen“ zusammen tun und hier an einem Strick ziehen splitten sie sich auf und ein jeder kocht sein eigenes Süppchen – kennt denn keiner den Spruch „Denn gemeinsam sind wir stark?“ Sollten sich manche mal so richtig schön auf der Zunge zergehen lassen. Wirkt Wunder.

Katzenkastrationsverordnung unterzeichnen!

Wie viele von den sogenannten Tierschützern haben eigentlich schon die Kastrationsverordnung unterschrieben? Wenn ich auf die Seite des deutschen Tierschutzbundes gehe und die kümmerliche Zahl von gerade mal 54.000 Unterschriften finde ich das beschämend für den deutschen Tierschutz.

+2.000.000 verwilderte Hauskatzen

Wir haben laut PETA über 2 Millionen verwilderte Hauskatzen in Deutschland und es werden laufend mehr. Sollen wir hier in Deutschland auch so Zustände haben wie in Spanien, Bulgarien, etc.? Wollt ihr auch in Deutschland diese Zustände wie in den Mittelmeerländern das die Tiere in Tierheimen nach kürzester Zeit einschläfern weil unvermittelbar?

Wollt ihr dies wirklich, ihr die ihr doch so für den Tierschutz seid?

Nein, dann wacht auf und reagiert bevor es zu spät ist

Hier habt ihr die Möglichkeit euer Versäumnis nachzuholen.

 


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