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Infobeitrag der Taubertalperser – Hausarrest für Katzen

Letztes Jahr im Mai stellt die Gemeinde Walldorf in Baden-Württemberg sämtliche Freigängerkatzen unter Hausarrest.

Dies war keine Willkür, auch wenn dies manche Katzenhalter vermutet hatten, sondern sollte dem Schutz der vom Aussterben bedrohten und gerade brütenden Feldlerche dienen.

Ich muss aber echt schreiben, ich war von den Reaktionen so mancher Katzenhalter richtig entsetzt.

Da rühmen sie sich Tierliebhaber zu sein, dies endet aber eindeutig bei ihrer Haustüre, denn anders kann ich mir nicht erklären, warum man nicht eine Tierart mit allen Mitteln vor dem Aussterben schützt.

Ja, es ist nicht einfach Freigängerkatzen, die es gewohnt sind täglich rausdürfen an die Wohnung zu gewöhnen. Dies bedarf schon einiges an Geduld und Fingerspitzengefühl.

Aber wenn man die Sache mit dem Hausarrest richtig angeht und konsequent daran arbeitet, hat man nicht nur eine zufriedene und ausgeglichene Katze, sondern auch noch eine weitaus bessere und intensivere Bindung der Katze zu ihrem „Personal“.

Hausarrest für KatzenEines noch vorweg, es gibt KEIN Patenrezept oder Lösung. Eine jede Katze ist sehr individuell und hat andere Anforderungen / Bedürfnisse. Hier in dem Beitrag versuche ich euch nur einige Möglichkeiten und Alternativen aufzuzeigen.

Spoiler: Ich selbst musste umzugstechnisch eine 10 Jahre alte Freigängerkatze zu einer reinen Wohnungskatze machen und es hat funktioniert. Und dies, ohne dass der Kater randalierte und alles demolierte. Er war ein toller ausgeglichener zufriedener Kater bis zu seinem Lebensende. Zum Ende des Beitrages werde ich näher darauf eingehen.

Wie mir dies gelang und was ihr im Falle eines „Hausarrests“ machen könnt, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Mögliche Gründe für Hausarrest

Zwei der möglichen Gründe habe ich auch schon genannt, aber es gibt durchaus mehr Gründe warum es wichtig und/oder sinnvoll ist, der Katze den Freigang zu verwehren.

  • Landkreis verhängt Ausgangssperre für Katzen (Brut- und Setzzeit)
  • Umzug und dadurch kein Freigang mehr möglich
  • Krankheitsbedingt (Katze muss z.B. regelmäßig Tabletten nehmen)
  • Verletzungsbedingt (Pfote oder ähnliches)
  • Katze zeigt an, dass sie abwanderungswillig ist

Auf den letzten Punkt werde ich in einem separaten Beitrag eingehen, dies würde hier sonst den Rahmen sprengen.

Dies sind aber alles wichtige Gründe die einen Hausarrest notwendig machen. Aber ihr solltet dies nicht als „Strafe“ ansehen – weder für euch noch für eure Katze, sondern als Chance eure Bindung zu intensivieren.

Richtiges Verhalten im Hausarrest

Eure Katze liebt ihren täglichen Freigang und freut sich jeden Tag darauf. Habt ihr euch schon mal gefragt warum dem so ist?

Ist es, weil sie da immer zu netten Menschen kann, die ihr ein Schüsselchen mit Futter hinstellen? Oder trifft sie da andere Katzen und stromert mit denen durch die Gegend und pflegt so ihre Sozialkontakte?

Oder liebt sie spannende Herausforderungen und jagt gerne Blättern oder ähnlichen nach?

Und nein, mit Vermutungen kommt ihr nicht wirklich weit und die sind auch nicht hilfreich. Bevor ihr euch also dran macht eurer Katze den „Hausarrest“ schmackhaft zu machen solltet ihr herausfinden, was sie außerhalb eurer vier Wände so treibt, denn nur dann könnt ihr langfristig eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung für euch finden.

