Nachhaltig leben mit Katzen ……

 – geht das denn?

Ich versuche schon seit längerer Zeit etwas nachhaltiger zu leben, da mir immer mehr bewusst wird, wie miserabel unser ökologischer Fußabdruck ist.

Für vieles, das wir im täglichen Leben nutzen gäbe es bedeutend bessere ökologischere Alternativen. Weniger ist oft mehr und vieles, wenn wir es mit Bedacht verwenden oder kaufen würden, würde unseren Geldbeutel bedeutend mehr schonen.

Es muss weder täglich Fleisch sein und man kann auch gut auf Erdbeeren aus Spanien im Winter verzichten. Einfach mal mit heimischen Wintergemüse die Küche aufpeppen – Schwarzwurzel, Kohl und Grünkern schmecken ganz fantastisch. 

Für den Alltag gibt es einfach Möglichkeiten in Bezug auf Nachhaltigkeit wie eben weniger und bewusster konsumieren oder auch zu nachhaltigen Alternativen zu greifen (lokale Anbieter, Erzeuger) aber natürlich auch Ressourcen zu sparen sei es im Haushalt oder auch bei der Mobilität. Muss man zum Brötchen holen echt mit dem Auto unterwegs sein oder kann man nicht auch das Fahrrad nutzen?

Oder Kleidung? Wie nachhaltig ist es, wenn man über einen Online-Anbieter Ramsch-Kleidung kauft die, wenn man Glück hat, zwei Wäschen überlebt?

Wenn ich da so mir manche Möchtegern-Influencer bei Instagram ansehe die wie wild eine Online-Plattform bewerben, da frag ich mich ernsthaft, ob sie wissen was sie tun.

Selbstverständlich kenne auch ich die „Angebote“.

Als „Möchtegern-Influencer“ bekommt man einen 100 Euro-Gutschein für diese Plattform. Da kann man sich schon mal dafür verkaufen, oder auch nicht?

Sollte man nicht gerade als Influencer ein Vorbild sein? 

Es gibt auch so viele Möglichkeiten sein Geld und auch die Umwelt zu schonen. Waschbare und wiederverwendbare Abschminkpads sind z.B. ganz leicht selbst hergestellt aus Frotteehandtüchern, die man vielleicht entsorgen wollte.

Wir als Endverbraucher und Konsumenten haben es in der Hand nachhaltig zu leben und das eine oder andere zu verbessern.

Aber wie ist das eigentlich, wenn man Haustiere hat? Kann man auch hier nachhaltig leben?

Nachhaltig leben mit unseren Katzen

Hier gibt es ein – aus meiner Sicht – eindeutiges ja. Wenn auch mit dem einen oder anderen Kompromiss.

Seit geraumer Zeit beobachte ich eine positive Trendwende im Heimtierbereich. Immer mehr geht man zu Naturmaterialien über oder aber verwendet recycelte Rohstoffe.

Letzteres fand ich schon vor zwei Jahren so genial, als ich ausgesprochen ansprechende Haustierkissen aus ehemaligen Pet-Flaschen bei einer Fachmesse gesehen hatte, die es dann später in einigen Zoo&Co-Läden zu kaufen gab.

Hunde- und Katzenkissen aus alten Pet-FlaschenUnd an diesen Grundgedanken knüpft man nun an und hat sein Sortiment erweitert und die ECO-Linie entworfen. ECO steht für Nachhaltigkeit. Aber auch für ansprechendes Design und guter Funktionalität.

Aber dazu ein wenig später noch etwas mehr.

Das wichtigste bei unseren Katzen ist das leibliche Wohl. Was auch sonst 😊

Nachhaltiges Katzenfutter, gibt es das?

Ähm ja. Definitiv.

Nur hier muss ich wohl mit dem einen sich hartnäckig haltenden Vorurteil ein aufräumen. Aber fangen wir von vorne an. Das Katzen obligate Carnivore sind, brauch ich euch ja erst gar nicht großartig zu erzählen, dass wisst ihr ja alles schon.

Wir brauchen uns nichts vormachen, das meiste Fleisch, das in den Katzenfutterdosen reinkommt, stammt aus der Massentierhaltung. Nicht schön aber ist so. Aber auch hier gibt es eine Trendwende zu mehr Bio-Produkten nur sollte man hier auf Regionalität achten.

Aber wusstet ihr, dass ihr schon beim Kauf von Katzenfutter unglaublich nachhaltig agieren könnt?

Denn die Frage aller Fragen ist tatsächlich, wo wird das Futter produziert?

