Marathon-Wochenende

Letztes Wochenende war es wieder soweit und mein Mann startete zu seinem 3. Marathon, dieses Mal in München.

Und wieder ein Marathon-Wochenende

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Teilnehmer vom Trachtenlauf.
Die Frage ob er für mehr EU-Gelder läuft habe ich mir verkniffen 🙂

Wir sind schon am Freitag nach München gereist um hier wenigstens auch noch vor dem Marathon ein paar schöne Stunden in München zu verbringen. Leider kam es etwas anders, das Wetter meinte es am Samstag nicht wirklich gut mit uns.

Somit beschränkten wir uns darauf die Startunterlagen in der Olympiaarena abzuholen, ein wenig in der Olympiaarena umzusehen, ein paar Fotos vom Trachtenlauf zu machen und fuhren kurz darauf zu den Riem-Arkaden.

München Marathon 2013

Am Sonntagmorgen, nach einem für mich wirklich opulenten Frühstück – mein Mann durfte ja nicht – Läufer und so;-) – waren wir schon Angesichts des Regens doch etwas skeptisch und wir überlegten schon Plan B. Bei Regenwetter zu fotografieren macht ja so was von keinen Spaß, da würde es mehr Sinn machen im Hotel zu bleiben um nicht mit einer riesen Erkältung heimzufahren.

Doch irgendwie schien der Wettergott ein Einsehen mit uns und den etwas über 19.000 Läufern zu haben. Pünktlich vor dem Start klarte es auf und die Sonne kam durch.

Verkehrsverbindungen in München

Marathon-Wochenende
Stau in der U-Bahn

Verkehrstechnisch ist der Start und Ziel sehr schlecht zu erreichen, 2 km Fußmarsch von der nächstgelegenen U-Bahn-Station bis zum Startbereich ist schon relativ heftig.

Auch für mich, die doch ihren Mann auf der Strecke fotografieren wollte, war München im wahrsten Sinne des Wortes eine Herausforderung. Schlechte U-Bahn-Verbindungen, aufgrund eines Not-Strom-Testes nicht funktionierende Rolltreppen und Zugintervalle von 10 Minuten – also mal ehrlich, da hatten sich die Münchner Verkehrsbetriebe absolut nichts dabei gedacht. Irgendwie hatte man wohl verdrängt das bei 19.000 Läufer auch dementsprechendes Begleitpersonal mit dabei war und alle ihre Läufer anfeuern, fotografieren etc. wollten. Dementsprechend voll waren auch die U-Bahn-Züge.

Für den Fall das München wirklich den Olympiazuschlag für 2022 bekommen sollte, müssen sie in diesem Bereich noch gewaltig nachbessern.

Verpflegungsstellen und mehr

MM2013t_015Auch bei den Verpflegungsstellen besteht Verbesserungsbedarf. Dies war der erste Marathon wo es an den Verpflegungsstellen _kein_ Cola gab. Okay, es gab sehr viel Wasser und isotonische Getränke. Nur viele Läufer vertragen diese Getränke nicht und weichen hier auf Cola oder sogar alkoholfreies Hefeweizen aus, dies gab es im Übrigen auch nicht und das in München ……. unglaublich eigentlich.

Die Laufstrecke an sich war sehr schön wünschenswert wären noch mehr Zuschauer gewesen, die die Läufer anfeuerten. Aber darauf haben die Veranstalter natürlich wenig bis gar keinen Einfluss. Süß fand ich dagegen die Idee, kleine Kinder mit Pappschilder an den Straßenrand zu stellen die mit vorgefertigten Texten die Läufer namentlich anfeuerten (man konnte sich in eine Liste eintragen und da konnte man zum Beispiel auf einem der Schilder lesen „Los quäl dich Hansi“). Auch die Tracking-Idee fand ich ganz nett, so konnte man auf den Bildschirmen daheim verfolgen wo sich der entsprechende Läufer gerade befand.

Im Olympiapark

Auch im Olympiapark fand einiges an Aktivitäten statt, so konnte man quer durchs Olympiastadion in schwindelerregender Höhe rasen, seine Geschicklichkeit an diversen Ständen testen oder sich über das eine oder andere rund um Sport und Gesundheit zu informieren.

MM2013t_033Servus-TV hatte einen wunderbaren Rastplatz mit Strohballen aufgebaut gehabt, der sehr rege genutzt wurde, die Klinik-Clowns hatten einen Infostand ebenso wie einige Krankenkassen und bei den Team-Erdinger konnte man sich näher informieren über eine Teamteilnahme.

Aber um das ganze näher zu betrachten fehlte mir Anfangs die Zeit und als mein Mann seinen Zieleinlauf ins Olympiastadion hatte, fehlte meinem Mann und mir die Motivation auch nur noch einen Schritt unnötig zu tun, obwohl sicher das eine oder andere interessante zu sehen gewesen wäre.

So waren wir beide heilfroh endlich wieder im Auto zu sitzen und nach einem kurzen Zwischenstopp im Hotel, die Heimreise antreten zu können

Hier könnt ihr ein paar Impressionen von dem Marathon in München euch ansehen

 

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