Hausarrest für KatzenDenn eines ist absolut sicher, der Haussegen wird für die erste Zeit mächtig schief hängen und sie wird euch das absolut übelnehmen. Ihr seid böse – weil ihr ihr das verweigert was sie draußen findet.

Aber wenn ihr genau wisst, was sie vor der Tür so treibt, könnt ihr entsprechende Alternativen anbieten und damit arbeiten.

Ja ich weiß, es ist leichter gesagt als getan, aber hier müsst ihr durch. Zumal eure Katze schnell merken wird, dass es kein Versehen war mit der verschlossenen Tür.

Und sie wird lautstark dagegen protestieren.

Spielkameraden & Kuschelpartner

Hat eure Katze daheim einen Spielkameraden?

Warum nicht?

Katzen sind ausgesprochen soziale Tiere, auch wenn dies oft nicht so der Fall zu sein scheint. Aber doch sind sie mit Geschwistertieren aufgewachsen eventuell sogar in einem Familienverbund mit Tanten und anderen Katzen. Und nun soll sie allein leben?

Ja sie sucht dann ihre Sozialkontakte außerhalb – dies ist nun nicht mehr möglich.

Zeit darüber nachzudenken ihr einen passenden „Kollegen“ zu organisieren.

Hausarrest für KatzenAber Achtung – ihr solltet den Partner entsprechend des Charakters und Eigenschaften eurer Katze aussuchen und nicht, nachdem was euch gefällt. Es gibt Millionen Menschen, aber ich bin mir sicher ihr mögt auch nicht einen jeden.

Warum soll dies bei Katzen anders sein?

Vieles über das Sozialverhalten der Katzen und auch zur Vergesellschaftung könnt ihr in den entsprechenden Beiträgen von mir durchlesen.
Ziel dieser Maßnahme ist es die Lebensqualität eurer Katze dauerhaft zu verbessern in dem sie einen Partner hat, mit dem sie durchs Haus toben aber auch mal sich gegenseitig bei der Fellpflege unterstützen oder kuscheln kann.

Zugegeben, dies ist keine kurzfristige Geschichte und so lange eure Katze Einzelprinz oder Prinzessin ist müsst ihr entsprechende Zeit und Arbeit auf euch nehmen, um ihr dies zu geben.

Und bevor jetzt wer sagt „Ja unser Kater vermöbelt bei uns im Garten alle fremden Katzen“ – ja und das muss er auch und liegt in seiner Natur. Da ist ein Eindringling in SEINEM Revier“. Nicht euer Revier SEIN Revier!

Rund um die Katzentoilette

Ein nicht ganz zu unterschätzender Punkt ist die Katzentoilette.

Viele Freigänger haben in der Zeit ihre „Geschäfte“ außerhalb eurer vier Wände erledigt. Hat den Vorteil ihr hattet weniger Katzenstreu benötigt aber der Nachteil könnte nun sein, dass eure Katze das Katzenstreu nicht mehr so schnell und einfach akzeptiert.
Hier hilft es, wenn ihr in der Übergangszeit eine Katzentoilette zusätzlich mit Erde befüllt aufstellt (aber bitte ohne Dünger!) Alternativ hat sich auch eine Katzentoilette mit Papierschnipsel bewährt.

Sollte es aber dann trotzdem passieren, dass eure Katze unter dem aktuellen Stress den sie hat, daneben macht – macht es weg, schimpft nicht mit ihr. Es wird sich bessern, keine Sorge. Gut Ding braucht Weile.
Ich habe euch bereits einige Mittel vorgestellt, mit denen ihr wirksam Uringerüche entfernen könnt – wie Biodor*, Urinoff* oder auch Bactador*.

Auch wenn wir Menschen es gerne als Protest wahrnehmen, nein das ist es nicht. Sie protestiert nicht, sondern sie hat Stress, den ihr eurer Katze nehmen könnt mit ein paar einfachen Hilfsmitteln.