Wird es im In- oder im europäischen Ausland produziert? Oder hat es eventuell noch einen weiteren Weg?
Ich denke hier sollte es einem jeden klar sein, man lieber zum Produkt greift, dass im Inland produziert wird. Je kürzer die Lieferwege umso geringer der Co2-Ausstoß.

Davon abgesehen sichert dies auch heimische Arbeitsplätze.

Aber das ist noch nicht alles.

Größere Packungen schonen auch unheimlich den Geldbeutel und sind ökologisch gesehen bedeutend besser. Okay, dies ist natürlich das absolute Pro-Mehrkatzenhaushalt-Argument.

Ganz schlimm finde ich persönlich diese Beutelchen – 85g oder mittlerweile auch schon 45g Katzenfutter in einem Beutelchen und die durchschnittliche Katze benötigt davon 4-8 am Tag.

Ähm, sorry da kann ich schon eine normale Dose mit 400 kaufen 😊 Schont, wie schon angemerkt, nicht nur die Umwelt, sondern auch euren Geldbeutel.

Ja, ich kenne schon, wie einige nun sagen werden

„Wir essen ja auch nicht jeden Tag Pommes“,

Glaube ich euch sofort, nur wir sind keine Katzen, dies ist eine typisch menschliche Betrachtungsweise.

Der Katze in der freien Natur ist das herzlichst egal ob sie bereits vormittags eine Maus hatte, wenn ihr wieder eine Maus vor die Nase läuft wird diese gefressen. Punkt 😊

Im Übrigen bin ich ausgesprochen „zickig“, wenn es um das Thema „mäkeln“ geht. Ich unterscheide hier sehr stark zwischen

„Wir hatten heute nicht so großen Hunger und haben dir da was übergelassen“

und

„Den Sch*** kannste selbst essen“.

Ich kann es absolut nicht leiden, wenn der Letze Fall eintritt.

Von keinem Tier, das für unseren Genuss gestorben ist, sollten Teile weggeworfen werden (nein ich bin keine Veganerin, bevor ihr euch diese Frage stellt. Aber ich versuche respektvoll mit meinem Essen umzugehen und versuche auch hier bewusster einzukaufen)

In dem Fall gibt es erst bedeutend später frisches Futter und ihr ahnt es sicherlich schon – genau die gleiche Sorte an Katzenfutter noch einmal. Und ja, dann fressen sie wie die Scheunendrescher – als hätten sie mindestens 14 Tage nichts mehr bekommen 😊

Auch bei Leckerlis könnt ihr darauf achten, wie sie verpackt sind alternativ könnt ihr natürlich eure Katzenfutterleckerlis selbst machen. Entweder das Fleisch kleingeschnitten im Backofen trocknen oder ihr verwendet einen ökologisch weitaus sinnvolleren Dörrautomaten.  Manches Mal gibt es den bei dem einen oder anderen Discounter im Angebot, wer nicht so lange warten möchte, dem habe ich ein durchaus preiswertes Modell rausgesucht. Damit könnt ihr nicht nur für eure Katzen Leckerlis anfertigen, auch Dörrobst ist lecker 😊

Ist Katzenfutter im Glas denn nicht bedeutend ökologischer als Futter in der Dose?

Die Antwort wird nun sehr viele überraschen, denn vielfach sind die Katzenhalter schwer davon überzeugt das es weitaus sinnvoller ist Katzenfutter im Glas zu kaufen wegen der Wiederverwertbarkeit.

Nein, Katzenfutter im Glas ist definitiv nicht ökologischer.

Es ist optisch ansprechender ohne Frage, aber es gibt hier kein „Mehrweg“ so wie es z.B. bei Milchflaschen praktiziert wird, das heißt es müssen die Gläser produziert werden. Man kann auch auf eine Transportpalette, auf die das Katzenfutter vom Erzeuger in den Handel kommt, nicht so viele Lagen Katzenfutter gestapelt werden. Das heißt es müssen mehr Paletten aufgewendet werden was sich in Kosten niederschlägt. Platz auf einem LKW kostet Geld, viel Geld. Es fallen Maut und Spritgebühren an und die Abnutzung und natürlich der Fahrer müssen ja auch bezahlt werden.

Also habe ich bei der gleichen Menge Katzenfutter im Glas vs. In Dosen einen weitaus höheren Platzbedarf der sich entsprechend auf den ökologischen Fußabdruck auswirkt.