Hilfsmittel die eure Situation erleichtern

Ungewohnte Situationen können bei Katzen Stress auslösen. Sei es ein Umzug in eine neue Wohnung, neue Arbeitszeiten, neuer Partner oder aber auch der Entzug des täglichen, liebgewonnen Freigangs.

Eure Katze wird sicher nicht gut auf euch zu sprechen sein und wenn sie auf Annäherungen und euren Wunsch nach „kuscheln“ den Rückzug antritt solltet ihr das Respektieren und ihr nicht euren Willen aufzuzwingen.

Bei der einen oder anderen Katze kann es auch ein wenig dauern, während manche da doch recht schnell sich mit der Situation abfinden.
Ist eure Katze aber längere Zeit stinkig solltet ihr darüber nachdenken ob ihr nicht ein wenig in die „Trickkiste“ greift um ihr wieder das Wohlbefinden zurückzugeben das sie zuvor hatte.

Feliway Hausarrest für KatzenNein, nicht in dem ihr die Tür aufmacht und ihr den Freigang gebt, den sie einfordert, sondern mit entsprechenden Hilfsmitteln wie z.B. Feliway oder auch Felispet*, mit dem ich sehr, sehr gute Erfahrungen gemacht habe.

Von beiden Herstellern gibt es Verdampfer, die man einfach in die Steckdose steckt. Sie geben Pheromone an die Raumluft ab die auf die Katze beruhigend wirken und eine Entspannung und Wohlbehagen auslösen.

Schon nach wenigen Tagen sollten die ersten Ergebnisse sichtbar sein und eure Katze sollte wesentlich entspannter wirken.

Entsprechende Rückzugsorte, Kuscheldecken und Höhlen sowie ihr Lieblingsfutter und Snacks erledigten dann sprichwörtlich den Rest 😊  

Fummelbrett und KatzeFummelbretter & mehr

Eure Katze ist ein Forscher & Entdecker und liebte nichts mehr als draußen vor der Tür alles genau zu erforschen und zu erobern? Dann wären für eine optimale Auslastung und Ablenkung deiner Katze Fummelbretter die erste Wahl.

Hier habt ihr die Möglichkeit entweder eurer eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen und selber Fummelbretter zu gestalten oder ihr greift auf handelsübliche zurück.

Ich persönlich empfehle gerne zwei, drei verschiedene mit Gestaltungsmöglickeiten wie z.B. die von Edupet Bayer Design. Hier habt ihr die Möglichkeit mit Bändern etc. den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen.

Cat Sudoko und HauskatzeAuch sehr nett ist das Cat Sudoko. Wir hatten – weil ich davon ausging das meine Katzen nicht die hellste Kerze auf der Torte sind – das kleinste ausgewählt zum Testen.
Aber unterschätze niemals deine Katze – bei Leckerchen mutiert sogar mein Seelenkater Dividi zum Einstein unter den Katzen 😊

Unser Brummhummelchen ist, wie der Name schon sagt eine echte Brummhummel und für sie ist das absolute Highlight das diesjährige Weihnachtsgeschenk der CatMountain.

Der sieht jedes Mal ausgesprochen behaart aus mit all den Katzenhaaren, weil alle super gerne darauf liegen, sich wälzen und damit spielen und selbst wenn er plattgedrückt ist – Brummhummelchen gräbt sich rein und durch und wir müssen oft aufpassen, dass wir nicht unabsichtlich auf sie draufsteigen oder drüber stolpern.

Sie kann sich damit ewig selbst beschäftigen.

Cat MountainAber ihr könnt auch Fummelbretter mit wenigen Materialien selber machen, leere Klopapierrollen in unterschiedlicher Größe in einen Karton und diese dann befüllen lassen jede Katze zur „Anglerin“ werden.

Sehr beliebt sind auch Kartons mit Heu gefüllt und darunter Leckerchen versteckt 😊 Und wer ein alles Kissen hat, das er entsorgen möchte – trennt doch eine Seite auf, holt die Füllung raus und ersetzt diese durch gut duftendes Heu. Die Öffnung ist schnell auch mit der Hand vernäht und schon hat eure Katze ein nach „Natur“ riechendes Kissen.

Selbstverständlich könnt ihr so ein Kissen aber auch schnell selbst nähen und braucht nicht eure Kopfkissen zu opfern 😊

Quality time für euch und eure Katze

Je länger dieser „Hausarrest“ dauert umso mehr werdet ihr merken wie sich die Beziehung zwischen euch und eurer Katze verändert. Lief sie vorher nur so „nebenher“ ist es nun ein „gemeinsam“.

Katzen wirken unheimlich beruhigend auf uns und ihr Schnurren ist nicht nur gut für unser Herz und Kreislauf sondern nimmt auch uns den Stress, dem wir täglich ausgesetzt sind.

Legt euer Handy auf die Seite und schenkt eurer Katze die ganze Aufmerksamkeit, sie spürt dies und wird dementsprechend reagieren und euch mit sanften Schnurren dabei helfen euch zu entspannen

Nutzt dieses Wissen für euch aber auch für eure Katze, nehmt euch die Zeit je nachdem wie lange die Katze dazu bereit ist. Setzt euch gemütlich aufs Sofa und konzentriert euch nur auf eure Katze und kuschelt mit ihr. Sie wird euch zeigen, wo und wie sie es am liebsten hat.

Quality TimeIch verspreche euch spätestens nach einer halben Stunde seid ihr super entspannt und habt selber dabei wieder Kraft getankt für weitere Aufgaben und Herausforderungen.

Und als positiver Nebeneffekt verstärkt ihr noch eure gegenseitige Bindung.

Nehmt euch die Zeit, auch wenn ihr meint ihr habt noch so viel zu tun.

Nichts ist wichtiger als eure gemeinsame Zeit.

Felix mein erster Kater

Felix war meine erste Katze, zu der ich gekommen bin wie die Jungfrau zum Kind. Er hat mich sprichwörtlich adoptiert. Ob ich wollte oder nicht. Unzählige Male hatte ich ihn heimgetragen um ihm am nächsten Tag wieder aus irgendeinen Regal zu fischen.
Bis mir und seinem damaligen Besitzer die Angelegenheit zu doof wurde und er offiziell bei mir einziehen durfte.

Felix war ein sehr sozialer Kater, er brachte die Mädels aus der Umgebung mit, damit sie sich an seinem Futterschüssel stärken konnten. Besuchte alle Nachbarn um dort das eine oder andere Leckerchen zu erbeuten und suchte ein Unternehmen unweit von unserem Haus auf, die einen eigenen Tennisplatz für ihre Mitarbeiter betrieben um sich dort seine Streicheleinheiten abzuholen.

Es war somit für mich sehr schnell klar was dieser Kater brauchte um auf seinen Freigang verzichten zu können – Gesellschaft und ganz viele Streicheleinheiten durch seine Zweibeiner.

Die Vergesellschaftung mit Cherry verlief bei ihm unkompliziert und schnell, auch Zwergi hatte er sehr schnell in sein Katerherz geschlossen gehabt.

Nach unserem Umzug in eine andere Wohnung war Freigang leider nicht mehr möglich, wir versuchten es zwar zwei- dreimal an der Leine mit ihm rauszugehen das fand er ganz okay, aber er zeigte recht schnell das er das nicht brauchte.

So bekam er daheim immer seine persönliche Kuschel- und Spielzeit und mit Fummel Brett oder selbstgemachten Erlebnis-Kisten war er sehr gut beschäftigt und ausgelastet.

Nur hätte ich mich nicht so intensiv mit seiner „Zeit“ außerhalb unserer Räumlichkeiten auseinandergesetzt, ich weiß nicht, ob ich ihm entsprechende Alternativen gegeben hätte.

Okay für mich war es eindeutig ein Mehraufwand, der sich aber absolut gelohnt hat – sowohl für Felix als auch für mich.