Und weil es damit ja noch nicht getan ist – Glas wird wiederverwertet ABER auch nicht immer. Aus durchsichtigem Glas wird immer billiges Buntglas entstehen

Bei Utopia hat man es gut auf den Punkt gebracht ( Glas-Recycling: Wie es funktioniert und was mit Altglas passiert – Utopia.de)

Betrachtet man allein den Energiebedarf, schneiden Einwegverpackungen aus
Glas
 gegenüber anderen Verpackungen wie Getränkekartons oder auch
PET-Flaschen schlechter ab.
Das liegt nicht zuletzt an dem hohen Energiebedarf bei der Produktion
und dem höheren Gewicht der Glasbehälter, was wiederum zu einem
 erhöhten Energiebedarf beim Transport führt.

Also könnt ihr ohne Bedenken weiter eure Dosen kaufen und diese entsprechend entsorgen.

Nachhaltigkeit auch beim Katzenklo

Ich habe mich etwas intensiver umgesehen auf dem „Katzenklomarkt“. Himmel, es gibt da wohl die unterschiedlichsten Formen. Meist sind die Katzentoiletten aus Kunststoff, es gibt denke ich nur einen Anbieter einer Katzentoilette aus Emaille und eine aus Aluminium.

Die Toilette aus Emaille ist ohne Frage schick anzusehen, aber das war es auch schon und die aus Aluminium ist sicher superstabil ABER bei diesem Anschaffungspreis muss man schon der Feind seines hartverdienten Geldes sein.

Selbstverständlich kann man sich diese auch selbst machen mit entsprechendem handwerklichem Geschick aber mal ehrlich, wie viele von uns sind entsprechend begabt und haben diese Möglichkeiten?

So empfinde ich es als einen sehr guten Kompromiss Katzentoiletten aus recyceltem Material zu verwenden, wie es dieses Katzenklo-Modell von Zoo&Co ist.

Pro Tipp: Achtet bei euren Katzentoiletten auf eine Füllhöhe von mindestens 6 Zentimeter (wenn möglich mehr) Katzen lieben es zu buddeln, aber wenn ihr eine entsprechende Füllhöhe habt ist es ausgesprochen schwer das Urin bis auf den Boden gelangt.

Der scharfe Urin zerstört über längere Zeit das Katzenklo und die Schalen werden unansehnlich. Je länger man diesen Prozess hinauszögert umso länger habt ihr Freude an dem Katzenklo und schont somit Umwelt und Geldbeutel.

Felicity Eco Haubentoilette Lea

Nachhaltigkeit beim Katzenstreu

Kommen wir zu einem meiner Lieblingsthemen. Ich zucke immer zusammen, wenn man mir erklärt er verwendet ökologische Katzenstreu. Streng genommen sind 98% der im Handel erhältlichen Streuarten ökologisch. Bentonit kann in Deutschland abgebaut werden und Katzenstreu aus Altpapier oder Holz – nun es versteht sich von selbst irgendwie das es ökologisch ist.

Es gibt sehr viele nachhaltige, organische Katzenstreusorten aus Zellulose, Getreide, Holz, Bambus oder Mais. Der Vorteil liegt hier auf der Hand, teilweise sehr schnell nachwachsende Rohstoffe, die sich im Gegensatz zu Bentonitstreu oder Silicat rückstandslos in der Müllverbrennungsanlage verbrennen lassen und nicht als Schlackerückstände aufwendig deponiert werden müssen.

Noch weniger ökologisch ist es Katzenstreu quer durch die halbe Welt zu schippern damit der Katzenhalter sich am „ökologischen Gedanken“ erfreut.

Viel mehr Sinn würde es machen hier zu heimischen Produkten zu greifen, die auch noch in Papiertüten verpackt sind. So wie es nun z.B. bei Zoo&Co das neue Naturstreu von Felicity gibt.

Leider kann ich daheim nur bedingt Holzstreu anbieten, ich habe hier einen strikt verweigernden Kater – ohne konkrete Namen zu nennen 😊

Dabei gäbe es so geniale Alternativen zu der schweren Bentonit-Streu. Aber nein, der werte Herr pfeift mir auf die Arbeitserleichterung für mich und besteht weiter auf sein Katzenstreu, in seiner Toilette und wehe eine andere Katze hat dieses Katzenklo benutzt.

Felicity Eco Haubentoilette Felicity Katzenstreu aus Weizenfasern
Felicity Eco Haubentoilette und Katzenstreu aus Weizenfasern

Nachhaltigkeit beim Katzenspielzeug

Okay hier wird es schon ein klein wenig schwieriger. Es gibt sehr wenige, sehr gute Anbieter von nachhaltigen und qualitativ hochwertigen Naturspielzeug wie z.B. Lionslike oder kätts aber dies ist natürlich nicht für die breite Masse.