Resumee

Wo ein Wille, ist immer ein Weg. Nicht immer ist er einfach und manches Mal sogar ausgesprochen steinig. Aber doch ist es machbar mit der einen oder anderen Hilfestellung oder Trick.

Und wenn ihr absolut nicht darauf verzichten wollt, dass eure Katze raus darf – warum nicht ein schickes Katzengehege oder spazieren gehen an der Leine?
Ein gutes stabiles Brustgeschirr und passende Leine und schon steht einem Spaziergang mit eurer Katze nichts mehr im Wege – naja außer die Katze, denn sie muss sich auch erst an Brustgeschirr und Leine gewöhnen – aber dies ist ein anderes Thema 😊


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2 Gedanken zu „Infobeitrag der Taubertalperser – Hausarrest für Katzen

  • Carola Gestigkeit

    Liebe Mama vom Brummhummelchen,
    Ich wohne nicht in Walldorf, aber in der Nähe
    Und ich muss leider sagen, dass ich ausgesprochen wütend über die Gemeinde Walldorf bin. Diese hat nicht mal daran gedacht, zu prüfen, ob es noch andere Möglichkeiten gibt, die Brutgebiete der Feldlerche zu schützen, als den Freigängerkatzen Hausarrest zu verpassen. Zumal die Feldlerchen durch Hausarrest von Katzen nicht ausreichend geschützt wird. Warum wurde kein katzensicherer Zaun um das Brutgebiet diskutiert , der auch vor anderen Fressfeinden schützt? Das könnte ja auch ein temporärer Zaun sein, der zu Beginn der Brutzeit vom Bauhof aufgestellt und danach wieder abgebaut wird. Der schützt dann auch vor Menschen, die ihre Hunde nicht anleinen und Rad- oder Mopedfahrern, die sich weder an Wege, noch an Verbotsschildern orientieren, etc.
    Mich ärgert vor Allem, dass keine Alternativen geprüft wurden und dass eine Ausnahmeregelung für bestimmte Katzen (zB im gesicherten Garten) nicht möglich war.

    Da wurde doch tatsächlich gesagt, um eine Ausnahmeregelung zb im gesicherten Garten erlangen zu können, hätte man im Vorfeld einen Antrag stellen müssen. Im Vorfeld wusste aber niemand etwas von dem bevorstehenden Hausarrest.
    Ich rege mich nicht grundsätzlich über den Hausarrest auf. Meine Katzen müssen auch im Haus bleiben, wenn hier die Nestflüchter und Ästlinge rumhoppsen. Aber: die Verwaltung muss sich schon fair verhalten, indem sie den Sachverhalt fachkundig klärt und erklärt. Denn dann kann man es auch den Katzenhaltern so nahebringen, dass diese verstehen, warum so eine einschneidende Maßnahme notwendig ist.
    Genau das ist nicht erfolgt und somit auch nicht nachvollziehbar.

    Antwort
    • afrank

      Liebe Carola, vielen, vielen lieben Dank das du dich hier zu Wort meldest. Ja das wurde doch glatt in der damaligen Berichterstattung unterschlagen. Wir haben hier auch Feldlerchen und Brutgebiete und diese einzuzäunen …. wer finanziert dies? Da ist ein temporärer Hausarrest durchaus preiswerter. Aber es ist natürlich nicht okay wenn es mit den Ausnahmeregelungen (gesicherter Garten etc.) nicht ordentlich geprüft und bewilligt wurde. Aber ich vermute auch hier wollte man die Kosten so gering wie möglich halten.

      Unbestritten ist auch, dass eigentlich wir der größte Feind der Natur sind. Leider.
      Aber umso weniger kann ich es nachvollziehen warum man nicht in der Brut- und Setzzeit seine Katze daheim bzw. im gesicherten Garten lässt. Glaub mir, nach all den Kommentaren die ich gelesen habe, bist du eine ausgesprochen seltene Ausnahme die sehr wohl es auch versteht und nachvollziehen kann.

      Danke dir dafür :-)

      Antwort

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