Man kann auch im Herbst Laub sammeln und diese in einen Karton packen mit Kastanien darin oder ähnlichen. Kartons sind sowieso das absolute Highlight für viele Katzen. Genial sind hier z.B. immer die Futterlieferungen von Cathys Futterkrippe. Das Füllmaterial besteht dort aus Weizenflocken, selbst wenn Katzen da reinbeißen – da kann absolut nichts passieren.

Aber man kann natürlich auch Fummel Bretter aus den alten Klopapierrollen (Klopapier müssten ja einige mehr als genug haben aktuell) basteln.

Oder aber man sieht sich mal mit offenen Augen im Fachhandel um. Auch dort wird man eine entsprechende Trendwende erkennen und das eine oder andere durchaus nachhaltige Produkt entdecken.

Katzenspielzeug Azoona aus recyceltem Material
Katzenspielzeug Azoona aus recyceltem Material

Kratzbäume aus Naturmaterialien

Wir haben in Deutschland unheimlich viele, sehr gute Anbieter von Naturkratzbäumen die nicht nur sehr schön aussehen, sondern auch ohne Lack und Kleber auskommen.

Sie kosten alle zwar ein wenig mehr als die übliche Massenware, aber dafür hat man dann ein Unikat daheim stehen, dass nicht ein jeder hat und auch noch optisch ausgesprochen ansprechend wirkt.

Bei uns hoch im Kurs ist im Übrigen ein Birkenstamm von JRFarm, der seit Jahren hier treu im Dienst steht und die Katzen immer wieder animiert in seinen „Verstecken“ nach Leckerlis zu suchen.

JR FarmFunpark

Und sollte er irgendwann nicht mehr schön sein wird er uns noch einmal kurz warm geben und sein Leben in unserem Kamin aushauchen 😊

Fazit – Nachhaltiges Leben mit Katze

Ja, geht definitiv – man muss sicherlich den einen oder anderen Kompromiss schließen, da Katzen einfach auch ihren eigenen Kopf und Willen haben, siehe Katzenstreu bei uns. Aber mit ein bisschen Zeit, Recherche und guten Willen findet man doch die eine oder andere nachhaltige Alternative.

Im Übrigen, Katzenspielzeuge, Kissen, Transportboxen etc. die ihr nicht mehr braucht kann man sehr gut auch in diversen Online-Plattformen verkaufen oder aber auch welches kaufen. Es muss nicht immer das neueste Spielzeug sein. Und auch das ist nachhaltig. Allerdings sollte man gewisse Hygieneregeln durchaus beachten.

ECO Transportbox Azoona

Wir spenden unsere „ausgedienten“ Sachen regelmäßig dem Tierheim. Ich könnte diese zwar auch verkaufen und würde dafür sicher den einen oder anderen Abnehmer finden aber das Tierheim bei uns freut sich auch.

Zu guter Letzt möchte ich mich noch bei Zoo&Co bedanken, die mir für diesen Beitrag einige Produkte zur Verfügung gestellt haben. (Ich habe im übrigen gesehen, als ich meinen Beitrag verlinkten wollte das es dort im Online-Shop einen 10% Neukunden-Rabatt gibt, vielleicht ist das ja für den einen oder anderen etwas)

Und weil ich die Produkte schon hier habe, werde ich die demnächst hier noch etwas gezielter vorstellen. Wenn man schon die Möglichkeiten hat Produkte vorzustellen ergreift man diese auch😊

Und ihr kennt mich ja mittlerweile auch gut genug und wisst, da kommt noch was und richtig. Ich bin da noch nicht fertig 😊

Ich bin da immer der Meinung, wenn eine Firma hier schon genannt wird soll es einen Mehrwert haben. Nicht nur für das Unternehmen, sondern auch für mich und meine Leser.

Aus diesem Grunde habe ich das Unternehmen dazu überredet mir 3(!) Nachhaltigkeits-Pakete zu schnüren 😊 und ab heute Abend findet auf meiner Facebook—Seite diesbezüglich ein Gewinnspiel statt bei dem ihr eines von insgesamt drei Paketen von Zoo & Co gewinnen könnt.

Nachhaltigkeitspaket Zoo&Co

So ein Paket beinhaltet eine dieser großartigen, schicken Katzentoiletten sowie je eine Packung des ökologischen Katzenstreus.

Ist das nicht großartig? 😊

Habt ihr noch ein paar Tips für mehr Nachhaltigkeit im Zusammenleben mit Katzen?


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